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Sydney - Urlaub im Manhattan der Südsee

Sydneys beindruckende Skyline

Sydneys beindruckende Skyline. Foto: CreativeCommons/Matthew Field

Die eindrucksvolle Skyline, das warme Klima, die üppige Vegetation, globale kulturelle Einflüsse und die einmalige geografische Lage machen Sydney für jeden europäischen Besucher zu etwas ganz Besonderem. Wer einmal den botanischen Garten umrundet und einen Blick auf die gewaltige Stadt erhascht, wird das Kribbeln im Bauch so schnell nicht vergessen. Sydney wird seinem Ruf als das "Manhattan der Südsee" vollends gerecht.

 

Natürlich kennt jeder die Oper, mit der Harbour Bridge im Hintergrund. Fotos hat man bereits viele gesehen. Doch, wie fühlt sie sich an? Aus welchem Material sind die schillernden Bögen gemacht? Wir wollen nicht zu viel verraten, aber Sie werden überrascht sein. Und die gigantischen Bäume im botanischen Garten? Sie sehen fantastisch aus, doch sie einmal zu umarmen – wie es verschiedene Hinweisschilder empfehlen ‚hug the trees!’ – bleibt sicherlich unvergleichlich.

 

Von vielen Wasserwegen durchzogen, erstreckt sich Sydney über eine riesige Fläche. Einige Tage sind sicher zu wenig, um auch nur annähernd alle sehenswerten Orte besuchen zu können. Für den Anfang genügt der Kern Sydneys um den alles überragenden Sydney Centrepoint Tower. Dort findet man reichlich 'Kamerafutter'.

 

Sydneys Hausstrand Bondi Beach

Sydneys Hausstrand Bondi Beach. Foto: CC/Rabs003

Ein netter Fußmarsch könnte beispielsweise im szenigen Viertel King's Cross beginnen. Dort finden sich auch die meisten Backpacker-Hotels. Über die verschlafene Victoria Street betritt man die Royal Botanic Gardens, ein riesiger Park mit Palmen, Feigenbäumen, Liegewiesen (Vögel füttern, Rasen betreten, Bäume umarmen und Picknicken ausdrücklich erlaubt!) und einem einmaligen Blick auf Sydneys Wolkenkratzer, die Oper und die Harbour Bridge.

 

An der Oper verlässt man den Park und nimmt das einzigartige Gebäude näher in Augenschein. Über die Opera Quays gelangt man zum Circular Quay, Anlegestelle für die Fähren und gleichzeitig Zentralbahnhof von Sydney. Wer in den berühmten Taronga Zoo möchte, muss hier sein Ticket für die Fähre lösen.

 

Vom Circular Quay ist es nur ein kurzer Fußmarsch zur Harbour Bridge. Dabei durchquert man das historische Viertel "The Rocks". Die alten Steinhäuschen stehen in starkem Kontrast zu den Wolkenkratzern im Hintergrund. Die berühmte Harbour Bridge kann man auf zwei Arten bezwingen: Zum einen über den normalen Fußweg, der zu einem der Brückenpfeiler führt, von dessen Spitze man einen fantastischen Panoramablick über die ganze Stadt hat. Noch spektakulärer – allerdings nur für Schwindelfreie – ist eine Führung bis zur Spitze der Brückenkonstruktion.

 

Durch eine der Straßenschluchten, hier zu empfehlen die Pitt Street aufgrund ihres Shopping-Angebotes, kommt man Richtung Süden bis zum Centrepoint Tower, der natürlich auch per Schnellaufzug zum Blick über die Stadt einlädt. Von dort aus ist es mit der Monorail (eine Art umgekehrte Schwebebahn) nur ein kurzes Stück bis zum Vergnügungsviertel Darling Harbour, das mit vielen Museen und Restaurants lockt. Chinatown liegt direkt unter Darling Harbour und bietet fernöstliche Genüsse und so manches Einkaufsschnäppchen.

 

Text: Désirée Schubert


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