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Urlaub in Wien - 24 Stunden in der Donau-Metropole
Wien ist gleichzeitig ein Bundesland und die Bundeshauptstadt Österreichs. Zentrum der Stadt Wien ist der Stephansdom. Die Metropole an der Donau ist mit Sehenswürdigkeiten reich gesegnet, von der Hofburg über Schloss Schönbrunn bis hin zum berühmten Prater. Oder wie wäre es mit einem Besuch in der Barockschlossannlage Belvedere, Prinz Eugens Sommerpalast.
Tagsüber laden die berühmten Wiener Kaffeehäuser zu einem Besuch ein, abends lockt Grinzing das klassische Heurigenviertel am Rande des Wienerwalds. Wien hat jedes Jahr rund 3,5 Millionen Besucher aus aller Welt. Dieser Boom ist kein Wunder. Wer seinen Urlaub in Wien verbringt, kann jede einzelne Stunde sinnvoll mit touristischem Programm füllen.
Beinahe 50 Prozent des 41.500 Hektar großen Stadtgebiets sind Grünflächen - damit ist Wien nach Oslo Europas Hauptstadt mit dem zweithöchsten Grünanteil.
Zum Frühstück ein kleines Gulasch
Vom Naschmarkt zum Donaukanal. Erster Höhepunkt: Besteigung des Stephansdomes. Danach, zur Erholung, eine Schiffs- und eine Straßenbahnrundfahrt.
Gulasch beim Drechsler (6.00 im Urlaub)
Guten Morgen. Auch wenn Sie glauben, zu den ersten zu gehören, die dem Tag entgegenblinzeln - es gibt immer jemanden, der schon vorher da war. Die Leute von der Straßenreinigung zum Beispiel. Oder die Marktstandler. Oder die Kellner des Café Drechsler (6., Linke Wienzeile 22, Tel. +43 - 3 - 587 85 80, Mo - Fr 3 - 20, Sa 3 - 18 Uhr). Die sind ab drei Uhr früh da, um den letzten, übriggebliebenen Nachtschwärmern mit Gulasch und Schnitzel über den Sonnenaufgang hinwegzuhelfen und gleichzeitig Naschmarkt-Händlern und anderen Frühaufstehern den Arbeitsbeginn mit einem Frühstück zu erleichtern.
Naschmarkt, multikulturell (7.00 im Urlaub)
Gleich vis-à-vis vom Drechsler liegt der Naschmarkt, der Markt der Wiener schlechthin. Wer glaubt, dass in Wien keine friedliche, multikulturelle Koexistenz der Menschen und Nahrungsmittel möglich ist, wird hier, in den denkmalgeschützten Jugendstil-Markt-buden eines farben- und geruchsprächtigen, lebendigen und quirligen Besseren belehrt.
Stadtmarathon, erster Teil (8.00 im Urlaub)
Wandert man auf dem Naschmarkt stadteinwärts, stößt man auf die Secession (wir kehren später hierher zurück), wenig weiter liegt die Oper an der Ringstraße. Einige hundert Meter unter den Bäumen in Fahrtrichtung gelaufen, passiert man den Burggarten, die Denkmäler der Dichterfürsten Goethe und Schiller sowie das Burgtor, einen Rest der alten Stadtmauer. Dahinter erstreckt sich die Hofburg mit all ihren Höfen und Plätzen. Zu dieser Zeit ist das alles noch nicht überlaufen, die ersten Fiaker rücken gerade an, um ihre Standplätze zu besetzen. Auch Kohlmarkt und Graben, zwei exklusive Einkaufsstraßen, sind noch ohne Gewühl bis zum Stephansdom begehbar.
