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Wer macht die beste Paella?

So sieht eine echte Paella aus

So sieht eine echte Paella aus

Am Sonntag, den 16. September 2007 wurde zum 47. Mal der Kochwettbewerb valenzianischer Paella ausgetragen. Der Austragungsort lag in Sueca, eine halbe Autostunde von Valencia entfernt. Die Gemeinde Sueca feierte mit diesem Wettbewerb Anfang September traditionell die Reisernte.

Freunde, Nachbarn sowie in- und ausländische Gäste kochten auf den Straße der Innenstadt um die Wette. Musik, Geschichtenerzähler und Feuerwerk bilden das Rahmenprogramm des Events.

Das Rezept der Paella und die Zutaten werden vorgegeben und die Teilnehmer aus aller Welt versuchen das Beste daraus zu machen.

Welche Paella schmeckt am besten?

Welche Paella schmeckt am besten?

Seit mehr als vier Jahrzehnten kürt eine Jury die beste Paella, mit Genuss gegessen werden zum Schluss jedoch alle. In die Paellas kommt ausschließlich Reis mit offizieller Herkunftsbezeichnung, der im Naturpark La Albufera angebaut wird. Es wird auch eine Riesen-Paella gekocht und am Abend findet der Umzug Cabalgata del Arroz statt. Als krönenden Abschluss gibt es in der Nacht ein großes Feuerwerk.

 

Vor den Toren Valencias liegt eines der größten Reisanbaugebiete Europas. Das weiße Korn mit eigener Herkunftsbezeichnung ist überregional begehrt. Die valenzianische Küche ist ohne diesen Reis schlichtweg undenkbar. 365 Reisgerichte sind bekannt, für jeden Tag ein anderes.

 

Zuerst das Fleisch anbraten

Zuerst das Fleisch anbraten

Traditionell obliegt das Zubereiten einer "Paella" den Männern. Gusseiserne Paella-Pfannen über einem Holzfeuer gehören im Land Valencia zu jedem großen Fest. Der soziale Charakter einer Paella beginnt mit der gemeinsamen Zubereitung und endet mit dem Essen in großer Runde.

 

Früher war Paella wohl nur ein Pfannengericht aus Reis, Gemüse, Fisch und Schnecken und galt als "Arme-Leute-Essen". Die Paella mixta (Meeresfrüchte-Fleisch-Paella) ist eine neuere Version der Paella Valenciana, die von den Einheimischen gern als Paella de turistas (Touristen-Paella) belächelt wird, vor allem, wenn diese den zusätzlichen "Fehler" begehen, das köstliche Gericht am Abend zu verspeisen.

 

Das käme einem echten Valenciano nie in den Sinn, den dann, so die allgemeine Meinung, liege sie viel zu schwer im Magen. Das Wort Paella stammt übrigens aus dem Katalanischen und bedeutet einfach "Pfanne".

Das echte Paella Rezepte für acht Personen

Die Preisträger 2006

Die Preisträger 2006 werden ausgezeichnet

0,8 Kilo Kaninchen

1,4 Kilo Hühnchen

600 Gramm grüne Bohnen

200 Gramm Tavella (junge Bohnenkerne)

400 Gramm Garrofón (spanische weiße Bohnen)

12 reife Tomaten

800 g Reis mit Herkunftsbezeichnung aus Valencia

16 Löffel Öl; 2 Prisen süßes Paprikapulver; Safran und Salz.

Zubereitung:

Sueca beim großen Fest

Sueca beim großen Fest

Eine Paellapfanne auf das Feuer stellen und das Öl in die Pfanne geben. Sobald das Öl heiß ist, das in Stücke geschnittene Fleisch darin gut anbraten und die grünen Bohnen, die Garrofón und die Tavella hinzugeben.

 

Zusammen weitere acht Minuten braten und die geriebene Tomate hinzufügen.

 

Sobald alles schön angebraten ist, kommt das Paprikapulver dazu.

 

 

Paellavariationen

Paellavariationen

Das Ganze nicht anbrennen lassen und die Pfanne bis zum Rand mit Wasser oder Sud auffüllen. Etwa 30 Minuten kochen lassen und mit Salz abschmecken.

 

Wenn die Brühe auf Höhe der Griffniete der Paellapfanne sinkt, den Reis hinzugeben und ihn in der Pfanne verteilen. Anschließend kommt der Safran hinzu und die Paella etwa 17 Minuten weiterkochen und dann vor dem Servieren noch einige Minuten ruhen lassen.


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