URLAUB IN THAILAND - SAMUI-ARCHIPEL

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Samui-Archipel - Paradies für Taucher, Individualisten und Badeurlauber

Beach-Life am Chaweng Beach auf Ko Samui

Beach-Life am Chaweng Beach auf Ko Samui. Fotos: Fremdenverkehrsamt Thailand

Vor der westlichen Golfküste Thailands befindet sich im Süden der Samui-Archipel mit seinen 80 Inseln, von denen rund fünf Inseln bewohnt sind. Die größte der Inseln ist Ko Samui, die der Inselgruppe ihren Namen gab. Wer auf den Inseln des Samui-Archipels Urlaub macht, kann sich auf schöne Strände, faszinierende Tauchreviere und viel Natur freuen. Auch ein Urlaub an der westlichen Golfküste Thailands lässt sich bequem mit einem Ausflug auf die Inseln verbinden, von Surat Thani legen regelmäßig Fähren Richtung Ko Samui ab. Wer kann, sollte sich ein paar Tage Zeit nehmen, um die traumhafte Inselwelt des Samui-Archipels kennen zu lernen.

 

Ko Samui ist die drittgrößte der thailändischen Inseln und die größte Insel des Samui-Archipels. Sie wurde in den 70er Jahren von Backpacker-Touristen als Urlaubsziel entdeckt. Mittlerweile kommen etwa eine halbe Million Urlauber pro Jahr nach Ko Samui. Größter Urlaubsort ist Chaweng im Osten der Insel. Hier trifft sich der internationale Jetset am sieben Kilometer langen Chaweng Beach. Wassersportler kommen hier voll auf ihre Kosten, im Angebot sind unter anderem Windsurfen, Jet-Ski, Parasailing und Katamaran-Segeln.

 

Taucher auf Ko Tao

Taucher auf Ko Tao

Wem auf Ko Samui zu viel los ist, der kann die nördlich gelegene Insel Ko Phangan ansteuern. Sie ist die zweitgrößte Insel des Samui-Archipels und für ihre abgelegenen Buchten bekannt. Auf der Insel können Wanderer an der Küste entlang von Strand zu Strand wandern. Möchte man das Inselinnere mit seinen Hügeln, Regenwäldern und Wasserfällen erkunden, empfiehlt es sich einen ortskundigen Führer zu organisieren. Wer auf Ko Phangan Urlaub macht, sollte die berühmten Vollmondpartys am Strand Hat Rin nicht verpassen. Einmal im Monat verwandelt sich der Strand in eine Partyzone für 6.000 Feierlustige.

 

45 Kilometer nördlich von Ko Samui und 40 Kilometer östlich der Golfküste Thailands befindet sich die bei Tauchern beliebte Insel Ko Tao, die ebenfalls zum Samui-Archipel gehört. Den Namen „Schildkröteninsel“ trägt sie wegen ihrer hügeligen Form. Die Unterkünfte auf Ko Tao sind meist einfache Bungalows, die weder über Strom noch Wasser verfügen. Auf Ko Tao sind einzigartige Naturerlebnisse garantiert. So befinden sich an der Ostküste abgelegene Höhlen und an der Westküste einzigartige Strände. Die meisten Besucher Ko Taos kommen jedoch, um vor der Insel zu tauchen. Bei Nachttauchgängen kann man zwischen Januar und September Barrakudas und Schildkröten begegnen.

 

Mu Ko Ang Thong Nationalpark

Mu Ko Ang Thong Nationalpark

Westlich des Samui-Archipels liegt der Mu Ko Ang Thong Marine National Park, der 42 weitgehend unbewohnte Inseln umschließt. Zur Insel Ko Wua Talab gibt es Fährverbindungen, dort befindet sich auch die Parkverwaltung. Das Wasser zwischen den Inseln ist oft nur zehn Meter tief, doch viele Inseln ragen steil in die Höhle. Auch Ko Wua Talab ist an seiner höchsten Stelle 400 Meter hoch. Zu Fuß kann man den Gipfel erklimmen und von dort den Sonnenuntergang oder -aufgang beobachten. Auch einige Höhlen können besichtigt werden. Zum Schnorcheln und Baden ist der Meeres-Nationalpark ideal und beim Anblick der traumhaften Strände wird einem schnell klar, warum die Inseln den englischen Autor Alex Garland zu dem Roman „The Beach“ inspirierten.

 

Text: Daniela Hesse


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