URLAUB IN UNGARN
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Urlaub in Ungarn - ein Überblick
Ungarn ist reich an Naturschätzen. Sehenswert sind die unberührten Puszta-Heiden, Moor-, Sumpf- und Augelände, Wälder, Wiesen und Steppen, in denen die ursprüngliche Pflanzen- und Tierwelt bis heute erhalten blieb. Viele dieser Gebiete sind heute mit nationaler und regionaler Bedeutung geschützt. Die meisten Landschaftsschutzgebiete und Naturschutzgebiete stehen allen Naturfreunden offen.
Eine der bekanntesten Urlaubsregionen Ungarns ist sicherlich der Plattensee. Mit einer Wasseroberfläche von fast 600 Quadratkilometer ist der Balaton (Plattensee) der größte See Mitteleuropas. Die Wasserqualität des Sees ist sehr gut und wird streng überwacht. Der Balaton ist nicht nur ein riesiges Strandbad, sondern auch ein lebendes Gewässer. Viele einheimische Angler sorgen für den nötigen Fisch-Nachschub, denn Fisch ist die beliebteste Hauptspeise nicht nur der Ungarn selber, sondern auch der Gäste. Die Ungarische Küche hat es zu einigem Ruhm gebracht.
In dem angenehmen Klima am Balaton gedeihen viele Pflanzen und Bäume, die man sonst nur in den Mittelmeerländern findet. An den Südhängen des Nordufers wachsen zum Beispiel Mandelbäume, in vielen Gärten reifen Feigen, und oft findet man auch köstliche Granatäpfel.
Ungarn hat eine Reihe unvergleichlicher Naturschönheiten, hübsche Städte und interessante Baudenkmäler. Die Metropole Budapest, Hauptstadt der Republik Ungarn, wird wegen ihres besonderen Charmes als "Paris des Ostens" bezeichnet.
Ungarn bietet hervorragende Möglichkeiten, egal ob Sie lieber aktiv sein, beispielsweise Wandern oder Reiten möchten oder ob Sie lieber ausspannen und/oder Kuren möchten. Natürlich kommt auch der Badeurlaub nicht zu kurz.
In den einzelnen Regionen Ungarns haben sich unter Bauern, Hirten und dörflichen Handwerkern verschiedene Lebensformen herausgebildet und teilweise bis heute erhalten. Baustile, Trachten, Brauchtum und Mundarten der Matyós, Paldózen, Kumanen und anderer Volksgruppen hatten ausgeprägte eigene Formen, die heute langsam der Vergangenheit angehören, seit die Industrialisierung und die Modernisierung auch das Leben der Dorfbevölkerung verändert haben.
Weil immer mehr Dorfbewohner ihren Arbeitsplatz in der Stadt haben, werden die Volkstrachten nur noch an Sonn- und Feiertagen getragen, und die Pflege des alten Brauchtums beschränkt sich auf einige wenige Anlässe im Jahr.
Das älteste Gericht der ungarischen Küche ist der „bogrács“ (= Kessel / an einem Griff übers offene Feuer gehängt) bestehend aus Gulasch oder Fischsuppe. Dieser Kessel war früher das tragbare Kochgeschirr des wandernden Reitervolkes. Bis zur Landnahme aßen die Ungarn kein Schweinefleisch.
Das graue Rind mit gegabelten Höernern, dessen Nachkommen auch heute noch in der Hortobágyer Puszta leben, brachten die Ungarn aus dem Osten mit, ebenso wie das Schaf. Während der Türkenherrschaft (150 Jahre) üebernahm die ungarische Kueche von den Türken eine Reihe von Gerichten wie zum Beispiel gefüllte Paprika und Weinblätter.