St. Stephan, genannt "Steffl" (9.00 im Urlaub)
Der Stephansdom, von den Wienern liebevoll „Steffl“ genannt, ist tatsächlich der Mittelpunkt der Stadt, die in konzentrischen Kreisen um ihn gewachsen ist. Von innen sieht man das nicht - sehr wohl aber von oben, wenn man einen der beiden Türme besteigt (Südturm: kraxeln, Nordturm: Lift). Das moderne Gebäude vis-à-vis, das Haas-Haus von Stararchitekt Hans Hollein, heißumfehdet, wild umstritten, steht der Stadt es nun inmitten. Gefüllt mit einer mäßig erfolgreichen, immer wieder umgebauten Shopping-Mall und gekrönt von einem feinen Restaurant.
Auf die schöne blaue Donau (10.00 im Urlaub)
Erschöpft vom Herumlaufen? Kein Problem. "Wien wässrig" ist auch ein Erlebnis. Am Donaukanal, beim Schwedenplatz (das sind noch mal 300 Meter zu Fuß), bieten Boote von Mai bis Oktober Rundfahrten an: den Donaukanal aufwärts, ums Nussdorfer Wehr (hurra, ganz viel Jugendstil!), dann die Donau hinunter. Von der Reichsbrücke bringt einen die Linie U1 zurück ins Zentrum - natürlich kann man auch mit dem Schiff zurück-fahren, das dauert aber etwas länger als 4 Minuten. Zuvor lohnt es sich, auf die andere Seite der Donau zu blicken: Die Donauinsel, das Erholungsgebiet entlang des 21 Kilometer langen Hochwasserschutzgerinnes, sucht europaweit ihresgleichen - und zwischen der UNO-City und dem Wasser entstand mit der Donau-City und der überbauten „Platte“ (unter ihr rauscht der Verkehr entlang der Donau-Uferautobahn) ein neuer, moderner Stadtteil mit pregnanter Skyline.
Straßenbahnrundfahrt (11.30 im Urlaub)
Zurück auf den Schwedenplatz. Die Straßenbahnlinien 1 und 2 umrunden das Zentrum auf der prunkvollen Ringstraße, die an Stelle der früheren Stadtmauer angelegt wurde. Heute liegen hier Museen, Parlament, Rathaus und Börse, noble Hotels, ehemalige Adelspalais, Parks, Oper und Burgtheater. Die „Tram“ ist hier der beste Guide - ein- und aussteigen kann man nach Belieben.
Zur Erbauung ins Kaffeehaus
Das Tempo verlangsamt sich: durch romantische Gässchen zum mondänen Sirk, danach ein bisschen Shopping und für Mutige eine Kletterpartie.
Mahlzeit, guten Appetit (12.00 im Urlaub)
Um den Magen zu füllen oder einen Kaffee zu trinken, sollte man irgendwann die Straßenbahn wieder verlassen. Gastronomiebetriebe in allen Preis- und Qualitätsklassen gibt es hier zuhauf: Im Burger-Outlet McDonald's gegenüber der Universität stauen sich Studenten, im traditionellen Café Landtmann (1., Dr.-Karl-Lueger-Ring 4, Tel. +43 - 1 – 24100 – 120, 7.30 - 24 Uhr, Frühstück bis 15 Uhr) kann man Politik und Prominenz beim Plaudern zusehen, im Café Prückl (1., Stubenring 24, Tel. +43 - 1 - 512 43 39, 9 - 22 Uhr) gönnen sich Kunststudenten einen Brunch - danach lockt der Stadtpark zu einem Verdauungsspaziergang.
Romantische Gässchen (13.00 im Urlaub)
Wieder bei Kräften? Am Café Prückl vorbei schlendert man Richtung Zentrum. In der Gegend der Bäckerstraße, bis zur Grünangergasse und zum Franziskanerplatz, gibt es einige enge Gässlein des alten Wiens samt dazugehörigen Sagen und Innenhöfen zu bewundern (merken Sie sich die Region für einen Abendbesuch). Zahlreiche Galerien laden untertags ebenda zum Schauen und Kaufen ein.
