URLAUB IN DER TÜRKEI - ANTALYA

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Urlaub in Antalya - ein "greifbarer Traum"

Panoramablick auf Antalya. Fotos: Kultur- und Tourismusministerium Ankara

"Ein greifbarer Traum" - so heißt der Slogan, mit dem der türkische Badeort Antalya um Gäste wirbt. Und traumhaft ist ein gelungener Urlaub in Antalya tatsächlich.

 

Allein die lanschaftliche Einbettung Antalyas ist beeindruckend: die Ausläufer des erhabenen Taurusgebirges, die zahllosen Südfrucht-Plantagen der Küstenregion (Orangen, Zitronen, Bananen, Advocados), das türkisblaue Wasser der "Türkischen Riviera"... Bereits im 19. Jahrhundert stellte der britische Kapitän Beaufort schwärmerisch fest: "Eine schönere Stelle für eine Stadt dürfte schwer zu finden sein". 300 Tage Sonnenschein im Jahr tun ihr übriges.

 

In der Stadt selbst (2005 rund 680 000 Einwohner) streifen Urlauber gerne durch die labyrinthhaften Gassen der malerischen Altstadt Kaleici. Viele der typisch osmanischen Häuser (vorragende Obergeschosse, Fenstergitter und Veranden aus Holz) wurden liebevoll restauriert. Unübersehbar ist das Yivli-Minarett aus dem 13. Jahrhundert. Es steht auf dem höchsten Punkt in Kaleici und gilt als Wahrzeichen der Stadt.

 

Dass Antalya alle Vorzüge einer modernen Touristenmetropole bietet, versteht sich von selbst: Sport- und Kulturangebote, Ausgeh- und Shoppingmöglichkeiten und natürlich einfach die Gelegenheit, einen entspannten Urlaub am Meer zu verbringen.

Aktiv werden in Antalya

Tauchen vor Antalya

Tauchen vor Antalya

Wer in der Region Antalya neben aller Erholung auch "aktiv" werden möchte, hat ein riesiges Spektrum zur Auswahl: Bergtouren, Höhlenwanderungen, Reit- und Jagdausflüge, Besuche antiker Stätten und nahezu jede Art von Wassersport sind möglich. Im Frühling (März und April) kann man im Taurusgebirge sogar Skilaufen - mit einer Besonderheit, die kein alpiner Skiort bietet: nach der Rückkehr an die Küste (etwa eine Stunde Fahrt) lockt ein erfrischendes Bad im Mittelmeer.

 

Zu Antalyas hübschesten Sehenswürdigkeiten zählt der lebhafte alte Hafen an der Altstadt. Der Kaleici-Yachthafen ist dagegen ganz auf den modernen Yachttourismus abgestimmt. Zahlreiche Betriebe bedienen die Bedarfe der Yachtbesitzer und ihrer Schiffe. Dazu gesellen sich Vergnügungs- und Ausgehmöglichkeiten für jeden Geschmack und Geldbeutel. Auch zahlreiche Touristenshops warten auf Kundschaft, vor allem mit orientalischen Holzschnitzereien und Teppichen. Wer eher ein ruhiges und entspannendes Ambiente bevorzugt, sollte den Setur-Yachthafen anlaufen. Er ist mit der Blauen Flagge ausgezeichnet und liegt rund zehn Kilometer westlich des Innenstadtbereichs.

Kultur-Urlaub in Antalya

Wer sich für die Kulturgeschichte Antalyas interessiert, sollte das archäologische Museum besuchen. Hier sind Artefakte aller Kulturen ausgestellt, die die Region im Laufe der Geschichte besiedelten. Auch ein Atatürk-Museum besitzt Antalya. Es zeigt persönliche Gebrauchsgegenstände des Gründers der modernen Türkei. Sehenswert ist zudem das Museum, das dem Suna-Inan Kirac-Institut angeschlossenen ist. Das Institut widmet sich der Erforschung historischer Mittelmeerkulturen.

