KLETTERN

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Wer hoch hinaus will, muss klein anfangen.

Auch Klettern will gelernt sein. Foto: Hans-Joachim Franzen

Klettern ist in den letzten Jahren immer mehr zu einer Trendsportart für die ganze Familie geworden.  Von einem lebensgefährlichen Austesten der eigenen Grenzen kann längst nicht mehr die Rede sein. Und nicht jeder Bergsportler ist ein langbärtiger Individualist, der von Begegnungen mit dem Yeti zu berichten weiß.

 

Den ersten Schritt in die faszinierende Welt des Klettersports müssen sie nicht in den Alpen machen. Mittlerweile gibt es zahlreiche Kletterhallen, die Bergsportinteressierten die Möglichkeit bieten ganz gefahrenfrei Höhenluft zu schnuppern.

 

Fast jede Kletterhalle bietet Anfängerkurse in denen man spielend die Grundtechniken des Sicherns und Kletterns erlernen kann. Dazu braucht man nicht viel mehr als ein wenig Neugier und eine Portion Mut, Gurte und Schuhe sind gegen eine geringe Gebühr auszuleihen. An Wänden mit bis zu 32 m Höhe kann man so seinem Traum vom Sieg des Menschen über die Natur ein Stück näher kommen und sich Schritt für Schritt der ersten Himalaya-Expedition nähern.

Klettern ist nicht gleich klettern

Wer an Klettern denkt, hat im allgemeinen bis zur Unkenntlichkeit in Polarkleidung verpackte Menschen vor Augen, die mit einem Sauerstoffgerät wie Insekten im eisigen Wind an einer glatten Felswand hängen. Doch das ist nur ein kleiner Teil des großen Kletteruniversums. Hier einige Begriffe zur besseren Unterscheidung:

 

Bouldern

Bouldern bezeichnet das Klettern in Bodennähe und somit in sicherer Absprunghöhe. Zum Bouldern benötigt man keinen Gurt und keine Sicherung.

 

Toprope
Die meisten Anfänger erlernen das Klettern im Topropeverfahren. Es ist für Neulinge die sicherste Variante des Kletterns. Der Begriff Toprope bezeichnet die Methode des Sicherns, bei der das Seil oberhalb des Kletterers umgelenkt wird. Derjenige, der sichert, steht dabei auf dem Boden.

 

Free solo

Die gefährlichste Variante des Kletterns, da ohne Seil geklettert wird. Anders als beim Bouldern zieht beim Free solo jeder Fehler, jeder Sturz schwere, wenn nicht sogar tödliche Verletzungen nach sich.

 

Klettermöglichkeiten


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