FKK-URLAUB WELTWEIT
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FKK-Urlaub - heutzutage längst nicht mehr anstößig
Sieben bis acht Millionen FKK-Freunde - im weitesten Sinne - soll es in Deutschland geben. Selbstverständlich daher, dass sich auch Urlaub-im-web des Themas annimmt.
Das Spektrum der FKKler reicht von "echten" Anhängern der Freikörperkultur, die einer besonderen "Harmonie mit der Natur" und der "Befreiung aus konventionellen Zwängen" frönen (Naturisten), bis zu Badeurlaubern, denen es wahrscheinlich eher um "nahtlose Bräune" geht (Nudisten).
Erotische, d. h. exibitionistische Motive sind "echten" wie "unechten" FKK-Freunden fremd. Spanner sieht man gar nicht gerne - weder nach Feierabend im Englischen Garten in München noch beim Urlaub an der Ostseeküste. Allerdings ist man gegenüber bekleideten Miturlaubern in der Regel tolerant. Toleranz ist schließlich ein Grundprinzip der FKK-Bewegung.
Viele FKK-Anhänger sind in Vereinen organisiert, die allerdings zunehmend schrumpfen und überaltern. Lag Anfang der 70er Jahre die Zahl aller Mitglieder noch bei 150.000, betrug sie Ende der Neunziger nur noch rund 60.000. Inzwischen soll die Zahl organisierter FKKler gar auf 45.000 gesunken sein - vielleicht auch ein Ausdruck der allgemeinen Krise der Vereinsmeierei in Deutschland.
Insgesamt scheint die Popularität des FKK aber nach wie vor hoch.
Eines dagegen hat die FKK-Bewegung in Deutschland gerade wegen ihrer Erfolge unwiderruflich verloren: Ihren "revolutionären" und "antibürgerlichen" Touch, der sie einst auch für die "68er" interessant machte.
Im Unterschied zu früheren Jahrzehnten gilt öffentliches Nacktsein heute nur noch sehr wenigen Mitmenschen als grundsätzlich anstößig. Sofern es sich auf spezielle Areale beschränkt, wird es hierzulande zumindest toleriert.
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