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Jordanienreise Teil 4: Das Tote Meer

Am Ufer des Toten Meeres

Am Ufer des Toten Meeres. Fotos: Hans-Joachim Franzen

Am nächsten Morgen ging es zur letzten Station der Reise. Die Fahrt ging entlang der israelischen Grenze nach Norden. Die wüstenähnliche Landschaft wurde nur durch üppiggrüne Felder jenseits der Grenze unterbrochen. Es war unschwer zu erraten, dass hier kräftig bewässert werden konnte.

Das Merkwürdige an an der Fahrt: Obwohl wir in Meereshöhe gestartet waren, ging es stetig bergab, aber das war kein Wunder, da das Ziel der Fahrt das Tote Meer war. Das Tote Meer liegt mehr als 420 Meter unter dem Meeresspiegel und der Wasserspiegel sinkt jedes Jahr weiter. Wir fuhren eine ganze Weile am Toten Meer entlang. Normalerweise sieht man auf großen Gewässern Boote oder Schiffe: Segler, die ihrem Hobby nachgehen, Angler, die auf den großen Fang hoffen oder einfach nur Schwimmer oder plantschende Kinder.

Fantastischer Blick aufs Tote Meer

Fantastischer Blick aufs Tote Meer

Nichts von alledem war zu sehen und auch Uferbauten fehlen. Der Grund für alledem ist der hohe Salzgehalt, der so hoch ist, dass kein Leben im Wasser zu finden ist. Auch sollte niemals Wasser in die Augen gelangen, es würde höllisch brennen. Eigentlich kann man am Totel Meer nur vorsichtig ins Wasser gehen und sich auf den Rücken legen. Das Wasser ist sehr gut für die Haut und hilft bei diversen Beschwerden und auch der Uferschlamm soll sehr gesund sein.

In unserem Hotel angekommen probierten wir all dies aus. Es war allerdings nicht unproblematisch ins Wasser zu gelangen, da der gesamte Uferbereich sehr glitschig ist. Es waren Handläufe installiert, trotzdem ist Vorsicht angebracht. Im Wasser kann man etwas schwimmen, untergehen kann man nicht. Der Auftrieb ist so hoch, das man nicht mal den Hals unter die Wasseroberfläche bringen kann. Wer sich bis zum Hals mit Uferschlamm eingeschmiert hat, hat Probleme ihn im Wasser wieder zu entfernen, aber am Ufer stehen überall Duschen mit Süßwasser zur Verfügung.

Vor dem Spabereich des Mövenpick Resort

Vor dem Spabereich des Mövenpick Resort

Da es auf die Dauer langweilig ist, im Wasser zu liegen und nichts zu tun, gibt es in den großen Hotels verschiedene Pools, Tennisplätze, Wellness- und Spabareiche, Shoppingmöglichkeiten und ausgedehnte Grünfläche zwischen den Appartements.

Auch für das leibliche Wohl wird in den Hotels am Toten Meer gesorgt. Den Gästen stehen verschiedene Restaurants und Bars zur Verfügung.

Obwohl wir gerne einige Tage geblieben wären, um alle Möglichkeiten des Hotels kennen zu lernen und mal so richtig zu entspannen, mussten wir am nächsten Tag sehr früh aufbrechen, um unseren Flug in Amman zu bekommen.

 

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