Stadtmarathon, Teil zwei (14.00 im Urlaub)
Schon wieder der Stephansplatz! Die große Fußgängerzone, die Kärntner Straße, führt zur Oper und weiter - allerdings befahren - auf den Karlsplatz. Hier laden Ausstellungen im Künstlerhaus und in der über 100 Jahre alten Secession (1897 in nur einem halben Jahr von Josef Olbrich erbaut und von den Wienern - natürlich, weil neuartig - als „Krauthappel“ verspottet) zum Besuch ein.
Mach mal Pause (15.00 im Urlaub)
Zeit für eine Pause. Das Café Sirk (1., Kärtner Ring 1, Ecke Kärtner Straße, Tel. +43 - 1- 515 16 552, 10 - 24 Uhr) ist mit seinen Fensterplätzen mit Ausblick auf Oper und Ring ein ergiebiger Beobachtungsposten. An dieser Ecke, schon bei Karl Kraus in dem Stück „Die letzten Tage der Menschheit“ als Treffpunkt blasierter Offiziere beschrieben, muss einfach jeder vorbei. Das Café mit vornehmer Rotisserie im ersten Stock (7 bis 10.30 Uhr Frühstück, mittags 12 bis 15 Uhr geöffnet, Küche bis 14.30 Uhr, abends 18 bis 23.30 Uhr, nach Küchenschluss noch bis 1 Uhr geöffnet) stammt zwar nicht aus dieser Zeit, doch manche der Gäste könnten daher stammen.
Indoor-Programm, teuer (16.00 im Urlaub)
Es gibt Leute, die glauben, Wien sei keine Stadt zum Shoppen. Das ist natürlich Blöd-sinn. Ob edler Designer oder große, internationale Handelskette: In den Ringstraßen-Galerien (neben der Oper) oder auf der Mariahilfer Straße und in ihren Nebengassen wird längst ein Warensortiment geboten, das den Vergleich mit anderen Metropolen nicht zu scheuen braucht.
Outdoor-Programm, gefährlich (17.00 im Urlaub)
Zeit für ein wenig Bewegung. Obwohl Wien keine „echten“ Berge zu bieten hat, kann man hier - auch als Anfänger - hervorragend erste Kletterschritte machen: An der Süd-wand des furchteinflößenden grauen Flakturmes im Esterházypark (gleich bei der Mariahilfer Straße) locken 15 Routen mit bis zu 34 Steigmetern zu gesichertem Kletterspaß von April bis Oktober. Der Ausblick von oben ist die Mühe wert.
Am Abend: Abstecher zur schönen blauen Donau
Eine Fahrt mit dem Riesenrad ist Pflicht. Danach gehts zum Sonnenuntergang an den Donaustrand „Copa Cagrana“, liebevoll benannt nach dem angrenzenden Stadtteil Kagran.
Es muss sein - das Riesenrad (18.00 im Urlaub)
Weniger anstrengend, aber mindestens ebenso aussichtsreich ist eine Fahrt mit einem der Wahrzeichen Wiens, dem Riesenrad im Prater. Diesen weltberühmten Vergnügungs-park erreicht man mit der Linie U1 vom Zentrum aus in ca. zehn Minuten. In der Gondel (Achtung, Wartezeit beim Einsteigen!) lässt es sich auch gut entscheiden, ob danach im „Wurstelprater“ Entertainment oder im „grünen Prater“ Erholung pur gesucht wird.
Abendessen, im Prater (19.00 im Urlaub)
Abendessen. Das Schweizerhaus im Prater ist eine Institution und fixe Anlaufstelle für Freunde von knuspriger Schweinsstelze (vulgo Eisbein), den besten Rohscheiben der Welt, von dünnscheibigem weissem Radi und Bier. Vor allem an lauen Abenden unter den Kastanien. Wer allerdings internationale Auswahl sucht, sollte in der Innenstadt nach Lust und Laune wählen. Dort gibt es für jeden Appetit das richtige Lokal - egal, ob Schnitzel, Sushi oder afrikanische Küche gefragt sind.
