WELLNESSURLAUB IN UNGARN

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Ungarn - Wellnessurlaub im Land der Thermalquellen

Blick auf das Gellért-Bad von außen. Foto:Kormos Péter / www.hungary.com

Ungarn ist mit seinen zahlreichen Thermalquellen seit langem eine 1a-Wellness-Adresse. Auch immer mehr Westeuropäer lernen das mitteleuropäische Land als preiswerte und gleichzeitig anspruchsvolle Wohlfühl- und Gesundheitsoase kennen. Das Ungarische Amt für Tourismus bietet umfangreiches Infomaterial für Kurgäste und Wellness-Freunde. Broschüren zum Thema "Wellness und Kuren in Ungarn" können hier bestellt werden.

Budapest - die "Bäderstadt"

Allein in Budapest und seinem Umland existieren mehr als 120 warme Thermal- und Heilquellen. Schon im Jahre 1934 erhielt die ungarische Metopole den Beinamen "Bäderstadt". Die jahrhundertealte Bädertradition ist beinahe allgegenwärtig. Flagschiffe der Budapester Bäderlandschaft sind das am Budaer Donauufer gelegene Gellért-Bad (immerhin das erste Wellenbad in Europa!) und das im Pester Stadtwäldchen angesiedelte Széchenyi-Bad, das zu den größten Badekomplexen des Kontinents zählt (ausgestattet u. a. mit Therapiebereichen sowie Thermal- und Schwimmbecken). Auch die türkische Besatzungszeit hat in Budapest eine eigene Bäderkultur hinterlassen (z. B. Király oder Rudas). Die türkischen Bäder sind nicht nur echte Wohlfühl-Oasen, sondern auch beeindruckende Schmuckstücke orientalischer Architektur. Ebenfalls über die Grenzen Ungarns hinaus bekannt sind die Thermalquellen der Margareteninsel. Dort bieten hochmoderne Spa-Hotels alle denkbaren Wellness-Dienstleistungen für "verwöhnte" und "verwöhnungsbedürftige" Gäste.

Kurbäder im Karpatenbecken

Die Anzahl der Kurbäder im Karpartenbecken ist Legion. Rund 400 Thermalanlagen in gut 100 Ortschaften warten auf geneigte Gäste. Mehr als 100 neue Bäder (Neubauten, Instandsetzungen usw.) und gut zwei Dutzend Hotels wurden in jüngerer Zeit realisiert. Investitionen und gesundheitstouristische Dienstleistungen beschränken sich dabei längst nicht auf herkömmliche Heilbäder. Einbezogen werden vielmehr auch Höhlen mit besonders gesunder, Atemwegserkrankungen lindernder Luft (z. B. in Abaliget, Jósvafö oder Tapolca) oder Trockenbäder (Mofette) bzw. CO²-Therapien (Mátraderecske und Kapuvár).

Hévíz - Wellness im weltweit größten Thermalsee

Der Kurort Hévíz, etwa sechs Kilometer südwestlich des Balatons und unweit der Stadt Keszthely gelegen, bietet mit dem Hévizer Thermalsee eine echte Attraktion. Er ist der zweitgrößte Thermalsee der Welt (4,7 Hektar). Die Speisung des Sees durch eine unterirdische Thermalquelle sorgt dafür, dass die Wassertemperatur auch zur Winterzeit angenehme Werte von ca. 25°C aufweist. Im Sommer liegen die entsprechenden Temperaturen bei etwa 35°C. Am Grund des derart wohltemperierten Gewässers lagert ferner meterdicker Heilschlamm (Torfschlamm), der ebenso zur Berühmtheit des Kurortes beiträgt. Das örtliche Thermalwasser und der Heilschlamm sind insbesondere zur Behandlung chronischer Beschwerden der Bewegungsorgane geeignet (u. a. Rheuma und Gicht).


Das unverwechselbare Gesicht des Kurortes wird außer von der herbst- und winterlichen See-Flora (Stichwort: indischer Lotus im November ) auch von den Holz-Badehäusern früherer Tage geprägt. Das erste dieser Badehäuser wurde im Jahre 1795 vom Grafen György Festetics erbaut und gilt heute als Wahrzeichen von Hévíz.


Doch natürlich ist die Zeit in Hévíz nicht stehengeblieben. Viele örtliche Hotels nutzen das Wasser des Sees nicht nur für altbewährte Heilkuren, sondern auch für "moderne" Spa-und Wellness-Angebote. "Modernität" ist in Hévíz ohnehin das Zauberwort. Heute gibt es viele 4*-Hotels mit hochmodernen Behandlungsmethoden, großzügigen Bäder- und Saunalandschaften sowie anspruchsvollen Beauty- und Massage-Einrichtungen.

Sárvár - Wellness in Ungarns größtem und modernsten Badekomplex

Das Thermalbad in Sárvár Foto: Nagy Lajos / www.hungary.com

Ein anderes schönes Beispiel für die positive Entwicklung der ungarischen Bäder-Landschaft ist das Kurzentrum Sárvár. Es liegt nahe der Grenze zu Österreich und ist Teil der "ungarischen Bäderstraße", die von Sopron über Bük nach Keszthely und Hévíz verläuft. Anfang des Jahrtausends hat man hier den modernsten und größten Bäderkomplex der Republik, das Sárvárer Heil- und Wellnesbad, gebaut. Er wurde Ende 2002 eröffnet.

 

>Von den natürlichen Gegebenheiten her kann sich Bad Sárvár glücklich schätzen, gleich über zwei Quellen mit unterschiedlichem Heilwasser zu verfügen. Eine der beiden Quellen bietet 43° C heißes Wasser; das Wasser der anderen weißt eine Temperatur von 83° C auf und besitzt obendrein eine hohe Salzkonzentration.

 

Insgesamt lockt das Sárvárer Heil- und Wellnessbad mit rund 3.600 m2 Wasseroberfläche. Der Spa- und Gesundheits-Bereich bietet von klassischen Kurangeboten bis zu moderner Heilpraktik das ganze Spektrum, das anspruchsvolle Gäste erwarten. Bad Sárvár ist gegenwärtig vor allem ein populäres Tages-Ausflugsziel für Bewohner Wiens und der östlichen Bundesländer Österreichs (www.badsarvar.hu). 

Wellnessurlaub in Ungarn: Wie man hinkommt ...

Hévíz und verschiedene Bäder im Westen Ungarns (z. B. Bük und Zalakaros) können auch per Charterflug erreicht werden. Unter den kooperierenden Reiseveranstaltern befinden sich neben bekannten Größen wie TUI und Neckermann auch Euromed, Mutsch-Reisen, HUI sowie FIT Reisen.

 

Mehr Ungarn-Informationen sind unter folgenden Adressen erhältlich:

www.ungarn-tourismus.de 
www.hungarytourism.hu


 
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