URLAUB MIT HUND
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Mit dem Hund in Urlaub fahren
Der Hund wird oft als "bester Freund des Menschen" bezeichnet. Da nimmt es nicht Wunder, dass sich Frauchen und Herrchen auch - und gerade - in der Urlaubszeit nicht von ihrem Vierbeiner trennen möchten. Seit einigen Jahren kann man von einem regelrechten Trend zum Urlaub mit Hund sprechen. Urlaubsorte, die nicht auf Hundefreundlichkeit "getrimmt" sind, haben es zunehmend schwerer. Trotzdem ist Hundefreundlichkeit nicht überall selbstverständlich. Urlauber mit vierbeinigem Anhang sollten sich daher genau über die Bedingungen vor Ort informieren. Dies gilt vor allem bei Reisen ins Ausland.
Als besonders hundefreundlich gelten unsere alpinen Nachbarländer: Die Schweiz und Österreich. Auch in Frankreich, in Benelux und in den nordischen Ländern sind Hunde (meist) willkommen. In den aufgezählten Ländern dürfen Hunde meist mit in Hotels und Gaststätten. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln sind Hunde zugelassen. Für größere Hunde wird meist der halbe Erwachsenenfahrpreis berechnet. Kleinere Tiere, die man in Transportboxen unterbringen kann, fahren in der Regel umsonst. Beim Strandzugang unterscheiden sich die Bestimmungen häufig von Ort zu Ort - wenn nicht gar von Strand zu Strand. Das Spektrum kann von generellen Hundeverboten über Einschränkungen zur Hochsaison bis zur völligen Bewegungsfreiheit für Vierbeiner reichen.
Hundebesitzer sollten sich daher auch vor einer Reise in hundefreundliche Länder schlau machen, in wieweit am Orlaubsort Hundeverbote oder restriktive Bestimmungen (z. B. Leinenzwang) herrschen.
Ferien im Südeuropa - ein Hundeleben?
Südeuropa ist für Urlauber mit Hund schon ein deutlich schwierigeres Pflaster.
Im grundsätzlich so gastfreundlichen Bella Italia ist es vor allem im Südteil des Landes nicht leicht, ein Hotel oder eine Gaststätte zu finden, in denen Hunde toleriert werden. Grob gesprochen gilt: Je weiter südlich man reist, desto geringer die "Hundetoleranz".
Auch Spanien ist kein ideales Reiseland für Urlauber mit Hund. Allerdings gibt es für Hundebesitzer dort wenig Probleme, wo Gäste aus den deutschsprachigen Ländern und Skandinavien dominieren.
In Portugal stehen Hundehalter tendenziell mehr Türen offen. Die Behandlung herrenloser Hunde ist allerdings ähnlich herzlos (bis brutal) wie aus Spanien oder Griechenland bekannt. (Von der Türkei oder Rumänien soll hier gar nicht gesprochen werden). Hundebesitzer müssen auf der Hut sein, dass ihr Schützling an keinen Giftköder gerät.
In öffentlichen Verkehrsmitteln haben Hunde in Südeuropa oft einen Maulkorb zu tragen (abhängig von Stadt und Region). Der Fahrpreis liegt meist bei 50% des Normalpreises für Menschen. In einigen Regionen sind Hunde in Bussen und Bahnen gänzlich unerwünscht.
Generell gilt für südliche Länder (mehr noch als für Nord- und Westeuropa): Informieren Sie sich vor Reiseantritt genau über die "Hunderegelungen" im jeweiligen Urlaubsort! Weiterführende Informationen zum Thema Urlaub mit Hund gibt es auf der Homepage von www.tierservice.com.
Fragen zur Einreise
Welche Voraussetzungen müssen bei einer Einreise mit Hund in einzelnen Ländern erfüllt sein? Wie steht es mit den Fristen bei Impfungen? Ist ein Impfpass ausreichend? Oder muss ein Gesundheitszeignis von Tierarzt vorliegen? Manche Länder machen inzwischen zur Bedingung, dass der Hund "gechipt" wurde - und ihre Zahl steigt ... (weiterlesen ...)
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