URLAUB IN ITALIEN - DIE ÄOLISCHEN INSELN
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Urlaub auf Vulcano - heilende Fumarolen
Schon beim Einlaufen in den Hafen wird klar, was einen hier erwartet: Schwefeldämpfe und -düfte begrüßen eindringlich jeden Touristen. Nach einigen Minuten hat man sich allerdings schnell daran gewöhnt und kann sich auf den Weg machen, die etwa 21 km² große Insel Vulcano zu erkunden.
Zusammen mit Stromboli gehört Vulcano zu den Inseln, auf denen es noch Vulkanaktivitäten gibt. Der letzte Ausbruch auf Vulcano ist lange her, 1888-1890, heute brodeln die Quellen unterirdisch und verleihen Vulcano das permanente Schwefelflair. Heiße Quellen dienen als Thermalbäder und die Heilkraft der mineralhaltigen Schlammbäder war schon bei den Römern und Griechen beliebt. Touristen aus aller Welt strömen nach Vulcano, um verschiedenste Schmerzen lindern zu lassen.
Die Insel Vulcano hat aber auch landschaftlich viel zu bieten. Pflicht ist der Aufstieg zum Gran Cratere in circa 400 m Höhe. Im Vergleich zum Stromboli fast ein Kinderspiel. Man kann bis an den bunt gefärbten felsigen dampfenden Rand des Kraters herantreten und in die Tiefe schauen. Frühere Ausbrüche desgleichen sind für die heutige raue und fruchtbare Umgebung verantwortlich, die vor allem für Botaniker von Interesse sein sollte.
Für weitere Ausflüge benötigt man einen fahrbaren Untersatz. Vulcano verfügt über eine gut ausgebaute Straße, die einmal quer über die Insel führt. Am besten leiht man sich einen Motorroller und bricht in Richtung Süden auf. Dabei durchquert man die Hochebende Capo Grillo al Piano und hat einen wunderbaren Blick auf das natürliche terrassenförmige Panorama. Im Süden lädt das Fischerdörfchen Gelso zum pausieren ein, direkt daneben befindet sich der sogenannte "Eselstrand" (Spiaggia dell'Asino). Esel sind dort aber nicht zu sehen.
Im Norden liegt Vulcanello, eine kleine Halbinsel, die durch eine schmale Landzunge mit Vulcano selbst verbunden ist. Hier findet man das "Tal der Ungeheuer" (Valle dei Mostri). Die bizarren Felsskulpturen sollen an Monster erinnern, je nachdem aus welcher Persepektive man sie betrachtet und wieviel Vorstellungsvermögen man mitbringt. Weiterhin gibt es viele Höhenzüge, von denen aus man einen fantastischen Blick nicht nur auf Vulcano selbst, sondern auch auf die Nachbarinseln hat.
In der Nähe des Hafens Porto di Levante sind die meisten der circa 500 Einwohner (im Sommer mehr) angesiedelt. Hier spielt sich das Leben ab, es gibt viele Hotels, Privatunterkünfte, Bars und Restaurants.




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