URLAUB IN THAILAND - WESTLICHE GOLFKÜSTE
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Urlaub an der westlichen Golfküste von Thailand – von Phetchaburi nach Surat Thani
Die westliche Golfküste Thailands zieht sich in Form eines schmalen Landstreifens von der Stadt Phetchaburi hinunter bis nach Surat Thani. Hier locken lauschige Buchten mit feinsandigen Stränden, sehenswerte Tempelanlagen und ursprüngliche Fischerdörfer zum erholsamen und abwechslungsreichen Urlaub. Vor allem die Bewohner Bangkoks nutzen gerne das Wochenende für einen Kurzurlaub an der westlichen Golfküste Thailands, wo es überwiegend noch sehr ruhig zugeht.
Phetchaburi - Kultur, Natur und Strände
Der erste Ort an der thailändischen Golfküste ist Phetchaburi. Ein Besuch lohnt sich vor allem wegen der 30 Tempel, die von der Bedeutung Phetchaburis als Kultur- und Handelsstadt zeugen und unterschiedlichsten Architekturstilen zuzuordnen sind. Wer hier Urlaub macht, sollte auf jeden Fall den Wat Mahasomnaran, den Wat Pra Buddha Saiyat und den Wat Yai Suwannaram gesehen haben. Letzterer gilt als schönster der Stadt, er enthält Wandmalereien aus der Ayutthaya-Periode. Nach der Tempelbesichtigung empfiehlt sich ein Ausflug zum Palast Phra Nakhon Khiri, der 1859 von König Mongkut auf dem 95 Meter hohen Khao Wang errichtet wurde. Vom Palast genießt man einen guten Ausblick auf die Stadt und ihre Tempel. Man kann entweder zu Fuß zum Palast aufsteigen oder bequem mit der Drahtseilbahn hinauffahren.
In der Umgebung von Phetchaburi gibt es einige interessante Ausflugsziele. So befinden sich nur fünf Kilometer nördlich der Stadt die Höhlen Tham Khao Luang. Das spektakuläre an diesen Höhlen sind die zahlreichen Buddha-Statuen, die in ihnen Platz gefunden haben. Durch eine Öffnung in der Höhlendecke fällt Sonnenlicht in die Höhlen, das die Statuen eindrucksvoll beleuchtet. 22 Kilometer nördlich befinden sich im Berg Khao Yai die Höhlen Tham Khao Yai, die ebenfalls einige Buddha-Statuen beherbergen. Auch ein Tagesausflug in den Nationalpark Kaeng Krachan – der größte Nationalpark Thailands – bietet sich von Phetchaburi an. Er liegt nur 70 Kilometer südwestlich der Stadt und beherbergt eine vielfältige Landschaft mit Regenwäldern, Wasserfällen und Kalkstein-Bergen, in denen sich einige Höhlen besichtigen lassen. In dem Nationalpark leben über 350 Vogelarten und auch asiatische Großtiere wie Elefanten, Kragenbären, Makaken und Hirsche. Wer lieber das Strandleben genießen möchte, ist mit einem Ausflug nach Cha-am gut beraten.
Provinz Prachuap Khiri Khan - Badeurlaub im „königlichen“ Seebad Hua Hin
Südlich der Provinz Phetchaburi schließt sich die Provinz Prachuap Khiri Khan an, die an ihrer schmalsten Stelle nur wenige Kilometer breit ist. Das Leben an der Küste dieser Provinz spielt sich hauptsächlich an ruhigen Stränden und in idyllischen kleinen Fischerdörfern ab. In der gleichnamigen Provinzhauptstadt finden Thailand-Urlauber Erholung abseits der bekannten Touristenwege. Die Küstenstadt erinnert an ein größeres Fischerdorf und so ist Prachuap Khiri Khan auch bekannt für Fisch- und Meeresfrüchtespezialitäten, die man am besten auf den Nachtmärkten probiert. Wer im Thailand-Urlaub die Stadt Prachuap Khiri Khan besucht, dem empfiehlt sich ein Ausflug zum als Spiegelberg“ bekannten Khao Chong Kra Jok. Auf seinem Gipfel befindet sich der Tempel Wat Thammakaram, von dem man eine tolle Aussicht hat. Ein weiterer sehenswerter Tempel ist der Wat Khao Tham Khan Kradai, der mit Muscheln verziert ist. Sehen lassen können sich auch die Strände Hat Wa Ko und der Ao Noi Beach.
In der Provinz liegt auch Hua Hin, das älteste Seebad Thailands. Nur 185 Kilometer südlich von Bangkok gelegen, entwickelte sich Hua Hin schnell zum bevorzugten Urlaubsort für den thailändischen Adel. Seit 1925 unterhält die Königsfamilie hier eine Sommerresidenz. Der Palast Klai Kangwon ist in Abwesenheit der Königsfamilie für Besucher zugänglich. In Hua Hin genießen Urlauber die Ruhe bei einem Spaziergang am Fischerpier Tha Thiap Reua Pramong oder am fünf Kilometer langen Sandstrand Hua Hin Beach, an dem auch Ausritte angeboten werden.
Chumphon und Surat Thani - Zwischenstopp auf dem Weg nach Ko Samui
Weiter südlich gelangt man nach Chumphon. Die meisten Touristen steuern die Stadt nur an, um nach kurzer Zeit bereits in Richtung der vielen vorgelagerten Inseln weiterzureisen. Doch es lohnt sich den Zwischenstopp auf einige Stunden auszudehnen und sich Chumphon genauer anzusehen, schließlich markiert die Stadt den Übergang vom buddhistisch zum islamisch geprägten Thailand. Die Küstenstadt Surat Thani liegt noch weiter südlich und teilt ein ähnliches Schicksal wie Chumphon. Viele Urlauber besuchen die Stadt nur auf der Durchreise in den Süden oder zum Samui-Archipel. Es lohnt sich jedoch im Tourismusbüro vorbeizuschauen, das unter anderem Bootsfahrten auf der Ta-Pi-Flussmündung und Besichtigungen in der Surat Thani Monkey Training School anbietet, wo Affen zum Kokosnusspflücken ausgebildet werden.
Text: Daniela Hesse



