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Macau: In der Ruhe liegt die Kraft.

Asiatische Gelassenheit und mediterranes Flair – Grüne Oasen laden zum Erholen und Entspannen ein

Chinesisches Neujahrsfest auf dem Senatsplatz. Fotos: Fremdenverkehrsbüro Macau

Malerische Altstadtwinkel, friedvolle Tempel und Kirchen, romantische Erkundungsfahrten per Fahrradrikscha, gemütliche Restaurants und Cafés, blühende Gärten in der City, grüne Wanderwege und von Federbäumen gesäumte Strände auf den kleinen Inseln: Das in der Perlflußmündung gelegene chinesische Sonderverwaltungsgebiet Macau bietet seinen Besuchern vielfältige Möglichkeiten für einen erholsamen Aufenthalt. Das harmonische Mit- und Nebeneinander von asiatischen Traditionen und mediterranem Flair sorgt dabei für unverwechselbare Urlaubserlebnisse.


Das reiche historische Erbe und die einmalige Mischung chinesischer und portugiesischer Kultur spiegeln sich in Macau in attraktiven Sehenswürdigkeiten wider. Besucher schätzen zudem das Großstadtleben mit den Shopping-Möglichkeiten und dem abwechslungsreichen Unterhaltungsangebot. Macau ist in jeder Hinsicht modern, hat sich aber zugleich den Charme der alten Welt bewahrt. Im Unterschied zu anderen asiatischen Metropolen ist es weder hektisch noch laut oder schnelllebig, sondern besticht durch seine gemächlichere Gangart und ursprünglichere Lebensweise.


Ruine der St. Pauls Kirche.

Besonders deutlich wird dies bei einem Spaziergang durch die historische Innenstadt: Alte Residenzen, gepflasterte Gässchen, dicht bebaute Häuserzeilen mit leicht verwitterter Fassade, schmucke Läden und schattige Plätzchen, die zum Verweilen und Beobachten des friedlichen Lebens einladen. Eine besondere Anziehungskraft geht auch von den uralten chinesischen Tempeln aus. Ob Lotos-Tempel, Kuan Iam Tong oder A-Ma-Tempel - den Besucher erwartet ein besinnlich-harmonisches Ambiente, das oft genug eine inspirierende Wirkung entfaltet. Gleiches gilt für die zahlreichen prächtig ausgestatteten und legendenumwobenen Kirchen.

Stadterkundung mit dem Pedicab oder der Fischer-Dschunke
Besucher Macaus brauchen keinen Taxis oder Touristenbussen hinterherzuhetzen. Die Stadt und ihre Umgebung sind wie geschaffen für individuelle Erkundungen zu Fuß. Ein langsames, aber romantisches Fortbewegungsmittel ist das Pedicab. Diese dreirädrige Fahrradrikscha ist heute aus den meisten modernen asiatischen Großstädten verschwunden, lädt in Macau aber nach wie vor zu interessanten Spazierfahrten ein. Hafenrundfahrten auf umgebauten Fischer-Dschunken sind eine weitere Möglichkeit zur einer nicht alltäglichen Erkundungstour.
Macau verführt zum Genießen - auch wenn es um das leibliche Wohl geht. Reizvoll ist nicht nur die Vielfalt des kulinarischen Angebotes, sondern auch das gemütliche Ambiente der Restaurants und Cafés. Da kann man nach einer ausgiebigen Mahlzeit bei einem Gläschen Rotwein unbemerkt den Nachmittag in den Abend hinübergleiten lassen, bei Sonnenuntergang einen Drink auf der Terrasse einer traditionellen portugiesischen Pousada genießen oder auch einfach nur stillsitzen und das Alltagsleben beobachten.


Taipa House Museum. Fotos: Fremdenverkehrsbüro Macau

Eine attraktive Kombination aus Erholung und Sehenswertem bieten die Parks und Gärten in der City. Zu den schönsten grünen Oasen gehört der Jardim Lou Lim Ioc, ein chinesischer Garten, der verschiedenste Landschaftselemente vereint. Kleine Hügel, Wasserfälle, Teiche, Bachläufe und Felsgrotten symbolisieren Aspekte des wechselvollen irdischen Lebens. Hier plätschert ein Wasserfall, dort ruht ein mit Lotosblüten bedeckter See, zarte Pflaumenblüten lehnen sich an kraftvollen Bambus.


Ebenso lohnt der romantische Camões-Garten mit verschlungenen Pfaden, alten Bäumen und dem Denkmal für den portugiesischen Dichter Luis Vaz de Camões.
Zum Verweilen laden auch die hübschen Aussichtspunkte ein, zum Beispiel der Monte da Guia, auf dem sich eine wuchtige, 350 Jahre alte portugiesische Festung, eine zierliche Bergkapelle und ein historischer Leuchtturm erheben. Von der Anhöhe schweift der Blick über die Dächer der Altstadt, über grüne Gärten, hinunter zum nostalgischen Hafen und bis in die benachbarten Regionen Chinas hinein: Ein faszinierender Ausblick, eine stimmungsvolle Atmosphäre, in die auf ganz eigene Weise die kulturellen Besonderheiten Macaus und seine wechselvolle Geschichte einzufließen scheinen.


Brücke von Macau nach Taipa.

Sandstrände und Wanderwege auf den vorgelagerten Inseln
Sandstrände und malerische Buchten, überwucherte grüne Felsen, kleine Wälder und Bauerndörfer machen die zu Macau gehörende Insel Coloane aus, die sich auch per Fahrrad sehr gut erkunden läßt. Coloanes Hauptstrände - Hac Sá und Cheoc Van - liegen am Ufer des Perlflusses. Hier kann man erholsame Spaziergänge unternehmen, Windsurfen und Wasserscooter fahren, Tennis oder Golf spielen, die Umgebung bei einem Reitausflug erkunden, ein Picknick veranstalten oder einfach nur sonnenbaden und ausspannen.


Die grünen Hügel Coloanes lassen sich im Seac Pai Van-Park auf markierten Wanderwegen erkunden. Die Pfade führen durch Eukalyptus- und Pinienwälder und reichen hinauf auf den Alto de Coloane, die höchste Erhebung Macaus.
In die Vergangenheit kann man beim Bummel durch die engen Sträßchen von Coloane Village eintauchen. Hier erzählen die Steine - etwa das Denkmal auf dem Platze vor der kleinen Dorfkirche - noch von Piratenzeiten. Die beschauliche Uferallee mit dem winzigen Tam Kung-Tempel oder der alte Fischer-Pier sind geeigntet Orte für eine Rast.

Auch Taipa, die zweite zu Macau gehörende Insel, bietet Ruhe und Erholung. Wandern kann man hier zum Beispiel am Taipa Grande Hill. Ein für das traditionelle Macau typisches Stimmungsbild liefert die Avenida da Praia. An der von hohen Bäumen gesäumten Promenade reihen sich prächtige alte Wohnresidenzen im chinesisch-portugiesischen Stil. Gerne wird an diesem Ort die von ihm ausgehende Harmonie, Ruhe und Kraft genießen.

Macau, rund 450 Jahre unter portugiesischer Verwaltung und seit 20. Dezember 1999 weitgehend autonomes Sonderverwaltungsgebiet der Volksrepublik China, vereint auf einzigartige Weise asiatische und europäische Kultur. Es liegt an der Südostküste der Volksrepublik China, am Westufer des Perlflusses, rund 70 Kilometer von Hongkong und 145 Kilometer von Guangzhou (Kanton) entfernt.


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