REISEBERICHTE AUS ALLER WELT - VESPATOUR IN ZENTRALSPANIEN
Suchen und buchen - Aktuelle Angebote
Der letzte Tag der Vespatour - Geier, ein Nationalpark und eine Ermita
Nach einer ruhigen Nacht stand am letzten Tag der Vespatour eine Rundfahrt durch den Nationalpark Parque Natural de las Hoces del Duratón auf dem Programm: Nach etwa 45 Minuten Fahrzeit bog ich beim Dorf Villaseca ab, um fünf Kilometer über Schotterpisten zur Ermita de San Frutos zu fahren. Am Parkplatz stellte ich die Vespa ab und folgte dem Weg. Über dem Canyon kreisten Geier, ich zählte 13 Exemplare: Ein toller Anblick. Aber genauso beeindruckend war der Canyon mit dem hier aufgestauten Fluss.
Auf einem Felsen über dem See, nur durch einen schmalen Weg erreichbar, lag die Ermita, eine Klosteranlage. Nach einigen Fotos ging die Fahrt weiter, vorbei an Villaseca durch den Nationalpark weiter bis nach Sepúlveda. Zwischenzeitlich wurde ich von Thymianaromen fast benebelt. Ich hatte große Lust eine Tüte voll Thymian zu pflücken, aber in einem Nationalpark wäre so ein Verhalten in keiner Weise angebracht.
Zurück zum Flughafen Madrid-Barajas
Eine kurze Rast legte ich schließlich am Marktplatz von Sepúlveda ein und über die bekannt ruhigen Straßen ging es schließlich zurück nach Siguero dem Ausgangspunkt der Vespatour. Jaime Bartolomé nahm die Vespa entgegen, ich verstaute das Gepäck im VW-Bus, wir tranken noch einen Kaffee und schließlich ging es gegen 13 Uhr ab in Richtung Madrid, zum Gate 4 des Flughafens Madrid-Barajas.
Wir unterhielten uns noch lebhaft, aber bereits nach etwa einer Stunde war die Fahrt beendet, wir waren am Ziel, Jaime fuhr zurück nach Siguero, während ich auf Frau Montserrat Cañamero Lopez vom spanischen Fremdenverkehrsamt Düsseldorf und einige Kollegen wartete, um, wie anfangs erwähnt, nach Toledo zu fahren. Aber das ist bereits eine andere Geschichte...
von Hans-Joachim Franzen
Der Reiseanbieter: www.awayfromthecrowds.com


