URLAUB IN JAPAN - TOKIOS UMLAND
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Urlaub in Tokios Umland - prächtige Tempel und sehenswerte Nationalparks
Tokio ist nicht nur das perfekte Ziel für einen spannenden Urlaub in einer pulsierenden Stadt, sondern auch ein perfekter Ausgangspunkt für interessante Ausflüge ins Umland. Alte Tempel, Bambuswälder, schöne Strände, heiße Quellen oder der majestätische Fuji - Tokios Umland hat einiges zu bieten.
Yokohama
Yokohama ist nach Tokio die zweitgrößte Stadt der Kantô-Region und ebenso faszinierend wie ihre große Schwester. Mit dem Zug sind es gerade mal 30 Minuten bis Yokohama. Dort gibt es nicht nur den größten Hafen Japans, sondern auch die größte Chinatown. Tausende chinesischer Einwanderer siedelten sich in Yokohama an und prägten das bunte Viertel deutlich durch ihre Kultur. Außerdem gibt es dort zahlreiche chinesische Restaurants. Vom Landmark-Tower hat man aus dem 69. Stock einen wunderbaren Panoramablick auf die Stadt und den Hafen.
Kamakura - Tempelanlage, Jizo-Figuren und Bambuswald
Etwa eine Stunde von Tokio entfernt befindet sich die alte Hauptstadt Kamakura. Ganze 80 Tempel und Schreine gibt es dort zu besichtigen. Viele der Tempel verfügen über aufwendig gestaltete Zen-Gärten und Teezimmer. Die Stadt eignet sich bestens für Erkundungen auf eigene Faust und die meisten Sehenswürdigkeiten erreicht man zu Fuß. Dabei sollte man den Daibutsu nicht auslassen. Die zweitgrößte Buddha-Statue Japans ist ungefähr 13 Meter hoch und wiegt 121 Tonnen.
Ebenfalls sehenswert ist der Tsurugaoka Hachimangu-Schrein. Er wurde im 12. Jahrhundert erbaut und stellt das spirituelle Zentrum Kamakuras dar. Ein weiteres Highlight bietet der Hase-Dera-Tempel mit seiner prächtigen Tempelanlage. Dort ziehen hunderte kleiner Tonfiguren die Aufmerksamkeit auf sich. Sie sind dem Kindergott Jizo gewidmet.
Spazieren kann man in Kamakura nicht nur zwischen Tempeln, sondern auch im Bambuswald. Wer lieber an den Strand möchte, fährt weiter zu der Insel Enoshima. Die Insel beherbergt einen Schrein, einen botanischen Garten sowie weitere touristische Attraktionen. Bei der Bevölkerung Tokios und Yokohamas ist Enoshima für Kurzurlaube besonders wegen ihrem Strand beliebt, an dem sich auch gerne Surfer tummeln.
Nikkô
Nikkô liegt 150 Kilometer nördlich von Tokio und ist mit der Bahn in rund zwei Stunden zu erreichen. Der Tôshôgû-Schrein ist die Hauptattraktion der Stadt. Er wurde Ende des 17. Jahrhunderts erbaut und ist das Mausoleum von Tokugawa Ieyasu.
Seit 1999 gehören die prächtig verzierten Tempelanlagen, wie es sie so in Japan kein zweites Mal gibt, zum UNESCO-Weltkulturerbe. Zu bewundern sind dort auch zahlreiche Holzschnitzereien, darunter die drei Affen, die nichts Böses hören, sehen und sagen.
Wer nach Nikkô kommt, sollte die Gelegenheit nutzen und den schönen Nikkô Nationalpark besuchen. Bei einem Spaziergang kann man dort den Kegon-Wasserfall und den malerischen Chûzenji-See betrachten.
Fuji-Hakone Nationalpark
Ebenfalls wunderschöne Seen, beherbergt der Fuji-Hakone Nationalpark. Dabei kann man von hier aus bei gutem Wetter auch den Fuji-san erblicken, der sich dann über dem hübschen Ashino-See zeigt. Den Fuji selbst kann man nur in den Sommermonaten besteigen, wenn kein Schnee auf dem Gipfel liegt. Der Ort Hakone ist bekannt für seine zahlreichen heißen Quellen (Onsen). Inmitten der schönen Natur kann man sich in den Onsen richtig entspannen.
Text: Daniela Hesse



