URLAUB IN BOLIVIEN - TITICACASEE
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Urlaub am Titicacasee - Copacabana und Isla del Sol
Wer in Bolivien Urlaub macht, sollte einen Besuch des Titicacasees unbedingt mit einplanen. Der schöne blaue See bildet die westliche Grenze zwischen Peru und Bolivien und ist der höchste schiffbare See der Welt. Von La Paz fahren täglich Busse zu dem heiligen Inka-See. Die Endstation heißt dabei Copacabana, eine kleine Stadt am Ufer des Titicacasees. Dort sollte man erstmal eine Rast einlegen, um sich an die neue Höhe zu gewöhnen.
Die Stadt ist touristisch erschlossen und es gibt zahlreiche Souvenir-Läden mit bunten Decken und Teppichen, die sich bestens als Mitbringsel eignen. Wer noch kein Andenken an den Urlaub in Bolivien hat, sollte jetzt zuschlagen, denn in Copacabana ist vieles günstiger als in La Paz. Und wer noch einen Ausflug zur Isla del Sol geplant hat, sollte einen dicken Alpaka-Pullover im Gepäck haben, denn schon bei der Überfahrt zur Sonneninsel wird es kühl.
Die Kathedrale von Copacabana ist sehr schön und ein gutes Fotomotiv. Der offizielle Name der Augustiner-Kathedrale ist Virgen de la Candelaria. Der Bau begann zwar schon im Jahr 1605, doch fertig gestellt wurde sie erst 1820.
Dank der vielen Restaurants kann man in Copacabana sehr gut essen. Eine besondere Spezialität, die direkt aus dem Titicacasee gefischt wird, ist Trucha (spezielle Forellenart). Aus ihr wird auch Ceviche gemacht, ein Fischgericht, dass seinen Ursprung in Peru hat. Wenn es mit scharfem Rocoto serviert wird, gibt es oft Süßkartoffel (Camote) dazu, die die Schärfe etwas mildert. Sehr lecker ist auch Sopa de Quinoa, eine Gemüsesuppe.
Nach dem Essen bietet sich ein Spaziergang runter zum Strand an, wo man mit Blick auf die umliegenden Berge ein Sonnenbad nehmen kann. Dort werden auch zahlreiche Möglichkeiten zum Wassersport geboten und wer Lust hat, sollte auf jeden Fall eine Bootsfahrt unternehmen. Den Abend kann man in einer schön gestalteten Inka-Bar ausklingen lassen. In Copacabana gibt es zahlreiche kleine Restaurants, die sehr gemütlich mit Lamafellen und landestypischen Tischdecken (Aguayos) geschmückt sind.
Isla del Sol - Urlaub auf der Sonneninsel
Wer noch keinen dicken Pullover hat, sollte sich spätestens in Copacabana einen für die Überfahrt zur Isla del Sol besorgen. Bei der geht es meist sehr windig zu und manchmal wird es auch richtig kalt Warme Kleidung empfiehlt sich auch für die Sonneninsel, wo die Temperaturen nach Sonnenuntergang stark fallen und die kleinen Hotels nicht so gut isoliert sind. Täglich fahren morgens und abends kleine Fähren zur Insel. Damit der Besuch nicht zu stressig wird und einem ausreichend Zeit für Erkundungen bleibt, sollte man eine Übernachtung auf der Insel einplanen.
Bei der Ankunft auf der Isla del Sol steht man vor dem steilen Aufstieg, den die Inka vor mehreren Jahrhunderten anlegten und zu dem auch die so bezeichneten Inka-Gärten gehören. Die Hotels und Restaurants liegen auf dem Gipfel der Insel, der zunächst mühsam über die alten Steintreppen erklommen werden muss. Der anstrengende Aufstieg lohnt sich aber, denn oben bekommt man einen einmaligen Einblick in das ursprüngliche Leben der Aymara-Indianer. Außerdem hat man von dort aus einen grandiosen Ausblick über den Titicacasee und das peruanische Ufer. Manchmal zeigen sich sogar die hohen Gletscher hinter den Hügeln Copacabanas und sorgen für einen unvergesslichen Urlaubsmoment. Auf der Sonneninsel gibt es auch einige Ruinen, die man besichtigen kann.
Im Titicacasee liegt auch die Isla de la Luna (Mondinsel), die weitaus kleiner ist als die Isla del Sol und weniger häufig von Booten angefahren wird. Auf dieser Insel gibt es ebenfalls Ruinen zu besichtigen.
Daniela Hesse







