URLAUB IN UNGARN - VÁRGESZTES
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Villapark Várgesztes
Der Villapark Várgesztes ist eines der schönsten, ungarischen Erholungsgebiete. Das aus 125 Häusern bestehende Feriendorf befindet sich im Komitat Komárom-Esztergom und liegt vom Dorf Várgesztes etwa 500 Meter entfernt.
Es liegt in einer ruhigen, sonnigen Grünzone, umgeben von pilzreichen Wäldern und klaren Seen. Auf und vor dem Gelände des Villapark Várgesztes sorgt ein Sicherheitsdienst für Ruhe und Ordnung.
Das Donauknie und der Plattensee sind mit dem Auto in ein bis zwei Stunden erreichbar.
Vor dem Park gibt es eine Bushaltestelle, so dass der Urlauber problemlos die Städte Tatabanya (15 Kilometer entfernt), Tata sowie Komárom (35 Kilometer) erkunden kann.
Várgesztes
Der Ort Várgesztes liegt im nördlichen Teil des Vértes-Gebirges, etwa 17 Kilometer von Tatabánya und 70 Kilometer von Budapest entfernt.
Der Name des Dorfes wurde erstmals 1332 urkundlich erwähnt. Wegen seiner Festung, spielte Várgesztes eine bedeutende Rolle in der Verteidigung des Landes. Im 14. und 15.Jahrhundert war Várgesztes eine blühende, reiche Ortschaft. Während der Besetzung durch die Türken, wurde die Gemeinde fast völlig verwüstet und 1541 gänzlich zerstört.
Erst im 18.Jahrhundert wurde der Ort, durch die Ansiedlung deutscher Aussiedler, wieder aufgebaut.
Die Hauptsehenswürdigkeit des malerischen Ortes ist die gotische Burg Gesztes. Im 13. Jahrhundert wurde sie von Oligarchen aus dem Geschlecht der Csák erbaut. Von der Burg hat man eine herrliche Aussicht über die Umgebung. Heute befindet sich in der restaurierten Anlage ein Restaurant und eine Herberge.
Tata
Zwanzig Kilometer entfernt liegt Tata, welches das kulturelle und geschichtliche Zentrum der Umgebung ist. Tata, mit seinen 25 Tausend Einwohnern, wird auch die "Stadt der Gewässer" genannt. Das Wahrzeichen der Stadt ist die mittelalterliche Burg. Auf dem Országgyűlés Platz kann man die Glockenstuhl- sowie die Kapuzinerkirche bewundern.
Zudem locken Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel der Cseke- und der Öregsee, mehrere Bäche, alte Mühlen und barocke Gebäude, viele Besucher in die Region.
Am Csekesee Ufer liegt ein Englische Garten, der viele botanischen Besonderheiten zu bieten hat. Hier befindet sich außerdem der Wohnsitz der Familie Esterházy und besonders sehenswert ist die Ruinen, der Kirche von Vérteskereszt.
Am Öregsee Ufer kann man das Schloss der Familie Esterházy bewundern. Vom Schloss aus hat man einen wunderschönen Ausblick auf den Piaristen Orden und auf den Márvány-Berg.
Komárom
Etwa 35 Kilometer entfernt, an der Donau, iegt die Stadt Komárom mit 20 Tausend Einwohnern. Der Ort wird erstmals im Jahre 1037, unter dem Namen Camerin, in Urkunden genannt.
Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt ist, das von 1809 bis 1877 erbaute Festungssystem der Stadt.
Die Grenzstadt zur Slowakei ist ein ganzjähriges Hauptreiseziel, vor allem wegen des europaweit bekannten Thermalbades. Weitere Sehenswürdigkeiten sind, die barocke römisch-katholische Kirche, sowie das Pfarrhaus und das Schloss von Gyürky, das heute als Krankenhaus dient.
Tatabánya
Tatabánya liegt am Fuss des Kő-Berges, zwischen dem Vértes und dem Gerecse Gebirge. Der Ort hat 75.000 Einwohner und wurde am 10.Oktober 1947 aus Alsógalla, Felsőgalla, Bánhida und Tatabánya gegründet.
Heute ist Tatabánya eine der dynamischesten Städte des Landes.
Sehenwürdigkeiten der Stadt sind: der Turulvogel (einer der grössten Denkmals Europas) auf dem Kőberg, die Szelim-Höhle, der Mátyás- und der Szarvas-Brunnen.
Majk
Majkapuszta liegt 10 Kilometer von Várgesztes entfernt. In diesem Orte kann man eine geschichtsträchtige alte Klause besichtigen.
Im Jahre 1733 hat József Esterházy den Mönchen das Bauland zum geschenk gemacht. Die Baupläne stammen von Franz Anthon Pilgram. Charakteristisch für dieses Bauwerk ist, dass die Kirche und das „U”- förmig gestaltete Hauptgebäude von zwanzig barocken Zellen umrahmt werden.
Die dort lebenden Mönche legten ein Schweigegelübnis ab. Ihr Alltag folgte einem strengen Programm: vor Sonnenaufgang wurde eine Messe, dann wurde Andacht gehalten und danach haben sich die Mönche mit theoretischen Wissenschaften beschäftigt.
Im Jahre 1782 wurde die Klause von Josef II. aufgelöst. In den daruffolgenden wurde die Klause von zahlreichen Zerstörung heimgesucht.
Später gelangte sie in den Besitz der Familie Esterházy. Móric Esterházy lies das Hauptgebäude zu einem Jagdschloss umgebauen und ließ einen Englischer Garten anlegen.
Heute kann man die Zellen, das Refektorium des Schlosses und den Kirchturm besichtigen.
