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Erholung auf steirische Art – Wohlfühlurlaub im Quellenhotel Bad Waltersdorf
von Désirée Schubert
Der erste Tag dient erfahrungsgemäß der Orientierung: Nach einem kurzen Hüpfer von Köln nach Graz (Direktflug zum Beispiel mit TUIfly oder Air Berlin) setzt mich der hoteleigene Shuttle-Service direkt vor dem Quellenhotel & Spa****, Heiltherme Bad Waltersdorf ab. Der Shuttle-Service kann direkt über das Hotel gebucht werden und kostet 20 Euro pro Strecke. Die Anfahrt vom Flughafen Graz dauert etwa 45 Minuten. Der Check-in erfolgt auf herzlich-österreichische Art und schon begutachte ich mein Zimmer. Alles ist modern und edel und auch die Matratzen sind klasse. Erster Eindruck: Anreise unstressig, Aufenthalt vielversprechend. Hier bleibe ich!
Doch die Neugierde treibt mich weiter. Ich wechsle Alltagskleidung gegen den schon bereit liegenden Bademantel und erkunde das Hotel. Den Neuling sieht man mir noch an: Ich bewege mich in der Tat noch viel schneller als die anderen Hotelgäste, die ebenfalls weiß gewandet an mir vorüberschlendern. Mein magisches Chip-Armband öffnet mir alle Türen, und – Sesam, öffne dich! – schon betrete ich die "Quellenoase".
Im diesem nur für Hotelgäste zugänglichen Spa findet man auf über 3.000 Quadratmetern alles, was glücklich macht: einen Naturbadeteich mit integriertem Thermalpool, eine Ruheoase, Aquameditation, Damen-Wellness sowie einen attraktiven Saunabereich mit fünf Saunen. Den Naturbadeteich verkneife ich mir, denn es ist Februar. Wer sich von den kalten Temperaturen nicht abschrecken lässt, genießt nicht nur ein herrliches Panorama, sondern kann sich nach dem Saunagang auch so richtig abkühlen. Mit zusammengebissenen Zähnen eile ich über eine Außentreppe in die "Woaz-Sauna". Wohlige Wärme empfängt mich und ich erfahre, dass "Woaz" das hiesige Wort für Mais ist.
Nach dem schweißtreibenden Saunagang kommt mir die eisige Außenluft herrlich vor und ich stapfe sogar barfuß durch den Schnee. So muss Saunen sein! Danach kommt der schönste Teil: das Ausruhen. Ich kann mich gar nicht entscheiden, wo ich mich niederlassen soll. Schließlich entscheide ich mich für den Licht- und Klangraum, in dem bei Sphärenmusik großartige Wolkenlandschaften und Sonnenuntergänge auf eine 360°-Leinwand projiziert werden. Dazu ein paar Becher Heilwasser (gut für die Haut und bei Atemwegserkrankungen) – perfekt.
Wellness geht durch den Magen
Nach so viel Entspannung überkommt mich bleierne Müdigkeit und ich schleppe mich auf mein Zimmer, um gerade noch rechtzeitig zum Abendessen wach zu werden. Ich darf zwischen drei Menüs wählen, entscheide mich für die – immer zur Auswahl stehende – vegetarische Variante und schlemme mich durch einen köstlichen Mix aus regionaler Küche und World Cuisine. Dazu lasse ich mir einen heimischen Wein bringen. Wer spricht da noch von 'Leben wie Gott in Frankreich'? Ich finde das Leben in Österreich durchaus ebenbürtig.
Der nächste Tag beginnt mit einem kräftigen Frühstück am wirklich üppigen Buffet. Allein die Müslitheke stellt mich vor die Qual der Wahl und auch das würzige österreichische Brot ist ein wahrer Genuss. Nach dem Frühstück schlüpfe ich in meinen Bademantel und gehe – schon viel langsamer – in die Quellenoase. Auf den zweiten Blick bemerke ich, wie liebevoll der Spa-Bereich gestaltet wurde. Natürliche Materialien überwiegen, alles wirkt warm und lebendig.
Ein absolutes Muss für die Besucher des Quellenhotels ist auch die Heiltherme Bad Waltersdorf, die direkt an das Hotel anschließt. Auch hier gewährt mir mein Chip-Armband Einlass.
In der Heiltherme ist alles eine Nummer größer, aber auch weniger privat als in der Quellenoase. Auf 25.000 Quadratmetern erstreckt sich eine großzügige Wellness-Landschaft mit sieben Thermal- und Schwimmbecken sowie einem Saunadorf der Superlative mit Felsensauna, einem Soledampfbad, drei Kräuterdampfbädern, zwei Finnischen Saunen, einer Biosauna, einer Römersauna und drei Infrarotkabinen.
Das heilkräftige Thermalwasser sprudelt aus zwei Quellen mit 62 Grad aus 1.200 Metern Tiefe empor und fließt mit 27 bis 36 Grad in die Pools.
*Fotos mit freundlicher Genehmigung von Heiltherme Bad Waltersdorf/Wiesenhofer und Désirée Schubert











