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Widukind - Wittekindsquelle nahe dem Reineberg in LübbeckeDie Wittekindsquelle am Reineberg spielt eine zentrale Rolle bei der sog. Reinigungssage. Danach erfuhr der Sachsenherzog Widukind hier u. a. durch das gesunde Quellwasser Heilung ("Reinigung"), als er, vom Gram über die Niederlagen seiner treuen Sachsenheere gegen die Truppen Karls des Großen geplagt, am Aussatz erkrankte und seine Lebensgeister zu schwinden begannen. Zunächst soll der erkrankte Herzog "nach dem Limberge gekommen" sein und "in dem an der Westseite desselben befindlichen Brunnen Linderung erhalten" haben (die Rede ist vom Limberg bei Preußisch Oldendorf und Widukind soll im Wasser des besagten Brunnens gebadet haben). Etwas später sei Widukind dann - auf der Flucht vor fränkischen Häschern - "nach dem Reineberg gegangen und dort rein geworden" (u. a. wegen der gesunden Bergluft vor Ort, aber auch Dank des sauberen Quellwassers, von dem der Heerführer trank). "Davon soll der Reineberg seine Namen haben." (Sagentext zitiert nach Wikipedia). Heute befindet sich an der Wittekindsquelle in Lübbecke nicht einmal ein reguläres Hinweisschild. Nur zwei Dinge lassen den unkundigen (aber aufmerksamen) Wanderer erkennen, dass er mehr als einen x-beliebigen Quelltümpel vor sich hat: Erstens befindet sich an dem kleinen Gewässer eine Sitzbank (gestiftet vom Förderverein der Waldbauern im Lübbecker Land e.V.). Und zweitens haben Naturschützer an einem Baumstamm einen kleinen handgefertigten Aushang angebracht, auf dem der "Frosch der Wittekindsquelle" darauf hinweißt, dass er das Quellwasser fürs Gedeihen seiner "kleinen Frösche" brauche. Mehr über Widukind ... |
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