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Villa d'Este

Berühmt sind die Wasserspiele im Garten der Villa dEste.

Zu der langen Liste der UNESCO-Weltkulturerben Italiens gesellt sich nun das fünfunddreißigste hinzu: Die Villa dEste in Tivoli. Die Villa gilt als eines der umfangreichsten und vollständigsten Beispiele der Renaissance-Kunst. Der Garten hingegen steht für die Gartenbaukunst im Italien des 16. Jahrhunderts.

 

Das Gebäude wurde 1550 in Auftrag von Kardinal Ippolito II. dEste errichtet, denn als Kardinal und Schutzherr von Frankreich hatte er großen Einfluss auf Politik und Kirche und brauchte die Villa dEste um in Abgeschiedenheit und Ruhe diplomatische Verhandlungen führen zu können.

 

In seinem Testament legte Ippolito II. fest, dass die Villa in Besitz der Kardinäle der d´Este Familie bleiben sollte. Nach mehreren Jahrhunderten ging das Gebäude schließlich an die Habsburger und 1918 an den italienischen Staat über.

 

Die Villa dEste liegt eingebettet in einem grünen Tal, das jeden Besucher sprachlos lässt. Im Garten können aufwendige Wasserspiele bewundert werden. Das Wasser stammt vom Aniene, einem Zubringer des Tiber. Jeder Brunnen hat seinen eigenen Namen. So gibt es die Fontana dei Bicchieroni des Berini.

 

Über den Viale delle Cento Fontane gelangt man zur Rometta, einer kleinen detailgetreuen Nachbildung der bedeutendsten Bauwerke des antiken Roms. Über die Fontana dei Draghi kommt man hingegen zum Duomo mit dem grossen Wasserfall und der Grotta delle Sibille.

 


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