URLAUBSBUCHUNG

Reisedauer: 7 - 10 Nächte
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      All Inclusive Urlaub - Fachleute warnen vor Mogelpackungen

      Selten bei All-Inklusiv-Angeboten mit inbegriffen: Schlauchbootfahrten

      Fahrten mit dem Kanu-Board sind bei All-Inclusive-Angeboten eher selten mit inbegriffen. Foto: Kessler

      All Inclusive-Urlaub liegt im Trend. So gut wie jeder größere Reiseveranstalter hat sein All Inclusive Angebot in den letzten Jahren ausgeweitet. Für Urlauber sind All Inclusive Pauschalreisen im Prinzip eine gute Sache. Kosten-Sicherheit lautet das Stichwort. Man weiß - wenn alles planmässig läuft - schon bei Reiseantritt recht genau, wie viel der Urlaub kosten wird.

      Doch was hat es mit dieser Art von Pauschalreisen genau auf sich?

      Übersetzt heißt All Inclusive bekanntlich "alles inklusive". Ein "All-Inclusive-Urlaub" ist im Deutschen ein "Alles-mit-drin-Urlaub".

      Manch ein Urlauber nimmt die Reiseanbieter exakt beim Wort. "Focus-Online" weiß: "Viele meinen, All Inklusiv bedeutet, den ganzen Tag kostenlos alle erdenklichen Hotelleistungen in Anspruch nehmen zu können."

      In der Realität entpuppt sich dies meist als zu gutgläubige Erwartung.

      Das "alles" in All Inclusive bedeutet nämlich nur in Ausnahmefällen auch tatsächlich "alles".

      Ebenso wie heutzutage "kostenlose" Angebote oft nicht wirklich kostenlos sind. Der Urlauber erhält zwar bei All Inclusive in der Regel Getränke und Mahlzeiten gratis, kann Sportanlagen umsonst benutzen und kostenlos an Transfers teilnehmen - doch jede Regel kennt ihre Ausnahmen bzw. Einschränkungen.

      Das zeigen z. B. Tests von All-Inclusive Angeboten durch das Verbrauchermagazin "Guter Rat!" "Verbrauchernews.de" fasst die Rechercheergebnisse des Magazins wie folgt zusammen:

      "So interpretieren die Veranstalter den Begriff 'All Inklusiv' teilweise sehr unterschiedlich. Nicht immer enthalten die Pakete tatsächlich alle Mahlzeiten, Imbisse und Getränke. Oft muss der Gast schon für Bier und Tischwein zuzahlen. Häufig sind auch gerade die attraktiven Sportarten aus dem Leistungspaket ausgeschlossen und müssen extra bezahlt werden. Solche Kosten können das Urlaubsbudget schnell sprengen. "

      Die "goldene Regel" erfahrener Verbraucherschützer lautet daher: Bevor man einen All-Inclusive-Urlaub bucht, sollte man sich über den genauen Umfang des Leistungskataloges schlau machen. Der Teufel steckt meist im Detail: was steht im Kleingedruckten, wie sehen die Einzelregelungen aus?

      Ist das Kind einmal in den Brunnen gefallen, ist es zu spät.

      Denn gesetzlich festgelegte Standards für All Inclusive gibt es bisher nicht. Rein theoretisch kann ein Anbieter "ein Angebot unter der Rubrik 'All Inclusive' vermarkten, auch wenn er nur eine Tasse Kaffee als Extra anbietet." (Focus-Online).

      Urlaubern, die schlechte Erfahrungen gemacht haben, bleibt nur die Möglichkeit, sich mit drastischen Formulierungen Luft zu machen: "All Inclusive = Mogelpackung inclusive".

      Auch wenn das so pauschal natürlich überzogen ist: Eine gewisse Vorsicht ist bei dem Label "All inclusive" auf jeden Fall angebracht.

      Surftipp für Sparfreaks: www.exbir.de


       
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