Wie es euch gefällt (20.00 im Urlaub)
Wien ist eine Kulturstadt - wer das nicht ausnutzt, dem ist nicht zu helfen. Das Angebot der über 60 Theater - von der traditionsreichen Burg bis zum experimentellen Kellertheater - und zahlreiche Kinos - vom Avantgarde-Kino bis zum High-Tech-Multiplex - sowie das der zahllosen Konzerte, Festivals oder sonstigen Veranstaltungen füllt locker eine ganze Stadtzeitung. Nehmen Sie doch einfach den Programmteil des aktuellen „Falter“ zur Hand oder schauen Sie ins Internet: www.wien.info. Internet-Cafés, wo Sie auch gleich Ihre Mail-Postkartengrüße erledigen können, finden Sie zum Beispiel gleich beim Prater, das Internetcafé am Praterstern, 2., Hedwigg. 4, oder, wenn Sie schon wieder in der Innenstadt sind, in der Krugerstraße 10, 1., und gleich am Beginn der Währingerstrasse Nr.6, das Café Stein ...
Sunset an der Copa Cagrana (21.00 im Urlaub)
Der Übergang vom Tag zum Abend lässt sich - traditionell - an Stränden und Küsten am besten erleben. Die Sonne im Meer versinken zu sehen, ist in Wien leider nicht drin, ein sommerlicher Feierabend am Wasser, Beach-Flair inklusive, schon: In den Cocktailbars der Copa Cagrana auf dem künstlich geschaffenen Freizeitgelände der Donauinsel.
Einstieg in die Nacht, ins Netz (22.00 im Urlaub)
Nachtleben beginnt in Wien dort, wo sich auch sonst das Leben abspielt: im Café. Das schon erwähnte Café Stein (9., Währinger Straße 6, Tel. +43 - 1 - 319 72 41, Mo – Sa und Fei. 7 - 1 Uhr, So 9 - 1 Uhr) zum Beispiel wird bei Tag von Studenten und schönen Menschen besucht, abends werden auch die Studenten schön – und bereiten sich auf eine Nacht in der Szene vor. 23 Uhr: Barflies unterwegs Barzeit. Weil in Wien alles irgendwie mit Jugendstil zu tun hat, drängt sich die Hautevolee in der Loos-American Bar (1., Kärntnerdurchgang, Tel. +43 - 1 - 512 32 83, 12 - 4 Uhr), um sich von Wiens legendärster Bardame, Marianne Kohn, liebenswert-schnoddrig anrüffeln zu lassen, während erfahrene Hände Cocktails mixen. Hohe Hängenbleib- und Absturzgefahr!
Plüsch und Kitsch und hohe Absturzgefahr
Von der mondänen City ins eher rüde Flex. Und zum Schluss: Ein Gulasch und ein Bier.
Midnight special (00.00 im Urlaub)
Um den Stephansplatz auch um Mitternacht erlebt zu haben, geht es ins Haas-Haus, in die Onyx-Bar (1., Stephansplatz, Haas-Haus, 6. Stock, Tel. +43 - 1 - 535 39 69, 9 - 2 Uhr). Formel-1-Caterer Attila Dogudan hat hier eine Bar mit Blick auf den Stephansdom eingerichtet, in der sich von Niki Lauda abwärts alles trifft, was in Wien Rang, Namen und Geld hat. Aufgrund des hohen Schickimicky-Faktors gibt es manchmal Zugangsbeschränkungen. Die richtige Garderobe oder Begleitung (Fluglinienbesitzer, Supermodels, Rennfahrer, Zeitungsherausgeber et al.) helfen. Oder man biegt auf dem Weg zum Donaukanal und damit zum nächsten Programmpunkt ein bisschen links ab und schaut in den Planters Club, wo es nicht ganz so elitär aber durchaus trendy und cocktailbunt zugeht. Hemingway hätte sich hier sicher wohl gefühlt (1., Zelinkagasse 4, Tel. +43 - 1 - 533 33 93 - 15 oder -17, bis 4 Uhr).
