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Widukind - Wittekind-Brunnen in HerfordDer Wittekind-Brunnen auf dem Herforder Wilhelmsplatz wurde 1959 neu geschaffen. Es ist das Nachfolgedenkmal einer 1899 an gleicher Stelle eingeweihten Plastik, deren Schöpfer der in der Region geborene Bildhauer Heinrich Wefing war. Dargestellt ist das sog. "Quellwunder", das aus christlich-mystischer Sicht eine wichtige Rolle bei Widukinds Bekehrung spielte. Wefings Ursprungswerk, das Widukind - ebenso wie die hier abgebildete Nachfolgeplastik - als Krieger mit Flügelhelm und Lanze zeigte, gilt als typische Vertreterin der patriotischen Nationaldenkmäler wilhelminischer Zeit. Hinter dem Rücken des Bunnendenkmals wurden Bäume und Stäucher gepflanzt. Der so entstandene "waldartige" Hintergrund sollte wenigstens ansatzweise die Lebenswirklichkeit des Sachsenherzogs widerspiegeln, dessen Denkmal aus Wefings Sicht in städtischer Umgebung eigentlich fehlplaziert war.1942 wurde Wefings Brunnendenkmal zu Rüstungszwecken eingeschmolzen (NS "Metallspende"). Für viele Jahre blieb nur der leere Sockel stehen. Das neu errichtete Denkmal stammt vom westfälischen Bildhauer Walter Krause. Es lehnt sich eng an Wefings Original an, allerdings trägt Widukind in der Neufassung nicht mehr die Gesichtszüge Wilhelms I. Geblieben ist, neben vielen anderen Details, die heldische Pose eines Germanenkriegers. 1996 wurde die Reiterstatur in die Denkmalliste der Stadt Herford aufgenommen. Mehr über Widukind ...
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