ITALIEN - URLAUB IN DER EMILIA-ROMAGNA

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Die Weine der Emilia Romagna

Alte Weinfässer

So alte Weinfässer sieht man kaum noch. Foto: Enit Fototeca

Die Weinanbaugebiete in der italienischen Provinz Emilia Romagna liegen zwischen dem Fluss Po und der Stadt Florenz. Auf mehr als 58.000 Hektar werden meist einfache Konsumweine produziert. Der bekannteste Wein ist der Lambrusco, der auch in Deutschland in fast jedem Supermarkt zu finden ist. Aber auf etwa 15 Prozent der Rebfläche wird auch qualitativ hochwertiger DOC Wein erzeugt.

Wer sich im Urlaub mit Wein aus der Region eindecken möchte, der sollte sich an den Namen der anerkannt guten und innovativen Winzer orientieren. Empfehlenswert sind u.a. die Erzeuger Castelli del Duca bei Piacenza ganz im Norden der Emilia Romagna, Tenuta Valli in Ravaldino und San Patrignano bei Rimini.

 

Weißweinliebhaber sollten sich den Weinen aus dem DOC-Gebiet Albana di Romagna widmen. Die Weine werden aus der Albana-Rebe gekeltert, einer spätreifenden Rebsorte deren goldgelben Weine trocken oder halbtrocken ausgebaut werden. Vor allem die Albanaweine aus der Gemeinde Bertinoro sind in Italien berühmt.

Bei den Rotweinen wird traditionell die Rebsorte Sangiovese verwendet. Er ist entweder Rebsortenrein oder als Cuvée mit Cabernet Sauvignon oder anderen Rotweinreben auf dem Markt.

Ein Weintourismus wie man ihn aus anderen Regionen kennt ist hier weniger verbreitet. Auch Urlaub beim Winzer ist eher selten. In der Emilia Romagna ist Wein ein Alltagsprodukt um das wenig Aufhebens gemacht wird.


 
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