Jedes Jahr im Herbst lockt das "Altin Portakal"- Film- und Kulturfestival internationale Filmschaffende und Zuschauer an. "Altin Portakal" heißt übersetzt "Goldene Orange". Auch die internationale Kurzfilmwoche wird alljährlich im Herbst veranstaltet. Auf der internationalen Schmuckmesse kann man erstklassige Schmuckerzeugnisse der türkischen Juwelenindustrie erstehen. Wer traditionellen Ölringkämpfen beiwohnen mag, wird auf der Yesil-Hochalm fündig. Anspruchsvolle(re) Aufführungen gibt es im antiken Theater von Aspendos zu sehen, etwa im Rahmen der internationalen Balett- und Opernfestspiele (alljährlich im Juni)

Bei der Suche nach Souvenirs wird man in Antalya leicht fündig. Dies gilt namenlich für die Altstadt Kaleici. Doch auch auf der Isiklar-Straße und auf dem Atartürk und Cumhuriyet-Boulevard kann man wunderschöne Andenken finden. Besonders beliebt sind Lederkonfektionen, einheimisches Kunsthandwerk, Teppiche aus Dösemealti und Schmuck. Antalyas riesiger Obst- und Gemüsemarkt bietet nicht nur manchen Gaumenschmaus, auch das Auge bekommt einiges geboten (neben Geld sollten Besucher daher auch ihre Digicam mitnehmen)

Provinz Antalya - Landschaften

Der alte Hafen von Antalya

Der alte Hafen von Antalya

In der Provinz Antalya findet man eine Vielzahl naturlandschaftlicher und historisch-kultureller Sehenswürdigkeiten.

 

Etwa 10 Kilometer nord-östllich der Stadt Antalya liegt der Wasserfall "oberer Düden". Besucher können sich in eine Höhle hinter dem Wasserfall begeben und von dort die herunterrauschenden Wassermassen bestaunen. Im Ortsteil Lara stürzen die Wassermassen des "unteren Düden" aus 40 Metern Höhe ins Meer. Bootstouren zum "unteren Düden" werden mehrmals am Tag von Antalyas Hafen aus angeboten. Weitere Natur-Highlights sind die Kursunulu-Wasserfälle (Nationalpark) und der kristallklare Nilüfer-See, der von schönen Pinienwäldern umrandet wird. Beide Ziele liegen etwa 18 Kilometer außerhalb Antalyas. Der beliebte Lara-Strand besticht insbesondere durch seinen feinen Sand.

Etwa 45 Kilometer nördlich von Antalya, in der Nähe des Dorfes Ahırtas, liegt die Kocain-Höhle. Sie zählt zu den größten natürlichen Grotten der Welt. Bereits vor mehr als 150.000 Jahren wurde die Kocain-Höhle von Menschen bewohnt. Damit ist sie der älteste bisher entdeckte Siedlungsplatz auf dem Gebiet der heutigen Türkei.

Die imposante Ruinenstadt Termessos (nordwestlich von Antalya) liegt unterhalb des antiken Berges Solymos (dem heutigen Güllük-Berg). Alexander der Große versuchte 333/334 v. u. Z. vergeblich, die Stadt einzunehmen. Neben den Ruinen der Stadtmauern, der Verteidigungsanlagen und diverser Tempel lohnt das gut erhaltene Amphitheater einen Ausflug auf die landschaftlich herrlich gelegene Bergfestung.

Historisches zu Antalya

Antalya wurde im 2. Jahrhundert v. u. Z. durch König Attalos von Pergarnon als Flottenstützpunkt gegründet. Der damalige Name der Stadt war "Attalia".

 

Während der byzantinischen Epoche zählte die Stadt zu den Zentren der Christenheit. Die Eroberung durch die Seldschuken datiert im Jahre 1207. Teil des mächtigen Osmanischen Reiches wurde Antalya im 14. Jahrhundert. Noch heute können Stadtmauern und Türme aus allen drei Epochen besichtigt werden.

 

Das berühmte Hadrianstor stammt aus der Zeit der Römer. 130 v. u. Z. wurde es als Triumphtor zu Ehren des Kaisers Hadrian errichtet. An die Epoche der Seldschuken erinnert das Yivli-Minarett. Es wurde 1290 unter dem seldschukischen Sultan Kai Kobad I. gebaut.


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