SPANIEN - KASTILIEN LA MANCHA
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Terrinches
In dem kleinen Dorf Terrinches leben circa 1000 Menschen, hauptsächlich Senioren. Besonders sehenswert ist die Kirche Iglesia Santo Domingo de Guzman. Sie stammt aus dem 15. Jahrhundert.
Im 13. Jahrhundert entstand Terrinches um einen arabischen Wachturm. Der Turm diente zur Kommunikation, mit Feuer wurden Nachrichten von dort mit Lichtsignalen zu anderen Türmen gesandt. So konnten benachbarte Dörfer gewarnt werden, wenn Gefahr drohte.
Unweit des Dorfes befindet sich eine archäologische Ausgrabungsstätte mit
dem Namen Castillejo del Bonete. Hier sind in den letzten Zeit
wichtige Funde aus der mittleren Bronzezeit (vor circa 4000 Jahren) zu Tage
gekommen, unter anderem mehrere Tote und viele Keramikgefäße.
Wer einen Spaziergang vom Dorf aus dort hin machen möchte, sollte sich vorher den Weg genau beschreiben lassen, denn er ist nicht ausgeschildert.
Wichtig: Immer ausreichend Wasser mitnehmen!
Typisch spanische Kneipen laden nach einer Wanderung zu einem kühlen, blonden Bier mit Tappas – kleine Vorspeisen, wie Oliven, Sardellen oder Erdnüssen - ein.
Besonders schön und lohnenswert ist in dieser Region die Landschaft: mit ihren Bergen und Tälern, den trockenen Feldern und dunkelgrünen Olivenbäumen, den Seen und Bächen.
Für alle Romatiker: Wenn es in Terrinches und der Umgebung dunkel wird, erwartet den Urlauber ein wunderschöner Sternenhimmel, natürlich nur bei klaren Nächten. Hier sieht man nicht nur einige vereinzelte Sterne, sondern sogar die Milchstraße! Am Besten genießt man einen solchen Abend auf einer Decke im Feld mit Wein und Oliven. Vorsicht: gut gegen Insekten einsprühen, sonst sieht man am nächsten Tag aus, als hätte man verspätet die Windpocken bekommen.
Nora Langerock



