WELLNESS - WANDERN
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Fit und entspannt durch Wandern
Wandern steigert die körperliche Leistungsfähigkeit, regt Herz- und Kreislauf an und kräftigt den Bewegungsapparat. Auch Fett wird verbrannt. Aber vorallem baut Wandern Stress ab, wirkt total entspannend. Wandern ist die Urform der menschlichen Bewegung. Wandern ist für jedermann geeignet. Der ungeübte Wanderer sollte erst einmal leichte, nur wenig ansteigende Wege bewandern, maximal zwanzig Kilometer am Tag. Öfter gewandert steigt die eigene Fitness, so dass bald Höhenuntershiede von 800 Metern mühelos zu überwinden sind. Wandern ist eine ideale Form ausdauernden Sportes.
Eine weit verbreitete, dabei völlig falsche Annahme ist es, dass der Abstieg eines Berges wesentlich leichter fällt. Will man die Aussicht eines Berggipfels geniessen und dabei nur eine Strecke zu Fuß zurücklegen, dann sollte man den Weg hinauf wählen. Das scheint zwar anstrengender zu sein, fordert auch den gesamten Körper, verhindert aber bei ungeübten Wanderern den Muskelkater, der gern bis zu einer Woche zu Gast bleibt.
Neben der körperlichen Fitness bringt das Wandern ganz nebenbei eine Fülle weiterer, dem Körper wohltuender Effekte. Zur Zeit der blühenden Pflanzen atmet die Lunge einen Mix aus gesunden Kräutern, zu jeder Jahreszeit eine sauerstoffreiche klare Luft. Durch die auch unbemerkte Anstrengung atmet man zudem tiefer, so dass auch die untersten Lungenbläschen eine Reinigung erfahren. Die Körperstellung wird beim Wandern permanent geändert, was zur Entlastung und Regeneration der Wirbelsäule sowie zur Verbesserung der gesamten Körperhaltung dient. Unser Gehirn, sei es durch den Urinstikt oder die Gabe Natur erleben zu können, sperrt allen Alltagsstress aus. Man wird ruhig und entspannt.
Wichtig ist die richtige Bekleidung. Bequeme wetterfeste Sachen, leichte Profilsohlenschuhe, in denen man einen festen Stand hat und Strümpfe, die Sandalen nicht mehr mögen, sind ideal. Dazu einen Rucksack gefüllt mit Obst und Mineralwasser oder Tee, für die kleine Rast zwischendurch, und das Wandervergnügen ist sicher. Den großen Hunger kann man, folgt man beschilderten Wanderwegen in Urlaubsregionen, meißt in urgemütlichen Gaststätten am Wegesrand stillen. Hier lernt man die „Ureinwohner“ und andere Wanderer kennen. Oft gibt es eine Menge Spaß, denn Wandersleut sind gut drauf, haben Freude im Blut. Wieder im Wald, ist alles ganz still. Niemals stört ein Wanderer die Ruhe des Waldes, ein Tier oder andere Wandersleut. Man grüßt sich, aber man geht auf leisen Sohlen. Dann plötzlich ist man eins mit der Natur, die Tiere laufen nicht weg, schauen einem nach, sind ungestört.
Text: Erika Winterfeld


