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Die Malediven - Urlaub im Taucherparadies

Urlaub unter Palmen - oder unter Wasser... Fotos: Kessler

Der Inselstaat im Indischen Ozean hat sich zu einem bevorzugten Reiseziel für Taucher aus aller Herren Länder entwickelt. Wen wundert’s – schließlich besteht der Staat hauptsächlich aus Wasser. Von den über 1200 Inseln der Korallen-Atolle sind jedoch nicht einmal ein Viertel bewohnt. Als Tourist verbringt man seinen Urlaub meist auf einer nur wenige hundert Meter langen Touristeninsel und entsprechend wenig gibt es im Urlaub an Land zu sehen – von tadellosen weißen Sandstränden und Kokospalmen einmal abgesehen.

 

Umso mehr gibt es dafür unter Wasser zu erleben. Da die meisten Inseln ihr eigenes Hausriff haben, muss man keine langen Wege zurücklegen, um einen ersten Eindruck von der maledivischen Unterwasserwelt zu bekommen. Die Gewässer sind reich an Haien, Schildkröten, Mantas, Napoleonlippfischen und Schwärmen von Makrelen und Wimpelfischen. Außer dem bequemen Offshore-diving werden natürlich auch Fahrten mit Dhonis, wie Tauchboote hier genannt werden, angeboten. An den weiter draußen gelegenen Tauchplätzen erwartet einen in den Atollkanälen und an den Thilas eine ebenso reiche Vielfalt an Meeresbewohnern. Auf längeren Tauchkreuzfahrten erhöht sich wegen der vielen unbewohnten Inseln die Wahrscheinlichkeit, die angesteuerten Tauchspots für sich allein zu haben. Rund um die Riffs herrscht, abhängig von der Jahreszeit, eine mehr oder minder starke Strömung – etwas Erfahrung mit Strömungstauchen ist also von Vorteil. Auch wenn es manchmal verlockend sein mag, an einer Steilwand tiefer hinabzutauchen, sollte man das besser sein lassen. Laut Gesetz sind Tauchgänge nur bis 30 Meter Tiefe erlaubt, und daran sollte man sich auch halten. Höhlen gibt es nur wenige auf den Malediven, und Wracks sind hier auch nicht so häufig anzutreffen, wie in anderen Tauchregionen. Die Hauptattraktion der Malediven ist nun mal der Fischreichtum.

Korallenriffe voller Fische

...wo einen bunte Vielfalt erwartet

Die Korallenriffe, von denen es hier reichlich gibt, sind leider nicht mehr so gesund und prächtig wie früher. Die Korallenbleiche hat hier, wie überall im Indischen Ozean, viel zerstört und die Korallen wachsen nur langsam nach. Das hat sich glücklicherweise kaum auf den Fischbestand ausgewirkt, der nach wie vor üppig ist.

 

Fazit: Trotz Korallenbleiche ist die reichhaltige Unterwasserwelt der Malediven immer noch eine Reise wert. Wer in seinem Urlaub Ruhe und Erholung sucht, ist auf den kleinen, einsamen Ferieninseln bestens aufgehoben und da außer Tauchen und Schnorcheln nur wenige andere Aktivitäten geboten werden, lenkt begeisterte Taucher nichts von ihrem Hobby ab.

 

Mehr zum Urlaub auf den Malediven:
www.visitmaldives.com

 


 
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