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Alaska - Urlaubsvielfalt in freier Natur

Im Denali Nationalpark

Im Denali Nationalpark. Foto: Robin Hood

Alaska ist sicher kein Urlaubsziel für Fans von kilometerlangen weißen Sandstränden, viel Sonne, Party und Meer. Obwohl es in Alaska, dem nördlichsten US-Bundesstaat, reichlich Meer und Küste gibt und auch die Sonne ein häufiger Gast ist. Im Sommer scheint sie, bedingt durch die nördliche Lage, an manchen Tagen sogar länger als in den Urlaubsrevieren in Kalifornien und Hawaii, der Mitternachtssonne sei Dank.

Allerdings weht oft ein frischer Wind und auch die Temperaturen können mit denen in südlicheren Gefilden natürlich nicht mithalten. Dafür bietet Alaska einen ganz anderen Vorteil: Natur pur.

Kein anderer Bundesstaat in den USA ist so dünn besiedelt, in keinem anderen gibt es so viele unberührte Wälder, Seen, Flüsse und Bergregionen.

Da sich ein europäischer - und auch amerikanischer – Urlauber in der unendlich erscheinenden Wildniss Alaskas leicht verirren würde, konzentriert sich der Tourismus sinnvollerweise auf die Küste mit ihren Wassersportmöglichkeiten und auf Regionen in Nationalparks oder an größeren Flüssen, die eigens für Urlauber erschlossen wurden.

 

Kanufahren am Gletscherrand

Kanufahren am Gletscherrand. Foto: Alaska Railroad

In Alaskas Nationalparks stehen Wander-, Kanu und Kajaktouren hoch im Kurs. Auch Reiter kommen hier voll auf ihre Kosten. Innerhalb und außerhalb der Nationalparks findet man ein ganze Reihe von Lodges, das sind rustikal-gemütliche Gästehäuser oder Hotels in freier Natur, oft an Lachsflüssen und anderen Gewässern.

Lodges sind beliebte Ausgangspunkte für Angler, die in der Umgebung Lachsen, Forellen, Saiblingen und anderen Fischen nachstellen wollen. In Alaska ist so manche Lodge nur mit dem Wasserflugzeug oder Helikopter erreichbar. Auch an der Küste findet sich so manche Lodges für Angler, die beliebtesten Zielfische sind der pazifische Heilbutt, der in den Gewässern Alaskas sehr zahlreich ist und Lachse.

Landschaft bei Homer

Landschaft bei Homer. Foto: Brian Adams

Der Lachs aus dem Meer ist qualitativ sehr hochwertig, da er noch keine Milch oder Rogen gebildet hat und so das Fischfleisch einfach besser schmeckt. Angler sollten allerdings daran denken, dass es auch im Salzwasser eine Fangbegrenzung gibt.

Steigender Beliebtheit erfreuen sich auch Touren, auf denen Bären, Adler und viele andere Tierarten beobachtet und fotografiert werden können. An der Küste kann man auf Walsafaris verschiedenen Walarten wie Orcas und Buckelwalen begegnen.

Und natürlich kommen auch Segler auf ihre Kosten. Die Gewässer des nördlichsten US-Bundesstaates bieten anspruchsvolle Segelreviere, eine einzigartige Natur und die Möglichkeit die Vielfalt der Tierwelt des Landes zu beobachten: Bären auf Lachsfang, Seeotter beim Muschelknacken oder Orcafamilien bei der Suche nach Heringsschwärmen.

Wer nach Alaska fliegt, landet manchmal in Juneau, der Hauptstadt des Bundesstaates, einer Stadt mit 30.000-Einwohnern, die im Süden Alaskas liegt und nur mit dem Schiff oder mit dem Flugzeug erreicht werden kann, aber meistens auf dem Flughafen von Anchorage.

 

Weitere Informationen www.travelalaska.com


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