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Reisedauer: 7 - 10 Nächte
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      Ausgefüllte Tage in Skåne, Südschweden

      Die schwedische Südküste kommt in Sicht

      Die schwedische Südküste kommt in Sicht. Fotos: Hans-Joachim Franzen

      Skåne? Nie gehört, aber vielleicht den deutschen Begriff Schonen? Richtig, Kurt Wallander, die bekannte Kriminalinspektor des Schriftstellers Henning Mankell lebte in Schonen, der südlichsten Provinz Schwedens. Seine fiktiven beruflichen und privaten Aktivitäten führten ihn manchmal von Ystad ins 47 Kilometer entfernte Trelleborg. Keine Fiktion: Viele Schweden nutzen den Fährhafen der Stadt, um sich per Schiff über die Ostsee bringen zu lassen. Aber natürlich kann man die Fähre auch in umgekehrter Richtung, zum Beispiel von Travemünde aus, nutzen, um Skåne län (län=Provinz) kennenzulernen.

      Und so stand auch unsere kleine Gruppe an einem Freitagabend am Skandinavienkai in Travemünde im mit der Nils Holgersson der Fährgesellschaft TT-Line (TT steht für Trelleborg-Travemünde) nach Schweden überzusetzen.

      Die Abfahrtszeit 22.00 Uhr ist ideal, um nach der Arbeit die Fähre noch zu erreichen (zumindest wenn man im Norden wohnt), die Kabinen zu belegen und sich zum Abendessen ins Bordrestaurant zu begeben.

      Ankunft in Trelleborg

      Cafe Systrar och Bröder in der Östra Rönneholmsvägen in Malmö

      Cafe Systrar och Bröder in der Östra Rönneholmsvägen in Malmö

      Am nächsten Morgen kam die schwedische Küste in Sicht. Dank unserer tollen Kabinen vorne im Bug der Nils Holgersson - mit Blick in Fahrtrichtung(!) - konnten wir die Einfahrt in den Hafen so richtig genießen. Da unser Schiff bereits um 7.30 Uhr in Trelleborg anlegte, hatten wir den ganzen Tag noch vor uns und unsere Skåne-Rundreise konnte in aller Ruhe beginnen.

      Mit einem Bus ging es durch Trelleborgs Straßen vorbei an zahlreichen Palmen. Ja, Palmen. Trelleborgs ist die südlichste Stadt Schwedens und die Palmen symbolisieren dies (Nun gut, im Winter kommen die Palmen vorsichtshalber in ein Treibhaus).

      Leider hatten wir keine Zeit für weitere Sehenswürdigkeiten in der Stadt, zum Beispiel die Burg Trelleborgen, die Rekonstruktion einer alten Wikingeranlage.

      Malmö - Turning Torso und Frühstück im Cafe "Systrar och Bröder"

      Der Turning Torso von Santiago Calatrava ist weithin sichtbar

      Der Turning Torso von Santiago Calatrava ist weithin sichtbar

      Und weiter ging die Fahrt. An der Küste warfen einen Blick auf die berühmte Öresundbrücke und fuhren in Malmö ins neu gestaltete Hafenviertel Västra Hamnen mit dem Turning Torso.

      Turning Torso, dass mit 190 Metern höchste Bauwerk Skandinaviens, wurde nach einem Entwurf des spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava Valls erbaut. Das Hochhaus, für das ein rotierender Oberkörper Model stand, ist gemeinsam mit der Öresundbrücke ein weit sichtbares Symbol für das moderne Malmö, so wie das Guggenheim Museum für das moderne Bilbao steht.

      Nach der kleinen Rundtour frühstückten wir gemütlich im Cafe "Systrar och Bröder". Bereits die Auslagen der Kühltheke im Eingangsbereich wirkten appetitlich und einladend.

      Wir suchten uns einen Tisch, holten Tee oder Kaffee und luden anschließend, jeder nach seinem Geschmack, einige der leckeren ausgemachten Brötchen, Wurst, Käse, eingelegten Fisch oder Müsli mit Joghurt auf unsere Teller, hinterher noch ein Teilchen... So genossen wir plaudernd unsere erste Mahlzeit auf schwedischem Boden.

      Einweisung in die Geheimnisse des Segway fahren

      Einweisung vor der Segwaytour durch Malmö

      Einweisung vor der Segwaytour

      Gut gestärkt machten wir uns anschließend auf den Weg zur Firma Carlsson Event in der Innenstadt von Malmö. Hier sollten wir in die Geheimnisse des Fortbewegens mittels eines Segway eingeweiht werden. Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl das erste Mal beide Füße auf so ein Ding mit nur zwei Rädern zu setzen, aber da das Segway um die 50 Kilogramm wiegt, wird dem eigenen Gewicht schon eine gewisse Masse entgegen gesetzt und der Fahrer steht auch dann sicher wenn das Segway steht.

      Die Stange ist nur bei der Richtungsänderung von Relevanz, ansonsten ist sie relativ unwichtig, Geschwindigkeit aufnehmen und Bremsen geschieht per Gewichtsverlagerung. Hört sich ganz einfach an und in der Tat, das ist es auch: Vorbeugen und es geht ab, etwas zurücklehnen und leicht in die Hocke gehen und das Ding bleibt stehen, die Lenkstange nach rechts oder links drücken und man dreht sogar auf der Stelle, kurz gesagt man ist ungemein wendig unterwegs.

      Segway-Tour durch Malmö – hat Spaß gemacht

      Malmö - Fachwerkhaus am  Lilla Torg

      Malmö - Fachwerkhaus am Lilla Torg

      Obwohl wir das schnell kapiert hatten, übten wir noch eine Weile auf einer kleinen Rasenfläche unweit eines Kanals, vis-à-vis des Malmöer Hauptbahnhofs. Bei der Gelegenheit merkten wir, dass sich Segways auch auf Gras wunderbar fahren lassen und kleinere Löcher und Unebenheiten von den recht großen Rädern des Fahrgeräts ausgeglichen werden.

      Nach und nach richtig bekamen wir richtig Spaß an der Sache und begannen schließlich mit eine ausgiebigen Segway-Tour durch Malmö. Wir fuhren über den Stortorget (Hauptplatz) mit dem imposanten Rathaus aus dem 16. Jahrhundert, den Lilla Torg mit seinen hübschen Fachwerkhäusern, durch Einkaufsstraßen und entlang diverser Kanäle zurück zum Ausgangspunkt.

      Die Tour hatte allen richtig Spaß gemacht, es ist bestimmt eine gute Idee andere Städte ebenfalls so zu erleben, man sieht viel in kurzer Zeit, ohne sich die Füße wund zu laufen.


      Öresundbrücke (Foto: Walter Dreher)

      Öresundbrücke

      Stortorget
      Stortorget
      Lilla Torg
      Lilla Torg
      Schloss - Seitenansicht
      Schloss - Seitenansicht



      Ausgefüllte Tage in Skåne Teil 2: Schlosspark, Kullaberg und Bjäre Halbinsel ...


       
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