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Urlaub in der Provinz Teruel

Weltkulturerbe: Der Turm San Martín in Teruel

Weltkulturerbeturm San Martín

Die Provinz Teruel ist die südlichste der drei Provinzen Aragons und grenzt im Norden an die Provinz Zaragoza. Im Osten liegt Castellón, im Süden findet man Valencia und Cuenca und im Westen Guadalajara.

Teruel ist auch der Name der Provinzhauptstadt, einer Stadt mit 30.000 Einwohnern. Seine Altstadt kann mit einigen herausragenden historischen Bauwerken im sogenannten Mudéjarstils glänzen. Der Mudéjarstil ist ein Bau- und Kunststil, den Mauren erschufen, die auch nach der Christianisierung in Spanien weiterleben und arbeiten durften. Diese Toleranz währte allerdings nur einige Jahrzehnte, danach verschlechterte sich die Lage der Mudéjares erheblich.

Die beiden bekanntesten Bauwerke im Mudéjar-Stil, die sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, sind die Türme El Salvador und San Martín, Türme mit wunderbaren Ornamenten aus Ziegelsteinen und glasierten Kacheln. Sie erinnern sogar ein wenig an Minarette.

Ein guter Ausgangspunkt für einen Altstadtrundgang ist der Plaza del Torico. In der Mitte des Platzes findet sich ein Brunnen mit einer hohen Säule auf dem ein kleinen Stier platziert ist. Von dem Platz aus hat man in wenigen Stunden die Sehenswürdgkeiten der Stadt Teruel kennengelernt, zum Beispiel die Kathedrale und die Kirche San Pedro.

 

Der Turm El Salvador im Mudéjarstil

Der Turm El Salvador im Mudéjarstil

Als Shoppingparadies kann man die Stadt Teruel nicht bezeichnen, aber gut Essen kann man hier, wobei unter gut vor allem auch authentisch zu verstehen ist. In der gesamten Provinz Teruel findet man auf den Speisekarten hauptsächlich Spezialitäten Aragons und keine internationale Mischküche mit italienischen, asiatischen oder amerikanischen Einflüssen.

Der Einfluß der Templer oder die Gemeinde Maestrazgo

Im Nordwesten der Provinz liegt die Gemeinde Maestrazgo. Hier lebten einst die Tempelritter, wovon zahlreiche Burgen, Festungen und Kirchen Zeugnis ablegen. Die Tempelritter nahmen sowohl an den Kreuzzügen teil als auch an den Kämpfen gegen die Mauren. Als Belohnung für tapfere Dienste erhielten sie Ländereien und politische Rechte.

In der Gemeinde Maestrazgo entstanden zur Zeit der Templer eine ganze Reihe von typischen Dörfchen, zum Beispiel: Contavieja, Castellote, Cuevas de Canart, Tronchón oder Villarluengo.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Provinz Teruel sind die Tropfsteinhöhle „Gruta de Cristal“, die zerklüftete Felsenlandschaft bei Montaro oder der Dinosaurier-Themenpark Dinópolis.

Urlaub in freier Natur

Ein Urlaub besteht auch in der Provinz Teruel nicht nur aus Sightseeing. In so einer dünn besiedelten Region lässt es sich wunderbar in freier Natur Reiten, Wandern oder Mountainbike fahren. Die Provinz ist nicht flach, aber in weiten Gebieten besteht die Landschaft aus einer Hochebene, so dass Aktivurlaub nicht gleich in Hochleistungssport ausartet. Auch Flüsse, zum Beispiel der Río Guadalaviar, Río Alfambra oder Río Turia, durchziehen die Provinz Teruel: Gewässer in denen sich Kanuten, Kajakfahrer, Fans des Canyoning oder Sportfischer sehr wohl fühlen.


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