URLAUBSINFOS

Suchen und buchen - Aktuelle Angebote zum Thema 

Deutscher Wanderverband: Tipps für eine gelungene Wanderung

Wanderer auf dem "Meraner Höhenweg" in Südtirol. Foto: gemeinfrei

Wie plane ich eine Wandertour, was gehört in den Rucksack, wie finde ich die richtigen Schuhe? Der Deutsche Wanderverband, seine 56 Mitgliedsvereine und die AOK geben Tipps, damit die nächste Wanderung noch mehr Vergnügen macht.

Tourenplanung

Zu einer gelungenen Wandertour gehört eine gute Vorbereitung. Einige Uten- silien sollten in keiner Ausrüstung fehlen. Das weiß jeder, der schon einmal ohne Jacke in einen kräftigen Regenschauer kam oder im heißen Hochsommer den Sonnenhut vergessen hat. Auch im Rucksack sind gewisse Dinge Pflicht. Zur guten Planung gehört aber auch die richtige Streckenauswahl. Wird die Tour anstrengender als gedacht, kann dies den Wanderspaß gründlich verderben. Und wer mit Kindern unterwegs ist, sollte eine andere Tour wählen als ein ambitionierter Streckenwanderer. Und schließlich muss man sich in der Natur zurechtfinden. Denn nichts ist ärgerlicher, als sich zu verlaufen. Mit Karte und Kompass sollten Wanderer daher umgehen können.

Die richtige Kleidung

Wer morgens bei strahlendem Sonnenschein losmarschiert, kann schon wenig später von einem kräftigen Regenguss überrascht werden. Die Kleidung sollte daher möglichst funktional und vielseitig sein, damit man für alle Wetter- verhältnisse gewappnet ist. Bewährt hat sich das "Zwiebelprinzip". Dabei werden mehrere Lagen Kleidung übereinander getragen, die man je nach Wetter an- oder ausziehen kann. Typischerweise sieht das so aus: Unterschicht aus Funktionswäsche, die den Schweiß von der Haut weg transportiert. Mittel- schicht aus Faserpelz (Fleece), der Feuchtigkeit nach außen transportiert, sich nicht voll saugt und den Körper warm hält. Die Außenschicht bildet eine wasser- und winddichte Jacke, die idealerweise atmungsaktiv ist.

Die richtigen Schuhe

Wer zu Fuß unterwegs ist, ist auf seine Füße angewiesen - und die brauchen gute Schuhe. Diese dürfen nicht drücken und Blasen verursachen, nicht zu schwer sein und so den Wanderer schnell ermüden, und sie müssen Halt geben - mit einem stabilen Schaft und griffiger, rutschfester Sohle. Ein schlechter Schuh kann die schönste Wanderung zur Qual werden lassen. Daher sollte man beim Schuhkauf sorgfältig auswählen und nicht das erstbeste Schnäppchen nehmen.


Tipp: Probieren Sie Schuhe am Nachmittag an, wenn die Füße bereits bean- sprucht sind. Nehmen Sie zur Anprobe Ihre dicken Wandersocken mit. Wichtig: Der Schuh muss in der Ferse fest sitzen und die Zehen müssen frei sein, sonst gibt’s Blasen. Als Material hat sich Leder bewährt. Richtig gepflegt ist es wasserabweisend und im Sommer nicht zu warm. Kunstfaser ist leichter und extrem atmungsaktiv, allerdings ohne zusätzliche Innenmembran nicht wasser- dicht. Innenmembranen stecken oft auch in Lederschuhen, was diesen vor allem bei großer Nässe einen Vorteil gegenüber reinem Leder verschafft. Nachteil: Im Sommer werden die Schuhe schnell zu warm.

Das kommt in den Rucksack

Für eine Tageswanderung reicht ein Rucksack der "30-Liter-Klasse". Er sollte anatomisch geformt sein, ein System zur Rückenbelüftung und gepolsterte Schultergurte haben. Rein gehören unbedingt: Regenschutz und Sonnenschutz (Kopfbedeckung, Creme, Sonnenbrille) sowie ausreichend Getränke und Verpflegung für unterwegs.


Zur Verpflegung gehört mindestens ein Liter Wasser oder Apfelschorle pro Person. Bei großer Hitze deutlich mehr, denn der Körper verliert durch das Schwitzen enorm viel Flüssigkeit. Als Proviant eignen sich belegte Brote (Vollkorn), Obst (Äpfel, Birnen, Bananen), Gemüse (Mohrrüben, Radieschen, Gurke, Paprika). Nicht so gut wie ihr Ruf sind Müsliriegel, da sie oft viel Zucker und Fett enthalten. Lieber getrocknete Früchte und Nüsse (z. B. "Studentenfutter") einpacken. Achten Sie bei Hitze auf die richtige Verpackung (z.B. Brotdose).


Packen Sie auch eine kleine Reiseapotheke ein, in die Heftpflaster oder spezielle Blasenpflaster, Mullbinde, Jodtinktur und Pinzette gehören. Falls Sie regelmäßig Medikamente nehmen müssen, diese nicht vergessen.


Gute Dienste in verschiedenen Situationen können auch ein Handy und ein Vielzweckmesser leisten. Pflicht in Regionen, die Sie weniger gut kennen, ist eine Wanderkarte. Auch den Personalausweis sollten Sie einstecken. Und: Müllbeutel für den eigenen Abfall nicht vergessen. Bei der Kleidung kann etwas Ersatzwäsche nicht schaden, etwa ein zweites Paar Socken, Unterhose und Hemd oder T-Shirt.


Diese und weitere Tipps zum Wandern finden Sie unter www.wanderbares- deutschland.de in der Rubrik "Wandern & Fitness", zusammengestellt vom Deutschen Wanderverband und der AOK - Die Gesundheitskasse.


ANZEIGE
ANZEIGE
 
© 2011 Travelimpulse GmbH    Sitemap | Impressum | AGBs der Urlaub-im-web.de |  AGBs unserer Reiseveranstalter