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Tal und Heiligtum von Núria
Umrahmt von fast dreitausend Meter hohen Gipfeln ist das zur Gemeinde Queralbs gehörende Tal von Núria im Lauf der Jahre zu einem der wohl einzigartigsten touristischen Ziele in Katalonien geworden.
Seine typische Hochgebirgslandschaft, der traditionelle Charakter der Ortschaft Queralbs mit seiner wunderschönen, durch ein Portal und wuchtige Marmorsäulen mit in Stein gehauenen Kapitellen geschmückten romanischen Kirche aus dem 10. Jahrhundert und das Heiligtum von Núria selbst, das seit dem 12. Jahrhundert als Wallfahrtsort bekannt ist, ebenso aber auch die vielfältigen Möglichkeiten für Berg- und Wintersport und die Tatsache, daß der Ort ausschließlich mit der einzigen Zahnradbahn Spaniens zu erreichen ist, haben Núria zu einem der aktivsten und wohl beliebtesten Freizeitzentren in den Pyrenäen werden lassen.
Die Vegetation im Tal von Núria im Umkreis um die Gemeinde Queralbs ist typisch für die Bergkette der Pyrenäen: großblättrige Eichen, Eschen, Kiefern und Birken leben zusammen mit Schwarzkiefern und vielfarbig aufleuchtenden Pflanzen von strahlender Schönheit.
Bei der Tierwelt stößt man vor allem auf Gemsen, Murmeltiere, Steinadler und Grasfrösche. Der Legende nach soll der Heilige Ägidius um das Jahr 700 n. Chr. die Figur der Muttergottes von Núria geschnitzt haben. Die dem Heiligen geweihte Kapelle wurde allerdings erst 1615 gebaut, und die neue Kirche stammt aus dem Jahr 1883. Nachdem sie 1925 zerstört wurde, entstand die heutige Anlage nach verschiedenen Umbauten dann im Jahr 1960.
Auskunft:
Bergstation Vall de Núria. Queralbs.
Tel.: 972 73 20 20.

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