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USA - Reisebeschränkungen nach Kuba bald Geschichte?

Das Capitol in Havanna. Foto: Kubanisches Fremdenverkehrsamt

Können bald alle US-Bürger völlig frei nach Kuba reisen? Für Cuban Americans (US-Bürger kubanischer Abstammung) wurden bereits im April sämtliche Einschränkungen für Reisen auf die sozialistische Karibikinsel aufgehoben. Ein "Freedom To Travel to Cuba Act", der seit längerem in beiden Kammern des Kongresses zur Entscheidung anliegt, sieht nun eine entsprechende Regelung für alle US-Bürger vor. 162 Unterstützer hat das Gesetz bereits im Repräsentantenhaus (das aus 435 Abgeordneten besteht), ein entsprechendes Gesetz im Senat verfügt über 32 Unterstützer (unter insgesamt 100 Senatoren). Der "Freedom To Travel to Cuba Act" könnte allerdings nach einer Verabschiedung im Kongress noch durch ein Veto von Präsident Obama gekippt werden  

Die bisherige Praxis schränkt Reisen nach Kuba auf indirekten Wege ein: US-Bürgern ohne kubanische Wurzeln ist es nur dann erlaubt, auf der Karibikinsel Geld auszugeben, wenn ihnen dafür eine Genehmigung des "Office of Foreign Assets Control" der US-Regierung vorliegt. Derartige Genehmigungen werden nur äußerst restriktiv vergeben, entsprechend sind "legale" Urlaubsaufenthalte auf Kuba kaum möglich.

Das "Freedom To Travel to Cuba Act" findet breite Zustimmung bei der Tourismusindustrie und bei der Wirtschaft allgemein. Dazu kommt die aktive Unterstützung durch zahlreiche Bürgerrechtler, religiöse Vereinigungen und Friedens-, Menschenrechts- und Solidaritätsgruppen. Auch auf gerichtlicher Ebene wird die Auseinandersetzung zur Zeit geführt.

Laut einer aktuellen Umfrage sind zudem 70% aller US-Bürger für eine Aufhebung der geltenden Reisebeschränkungen. Selbst unter den streng antikommunistischen Anhängern der Republikaner und unter den meist "Castro-feindlichen" Cuban Americans spricht sich inzwischen eine Mehrheit dafür aus.

Ungewiss ist allerdings weiterhin, ob Präsident Obama den "Freedom To Travel to Cuba Act" nach einer Verabschiedung im Kongress unterschreiben würde.


Kuba für mehr US-Touristen gerüstet

Auf Kuba verfolgt man die Diskussion im Nachbarland natürlich mit Interesse, aber auch mit einiger Gelassenheit. Nach Miguel Figueras, einem Berater des kubanischen Tourismusministeriums, ist die Insel für ein deutlich höheres Aufkommen us-amerikanischer Touristen gerüstet. Mit einer "Touristenflut" rechnet er freilich für das erste Jahr nach einer Aufhebung der Reisebeschränkungen nicht. Allein der Wiederaufbau der alten Fugverbindungen würde einige Zeit dauern. Nach Schätzungen der "American Society of Travel Agents" könnte Kuba ohne die heutigen Reisebeschränkungen mittelfristig mit 835.000 US-Touristen im Jahr rechnen (Familienbesuche von Cuban Americans und Kreuzfahrttouristen nicht mitgerechnet). Auch Figueras teilt diese Ansicht.

Derweil baut Kuba seine touristische Infrastruktur unabhängig von der Entwicklung in den USA weiter aus. 30 Hotels mit 10.000 Zimmern sowie 10 Golfplätze sollen bis 2014 neu errichtet werden. Die meisten ausländischen Touristen kommen derzeit aus Kanada, zu den wichtigsten Herkunftsländern zählen ferner Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien Frankreich und Mexiko. Dazu gesellen sich einige Tausend US-Amerikaner, die über Drittstaaten einreisen.

Unter der globalenTourismuskrise leidet Kuba übrigens weniger stark als viele seiner Nachbarländer. Im ersten Quartal 2009 konnten nach Angaben des Nationalen Statistikbüros gegenüber dem Vorjahreszeitraum knapp 2% mehr ausländische Besucher begrüßt werden (insgesamt 809.937). Allerdings gaben diese Besucher vor Ort spürbar weniger Geld aus. Die Einnahmen aus den Auslandstourismus sanken gegenüber den ersten Quartal 2008 um rund 14%. 

Foto: 1930 nach Washingtoner Vorbild gebaut: das Capitol in Havanna. Copyright: Kubanisches Fremdenverkehrsamt

(Von: www.urlaub-im-web.de)



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