URLAUBSREISE NACH BALI
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Bali zwischen Luxus und Abenteuer: Affen, wilde Schweine und die eine oder andere Schlange
Viele Touristen, die auf der indonesischen Insel Bali Urlaub machen, verbringen ihre Ferientage in Urlaubszenzten wie Kuta, Legian, Seminyak und Sanur mit Sonnenbaden, Shoppen und Sightseeing.
Seit einigen Jahren werden aber auch auf Bali immer öfters spannende Alternativen zum standardisierten Pauschalurlaub angeboten. Eine davon ist das sogenannte ‚Waka-Experience‘, benannt nach den Waka-Hotels. Es verbindet erholsame Aufenthalte in exklusives Urlaubsanlagen mit wohldosierten Abenteuern im balinesischen Urwald oder im Indischen Ozean.
Die Waka-Hotelanlagen liegen über die gesamte Insel verteilt – und nicht nur das: zwei von ihnen liegen auf vorgelagerten Inseln. So wird bereits die Anreise per Boot zum kleinen Abenteuer.
Was in den neunziger Jahren als Katamaran-Törn zwischen Bali und der vorgelagerten Insel Nusa Lembongan begann, entwickelte sich kontinuierlich zu einer einzigartigen Mischung aus Naturverbundenheit und Exklusivität. Mithilfe des Architekten Ketut Siandana wurden an landschaftlich und kulturell interessanten Orten Balis Hotelanlagen errichtet – ein jedes mit besonderer Note. Heute bietet die Waka-Kette mit insgesamt sechs Resorts und sehr speziellen „Abenteuer-Paketen“ exklusive Angebote für anspruchsvolle Bali-Reisende. Sowohl Einsamkeitsuchenden als auch Kunstliebhaber und Pärchen in den Flitterwochen kommen auf ihre Kosten.
Jedes Waka-Resort setzt konsequent auf balinesischen Baustil mit natürlichen Materialien wie Holz und Stein. Lokale Künstler und Handwerker geben jedem Resort ein eigenes Gesicht.
Typisch für alle Wakas ist die Privatsphäre, die jeder Gast findet. Getrennte, hochwertig ausgestattete Villas, teilweise mit eigenem tropischen Garten und Pool, sorgen für wohliges ‚Cocooning‘. Ein spitz zulaufendes Bambusdach über dem superbreiten Bett mit Moskitonetz leitet die tropische Hitze nach oben ab (wer’s kühler mag, schaltet die Klimaanlage ein – Vorsicht: Erkältungsgefahr).
Die traumhaft schönen, aus Sandstein gearbeiteten Bäder sind immer ‚oben ohne‘, sodass man beim Duschen den blauen Himmel und die üppige Vegetation bewundern kann, oder bei Nacht den Sternenhimmel. Besser kann man den Anreise-Jetlag nicht überwinden.
Balinesische Gastfreundlichkeit, ein hoteleigenes Spa, ein fantastischer Pool, exklusive Ausflugsangebote und ein immer aufmerksamer Service runden das Angebot aller Wakas ab. Wer will, kann sich hier einigeln und nur dem Zimmerservice Einlass gewähren – doch dann versäumt man zu viel. Schließlich ist jedes Waka-Resort Teil eines Gesamtkonzepts, das auch die umliegende Landschaft und die kulturellen Angebote mit einbezieht. Ein Blick vor die Tür lohnt sich daher immer.
Waka Namya und Waka di Ume: Oasen der Ruhe im quirligen Ubud
Circa 35 Kilometer – oder etwa eine Stunde Fahrzeit – vom Ngurah Rai International Airport entfernt liegt die Ortschaft Ubud. Sie war einst verschlafener Treffpunkt einer internationalen Künstlerkommune, die dem Zauber Balis erlegen war, mittlerweile ist Ubud ein lebhafter Touristenmagnet.
Nach wie vor versuchen hier unzählige Künstler ihre Erzeugnisse – Ölbilder, Schnitzereien, Steinstatuen etc. – in bare Münze zu verwandeln. In den engen, meist von vielen Autos und noch mehr Motorrollern verstopften Straßen wechseln sich Galerien, Boutiquen und Restaurants aller Couleur ab. Der dringend reparaturbedürftige Bürgersteig macht den Stadtbummel zur kraftraubenden Angelegenheit, was die Shoppingfreude leider etwas dämpft. Wer den Charme Ubuds erleben möchte, sollte sich früh morgens auf den Weg machen, wenn die Temperaturen und der Straßenverkehr noch erträglich sind.
Eine völlig andere Welt betritt man, sobald man die Eingangspforte des Waka Namya durchschritten hat. Nur einen kurzen Fußmarsch vom Zentrum entfernt, bietet das kleinste aller Waka-Resorts Ruhe und Entspannung. Gezielt wurde das kreative Potenzial Ubuds mit in die Gestaltung integriert.
Das Hotel dient gleichzeitig als Galerie. Ein kostenloser Shuttle-Bus nebst Gratiseintritt befördert zudem kunstliebende Gäste direkt zum lohnenswerten Rudana-Museum am Rande Ubuds. Klassische und zeitgenössische balinesische Kunst lassen sich dort in einmaliger Naturkulisse betrachten und im Anschluss sogar käuflich erwerben.
Für einen gegebenenfalls notwendigen Transport in die Heimat hat man auch gesorgt. So gibt es zum Beispiel Filialen von „You shop we ship“, die sich darauf spezialisiert haben größere Einkäufe in alle Welt zu transportieren. Einfach vor Ort nachfragen.
Nicht nur Kulturtouristen sind im Waka Namya besonders gut aufgehoben. Das Resort bietet ein besonderes Familienprogramm – zum Beispiel Führungen durch die Reisfelder – und ist preislich etwas günstiger als das zweite Waka in Ubud – das Waka di Ume.
Im Waka di Ume wurde der Begriff des ‚retreat‘ (=Rückzugsort) konsequent umgesetzt. In die Terrassenlandschaft der umliegenden Reisfelder integriert, liegt dieses Resort etwas außerhalb des Städtchens. Ein Gratis-Shuttle ermöglicht jedoch ganztägig die Fahrt ins Zentrum und zurück. Neben den großzügigen Villas bietet das Waka di Ume Yoga- und balinesische Kochkurse und eine eigene, traumhafte wedding chapel, wo sich der Urlaub in den Tropen mit der Traumhochzeit verbinden lässt. Die großzügigen Villas sind so errichtet, dass man von den übrigen Gästen nichts hört und sieht und seine ganz private Aussicht auf Reisfelder und den dichten Dschungel dahinter genießen kann.
Weiter mit Waka Shorea und Waka Nusa...




