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Ein Überblick über die Geografie
Venezuela ist mehr als 2 ½-mal so groß wie Deutschland und hat eine fast 2.800 km lange Küste. Dem Festland vorgelagert sind in der Karibik 75 Inseln, die größte und bekannteste davon ist die „Isla Margarita“.
Venezuela ist landschaftlich so abwechslungsreich wie kein anderes südamerikanisches Land. Den stärksten Kontrast bilden die Wüstenlandschaften von Coro und die Sümpfe des Delta Amacur, die schneebedeckten Berge der Anden und die weiten Llanos im Inneren des Landes. Das Land können wir in sechs geografische Großräume untergliedern: Die venezolanischen Anden, die Llanos, das Maracaibo-Becken, das niedere Bergland entlang der karibischen Küste, die venezolanischen Karibikinseln sowie das Hochland von Guayana.
Unser Tipp: An der Ostküste des Landes finden wir die größte landschaftliche Vielfalt in ganz Venezuela mit paradiesischen, unberührten Landschaften, vom Massentourismus noch weitgehend verschont. Alles liegt nahe beieinander: Die schönsten Palmenstrände des Landes, farbenfrohe Unterwasserwunder, dichter Urwald bis direkt ans Meer grenzend, schroffe Gebirge mit natürlichen heißen Quellen.
Die absoluten Highlights in Venezuela sind die Gran Sabana, Canaima und die Tafelberge. Die Tafelberge von Venezuela sind weltweit bekannt als die letzten weißen Flecken der Erde und eine Trekking -und Klettertour auf einen der Tafelberge bleibt unvergesslich. Während Margarita allgemein bekannt ist, ist die Insel Coche und das einmalige Atoll „Los Roques“ ein echter Insider-Tipp. Eine unermessliche Vielfalt an Flora und Fauna erleben Sie im Süden Venezuelas im weitgehend unbekannten Delta des Orinoko. Im Rahmen eines sanften Tourismus können Sie das Leben der in Pfahldörfern lebenden Indios hautnah erleben und in sanft schaukelnden Hängematten nächtigen.
Als die Spanier 1499 zum ersten Mal das Land an der Nordküste Südamerikas betreten, nennen sie es „Neu-Venedig“, da die Pfahlbauten (palafitos) der Indianer in der Maracaibo-See sie an die italienische Lagunenstadt erinnern.
Die älteste von Europäern gegründete Stadt auf dem südamerikanischen Festland, Cumaná (1520), liegt im Nordosten des Landes. Bereits 1506 versuchen hier Franziskaner das Christentum zu verbreiten.
Der Freiheitskämpfer Simon Bolívar, ein venezolanischer General, führt das Land 1821 in die Unabhängigkeit. Nach ihm sind viele Gebäude, Plätze und Straßen benannt.

