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Schwere Zeiten für Raucher

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Raucherin auf einer Messe. Foto: Hans-Joachim Franzen

Während in den meisten Ländern Europas das Rauchen in öffentlichen Gebäuden in den letzten Jahren komplett verboten und bestehende Ausnahmeregelungen im Gastgewerbe gekippt wurden, geht man mancherorts noch weiter. So ist jetzt das Rauchen auch an einigen Stränden Spaniens, Frankreichs und Deutschlands (Baiona, Playa de Mogán, Cannes, Warnemünde) verboten worden. Und die Anzahl der rauchfreien Strände wird in den nächsten Jahren sicherlich zunehmen. Schon weil viele Gemeinden weniger Geld für das Reinigen der Strände von Zigarettenkippen ausgeben können oder wollen. Außerdem hofft man, dass kippen- und rauchfreie Strände mehr Familien mit Kindern anlocken werden. Ist doch für die meisten Eltern Hundekot und Zigarettenkippen an Stränden an denen kleine Kinder im Sand spielen ein Graus. Vielleicht ist ja der südostasiatische Staat Singapur das Vorbild für den einen oder anderen Gemeindevertreter. In dem Stadtstaat ist es nicht nur fast unmöglich in der Öffentlichkeit zu rauchen sondern es ist auch streng verboten Zigarettenkippen auf den Boden zu werfen, egal ob am Strand in der Stadt.

Rauchverbote in Restaurants und Gaststätten sind inzwischen in so unterschiedlichen Ländern wie Bulgarien, Frankreich, Irland, Norwegen, Schweden, Ungarn und der Türkei akzeptiert, ohne das die Gastronomen dadurch Umsatzeinbußen hinnehmen mussten, aber der Deutschen Hotel- und Gaststättenverband in NRW (Dehoga) will zahlreiche Ausnahmeregelungen durchsetzen, angeblich weil es dann zu einem Kneipensterben kommen würde. Diese Ausnahmeregelungen haben sich in der Praxis aber nicht bewährt, wie das Beispiel NRW zeigte.

Nach dem alten Nichtraucherschutzgesetz wurde in den meisten Kneipen wie gehabt weitergequalmt, von Nichtraucherschutz für die Gäste und vom rauchfreien Arbeitsplatz für die Angestellten im Hotel- und Gaststättengewerbe keine Spur. Ein sinnvolles Gesetz sieht anders aus. Das Neue orientiert sich am bayerischen Vorbild. Das dortige Gesetz lässt keinerlei Ausnahmen zu. So wissen die Gäste, dass sie zum Rauchen ausnahmslos vor die Tür gehen müssen, und die Servicekräfte sind vor den Gefahren des Passivrauchens geschützt. Außerdem entfällt das lästige Aschenbecherwechseln, Arbeitszeit, die sinnvoller genutzt werden kann. Mein persönlicher Eindruck, viele Wirte und Mitglieder der Dehoga sind selber Raucher und wollen einfach bei der Arbeit weiterqualmen wie bislang, ohne Rücksicht auf Mitarbeiter und Gäste.

Von: www.urlaub-im-web.de


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