SPANIEN - URLAUB IN VALENCIA

Reisedauer: 7 - 10 Nächte
Anreise:  
Rückreise: 
Personen:
    Kinder:
      Abflughafen: 
      Reiseziel: 
      HLX
      Weiter

      Spezialitäten der Valencianischen Küche

      Senia und Bomba sind die beiden besten Reissorten für die valencianische Küche

      Senia und Bomba sind die beiden besten Reissorten für die valencianische Küche. Fotos: Hans-Joachim Franzen

      Die valencianische Küche ist nicht mehr das was sie einmal war. Sie hat sich modernisiert, ist leichter geworden. Dies gilt zumindest für angesagt Bars und Restaurants mit jungen innovativen Köchen.

      In den Urlaubshochburgen an der Küste hat sich wenig verändert, dort gibt es wie immer eine Mischung spanischer und internationaler Küche mit Pizza, Pasta, Burger und Touristenpaella. Aber es gibt sie noch, die echte valencianische Küche, vor allem in kleinen Restaurants abseits der Badeorte, im Hinterland oder in Valencia selber.

      Reis, aber nicht irgendeine beliebige Reissort!

      Ohne Reis läuft gar nicht viel. Es wird zwar auch in anderen Regionen der iberischen Halbinsel Reis angebaut, aber der Reis aus der Region Valenia ist der Beste. Die Namen der beiden besten Reissorten für die valencianische Küche, aber nicht nur für diese, sind Senia und Bomba.

      Vorspeisen in einem Restaurant mit moderner valencianischer Küche

      Vorspeisen in einem Restaurant mit moderner valencianischer Küche

      Es sind diese zwei Rundkornreissorten, die Spitzenköche und Hausfrauen, die etwas vom Kochen verstehen, ausschließlich verwenden. Der Unterschied zwischen den Beiden: Bomba ist etwas weniger empfindlich beim Kochen, wird nicht so schnell übergart.

      Paella bei der Senia verwendet wird, sollte genau siebzehn Minuten kochen und wenige Minuten abseits der Flamme ziehen. Bei der Verwendung von Bomba kann es eine Minute länger sein, ohne dass die Paella zu weich wird.

      Die Paellawurde ursprünglich über einem Holzfeuer gekocht, heute wird fast immer Gas benutzt . Zuerst werden Kaninchen- und Poulardenstücke in Olivenöl angebraten und gesalzen.

      Dann kommt Knoblauch, weiße, grüne und junge dicke Bohnen, Tomaten und Paprikapulver hinzu. Das Ganze wird nach einer halben Stunde mit Wasser aufgefüllt, dann Safran und Bomba- oder Seniareis hinzu geben und das Ganze 17 Minuten leicht köcheln lassen. Dabei sollte sich am Pfannenboden ein leichter Satz bilden. Diese karamelisierte Bodensatz gibt erst den richtigen Geschmack!

      Aber wie leicht brennt die Paella an,... und dann muss man es von vorne probieren. Keine Angst, es wird schon klappen.

       


      Vorbereiten

      Vorbereiten

      Anbraten
      Anbraten
      Kochen
      Kochen
      Die fertige Paella
      Die fertige Paella

      Reis a Banda, Goldbrasse, Thunfisch, Seebarsch, Seehecht, Meerbarbe und Langostinos

      Neben Reis werden auch gerne Mandeln verwendet

      Neben Reis werden auch gerne Mandeln verwendet

      Eine andere Spezialität ist Reis Arrossejat. Dieses Gericht sieht auf den ersten Blick aus wie eine Paella, wird aber mit Fischbrühe zubereitet und kommt weniger trocken auf den Tisch. Neben dem Reis sind Garnelen und Stücke von Pulpo, Kalamar oder Octopus die Hauptzutat von Reis Arrossejat.

      Selten zu finden, aber sehr lecker ist Arroz con Costra, Reis unter einer Kruste. Unter der Kruste, die aus zerquirltem Ei besteht, verbirgt sich eine Art Reiseintopf mit Wurst, Fleisch und Gemüseresten.

      Ohne Kruste und im Ofen gegart würde es Arroz al Horno heißen.

      Ein anderes, sehr beliebtes Hausrezept nennt sich Arròs amb Fesols i Naps. Es besteht aus Reis, Speck, Schweinefleisch, weiße Bohnen, Rübchen, Zwiebeln, Knoblauch, Rosmarin, Safran, Salz und Paprikapulver (Nora).