Der verdammt wichtigste Club (1.00 im Urlaub)
Den Pulsbeat der Stadt spürt man an einem weit weniger gestylten Ort. Das Flex (1., Donaukanal, Tel. +43 - 1 - 533 75 25, 23 - 4 Uhr) war früher ein U-Bahn-Stollen, heute ist es der wichtigste Club der Stadt. Die neue, wilde Wiener Musikszene hat hier mehr als nur ihr „öffentliches Wohnzimmer“: Fast alles, was internationale Magazine über die Wiener Musikszene berichten, nahm hier seinen Anfang. Neben DJ-Auftritten gibt es hier auch Live-Gigs und Special-Events.
Elektronik, Live-Gigs, Gitarre, DJ (2.00 im Urlaub)
Angenehme Anlaufstellen zu fortgeschrittener Stunde sind drei Lokale in den alten Stadtbahnbögen (Anreise mit dem Nachtbus) am Gürtel: Das rhiz (8., Lerchenfelder Gürtel, Bögen 37 - 38, Tel. +43 - 1 - 409 25 05, Mo - Sa 18 - 4 Uhr, So 18 - 2 Uhr) und das B72 (8., Hernalser Gürtel, Bogen 72, Tel. +43 - 1 - 409 21 28, 20 - 4 Uhr) haben sich dem elektronischen Sound verschrieben. Wenige Schritte weiter liegt das Chelsea, (8., Lerchenfelder Gürtel, Bögen 29 - 30, Tel. +43 - 1 - 407 93 09, 18 - 4 Uhr), einer der traditionsreichsten Szeneclubs Wiens. Es gibt: Live-Gigs, DJs, Gitarrenmusik.
Plüsch und Kitsch (3.00 im Urlaub)
Zeit zum Chillen. Plüsch & Kitsch & Dekadenz sind angesagt. Im Tanzcafé Jenseits (6., Nelkengasse 3 Tel. +43 – 1 – 587 12 33, Mo – Sa 21 – 4 Uhr) laden Easylistening- und Bartunes zu entspanntem Abhängen ein. In abgewetzten samtroten Sitzgarnituren, unter blinden Spiegeln in monumentalen Rahmen und unter den Bildern längst vergessener Helden der Nacht verliert Zeit jede Bedeutung. Der richtige Ort, um einmal noch Kraft zu tanken. Wer es gerne ein bisschen im Stil der 50er-Jahre hat, mit Top-Soundanlage und Clubbing-Atmosphäre, der bleibt in der City und gibt sich die Volksgarten-Disco, besonders toll natürlich im Sommer, da mitten im Park und mit Garten-Tanzfläche. Dort trifft sich jeder mit jedem bei House-Music (1., Burgring 1, Tel. +43 - 1 - 532 42 41, Tanzcafe ab 30.4.2004, Infos unter +43 – 1 – 597 13 02, bei Schönwetter im palmenumrankten Garten und bei Schlechtwetter im Tanzcafe ).
Letzte Energiereserven frei (4.00 im Urlaub)
Das Roxy (4., Operngasse 24/ Ecke Faulmanngasse, Tel. +43 – 1 – 961 88 00, Mi – Sa 22 – 4 Uhr) ist eine gute Adresse, um auch zu so später Stunde noch Menschen zu finden, für die die Nacht nicht lang genug sein kann. Vor halb zwei ist wenig los, aber dann lassen groovige Sounds die kleine Tanzfläche bis zum Morgen nicht leer werden.
Zum Abschluss Gulasch und Bier (5.00 im Urlaub)
Am Naschmarkt werden schon wieder die Obststände mit frischer Ware beliefert, die Straßenreinigung hat ihre Runden beendet, und aus den Kellnern und letzten Gästen der Clubs werden Verbündete, die nach Orten suchen, in denen das Heraufziehen des Tages bei Gulasch und Bier überstanden werden kann. Im Café Drechsler ist man auf diese späten Gäste vorbereitet. Genauso wie auf diejenigen, die gleich kommen werden, um mit einem frühen Frühstück den Tag von Anfang an auszukosten.
Text: Thomas Rottenberg (leicht verändert)
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