WANDERURLAUB IN DER SCHWÄBISCHEN ALB

Reisedauer: 7 - 10 Nächte
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      HLX
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      Die Schwäbische Alb - Wandern auf dem "steinernen Rückgrat Württembergs"

      Der Donaudurchbruch bei Beuron

      Der Donaudurchbruch bei Beuron. Fotos: Schwäbische Alb Tourismusverband

      Die Schwäbische Alb, auch als "steinernes Rückgrat Württembergs" bezeichnet, ist eine Mittelgebirgsregion südlich von Stuttgart und erstreckt sich quer durch Baden-Württemberg.

      Schroffe, aber auch sanft geschwungene Berge, eine Atmosphäre aus herrlichen Weitblicken und wunderbaren Tälern, ein gesundes Klima (zahlreiche Luftkurorte!) und reizende Fachwerkstädtchen machen die Schwäbische Alb ideal zum Wandern.

      Besoders eindrucksvoll sind Touren am Steilhang der Alb, dem sogenannten Albtrauf, wo das Gebirge nach Westen oft 200 bis 300 Meter schroff abfällt und die Städte im Neckartal, der Stuttgarter Fernsehturm oder der Flughafen ebenso zu erkennen sind wie in der Ferne die von hier aus eher sanft wirkenden Höhen des Schwarzwaldes.

       

      Der Blautopf in Blaubeuren

      Der Blautopf in Blaubeuren

      Auch an „punktuellen“ Naturhighlights ist die Schäbische Alb nicht arm.

      Jeder Wanderfreund hat schon vom Donaudurchbruch im Naturpark Obere Donau, von den "Wunderwelten" der regionalen Tropfsteinhöhlen oder vom Blautopf, einer geheimnisvolle Karstquelle nahe der Stadt Blaubeuren, gehört.

      Das dichte Wanderwegenetz auf der Alb läßt ebenfalls kaum Wünsche offen. Allein der Schwäbische Albverein betreut etwa 7 000 Kilometer Wanderstrecke, zudem etliche Wanderhütten und Aussichtstürme. Nimmt man die zahlreichen Rundwege hinzu, die von den Ferienorten markiert werden, kommt man auf ein Wanderwegenetz von ca. 13 000 Kilometern.

      Ausgesuchte Wanderhighlights auf der Schwäbischen Alb

      Eine Wanderroute der besonderen Art gibt es entlang der "Europäischen Wasserscheide“ zwischen Rhein und Donau. Die Gesamtlänge liegt bei 360 Kilometer, unterteilt in 18 Tagesetappen zwischen 18 und 25 Kilometern.

      Die Europäische Wasserscheide, die unsichtbare Grenze zwischen dem Atlantik mit der Nordsee und dem Mittelmeer mit dem Schwarzen Meer, zieht sich über die gesamte Schwäbische Alb von Villingen-Schwenningen im Südwesten bis Ellwangen im Nordosten. Nach Nordwesten fließen die Flüsschen immer zum Neckar und damit zur Nordsee, nach Südosten über die Donau ins Schwarze Meer. Das Wandern entlang dieser Wasserscheide bietet vor allem interessante und spannende Naturerlebnisse. Beispielsweise die sogenannten "geköpfen Täler", die einfach aufhören, ebenso wie die höchst eindrucksvollen Steilabbrüche der Alb und Aussichtsberge mit herrlichen Fernblicken, Quelltöpfe, Wasserfälle und Höhlen.

       

      Burg Katzenstein (Dischingen)

      Burg Katzenstein (Dischingen)

      Doch die Schwäbische Alb bietet Wanderern nicht nur herrliche Natur, mit über 400 nachgewiesenen und rund 100 noch erhaltenen Burgen und Schlössern gehört die Region auch zu den burgenreichsten Landschaften Deutschlands.

      Städte wie Tübingen, Reutlingen, Bad Urach, Heidenheim, Göppingen, Haigerloch, Sigmaringen oder Ellwangen mit ihren Schlössern und Burgen sind ideale Ausgangspunkte für eine Erkundungstour über die Schwäbische Alb, auf die Hochfläche des Härtsfeld oder in ihre wunderschönen Täler, wie das Große Lautertal mit seinen vielen Burgen, das Tal der oberen Donau, das Lenninger Tal und die Täler von Kocher und Brenz.

      Die Hohenzollern hinterließen mit der gleichnamigen Burg bei Hechingen sogar ein „schwäbisches Neuschwanstein” im romantischen Stil des 19. Jahrhunderts. Einzigartig ist auch Schloss Lichtenstein über dem Echaztal, das Stein gewordene Sinnbild der Romantik des 19. Jahrhunderts.

       

      Nürtingen

      Nürtingen

      Zu den originellstenen Wanderangeboten auf der Schwäbischen Alb gehört die Wanderung "Auf den Spuren Eduard Mörikes". Sie verläuft über eine Strecke, die die Hauptfigur aus Mörikes berühmter Erzählung „Das Stuttgarter Hutzelmännlein”, der Schuster Seppe, quer über die Alb von Nürtingen nach Ulm zurücklegte. Ein wohl einmaliges Phänomen: 200 Jahre nach dem Tod des berühmten Dichters, nämlich im Jahre 2004, wurde ihm eine Wanderstrecke gewidmet, die Mörike selbst erdacht hat.

      Links zum Wandern auf der Schwäbischen Alb


       
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