      Gebackene Ochsenbacke in einem angesagten Restaurant am Yachthafen von Valencia

      Gebackene Ochsenbacke in einem angesagten Restaurant am Yachthafen von Valencia

      Trotz zurückgehender Fänge, es kommt immer noch viel Fisch auf den Tisch. Die ganz kleinen Fische werden meist ungeschuppt und nicht ausgenommen in Öl frittiert: Lecker.

      Wenn sie etwas größer sind, landen sie oft in einer Fischsuppe. Auch Fische mit großen Flossen, Riesenköpfen und vielen Gräten landen hier. Außerdem kleine Garnelen, Krabben, Minipulpo usw.

      Als ganzen Fisch oder in großen Stücke findet man meist verschiedene Meerbrassen (zum Beispiel Doraden), Meerbarben, Seebarsch, Makrele, Sardine, Sardelle, Thunfisch, Bonito, Seehecht, Lachs (norwegischer), Seezunge, Steinbutt und Kabeljau auf den Speisekarten der Restaurants und Hotels in der Region Valencia. Kabeljau heißt auf spanisch Bacalao, allerdings kommt manchmal frischer Kabeljau und manchmal Stockfisch auf den Tisch. Im Zweifelsfall sollte man nachfragen.

      Allerdings sinkt der Anteil an Wildfängen von Jahr zu Jahr. Doraden, Seebarsch, Steinbutt, Lachs beispielsweise sind heute meist Zuchtfische, die des öfteren mit mit Antibiotika und Hormonen belastet sind und geschmacklich weniger überzeugen.

       

      Eintöpfe de Hinterlandes und die Desserts

      Horchata de chufa (Milch aus Erdmandeln) mit Farton

      Horchata de chufa (Milch aus Erdmandeln) mit Farton

      Auch in der Bergen der autonomen Region Valencia gibt es zahlreiche lokale Spezialitäten. Fisch ist hier etwas seltener zu finden, dafür spielen Hausgeflügel, Lamm, Wild und Pilze eine größere Rolle. In kleinem Umfang werden sogar Trüffeln gefunden und in der Küche eingesetzt.

      Typische Gerichte sind unter anderem Kaninchen mit Knoblauch oder verschiedenen Ragouts. Sie werden oft mit Wildkaninchen, Rothuhn, Rebhuhn, Fasan, Wildschwein, Reh oder Lamm zubereitet. Daneben finden sich in den Ragouts Zutaten wie Zwiebeln, Knoblauch, Kichererbsen, weiße oder grüne Bohnen, Tomaten, Paprika, Zucchini, Auberginen, Rüben, Olivenöl, Thymian und Rosmarin. Egal was auf den Tisch kommt, lecker ist es allemal.

      Nach Hauptgang und Käse kommen oft frische Früchte und Obst auf dem Tisch, zum Beispiel Orangen, Mandarinen, Grapefruit, Melone, Pfirsiche, Birnen, Kirschen, Erdbeeren oder Weintrauben.

      Auf Wunsch wird zudem gerne Eis serviert. Typischer sind allerdings die verschiedenen Kuchen aus den Provinzen Valencias, an vorderster Stelle sind Kuchen oder Torten aus Mandeln zu nennen. Im Gebirge wird teilweise noch Cujada produziert, eine Art Joghurt aus Schafsmilch, der mit Honig oder Zucker serviert wird: Unbedingt probieren.

       

      Auch Wein wird in der autonomen Region Valencia produziert. Im Gegensatz zu anderen spanischen Weinanbaugebieten werden meist Weißweinrebsorten gepflanzt, zum Beispiel Merseguera, Moscatel Romano und Mistelas. Bei den Rotweinrebsorten finden sich Monastrell, Bobal, Tempranillo und Garnacha. Es sind meist süffige, alltagstaugliche Weine, die sehr gut zu den traditionellen Gerichten der valencianischen Küche passen. Spitzengewächse sind selten darunter.

       

      Mehr zu Valencia:

      www.landvalencia.com


       
      © 2011 Travelimpulse GmbH    Sitemap | Impressum | AGBs der Urlaub-im-web.de |  AGBs unserer Reiseveranstalter