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Urlaub auf den Äolischen Inseln
Nordöstlich von Sizilien im Tyrrhenischen Meer liegt die wunderschöne Inselgruppe der Äolischen Inseln. Im Deutschen sind sie eher bekannt als die Liparischen Inseln, in Italien spricht man aber ausschließlich von Le Isole Eolie. Benannt wurden sie nach dem Windgott Äolus.
Die Äolischen Inseln stehen seit 2000 auf der UNESCO-Liste des Weltnaturerbes.
Sieben Inseln gehören zu den Äolischen Inseln, der Größe nach geordnet sind das: Panarea, Alicudi, Filicudi, Stromboli, Vulcano, Salina und Lipari. Alle Inseln sind nur mit Fähre oder Boot zu erreichen. Verbindungen gibt es von Milazzo, Messina, Cefalu, Palermo und Neapel aus. Auch untereinander sind die Inseln durch regelmäßig verkehrende Schnellboote und Fähren verbunden. Allerdings sollte man dabei im Auge behalten, dass der Verkehr bei schlechtem Wetter eingeschränkt wird. Die Häfen der Inseln sind sehr klein und ein Anlegen der Schiffe bei Wellengang unmöglich.
Bei allen Inseln handelt es sich um Vulkaninseln. Man sagt, dass sie zu der Vulkankette gehören, die sich vom Vesuv bei Neapel bis zum Ätna auf Sizilien zieht. Auf den beiden jüngsten Inseln, Stromboli und Vulcano, sind die Vulkane noch aktiv.
Ein Ausflug zu den Äolischen Inseln ist in vielerlei Hinsicht interessant, denn jede Insel hat ihre Besonderheiten und ihr eigenes Gesicht:
Panarea ist die schickste Insel von allen. Nicht umsonst trifft man hier vorwiegend auf gehobenere Gesellschaften, die Jahr um Jahr die Preise angezogen halten.
Alicudi und Filicudi sind die am wenigsten bekannten Äolen. Kaum ein Tourist verirrt sich hierher. Wer es doch tut, wird mit Stille belohnt und wird nur selten auf andere Reisende stoßen. Auf Alicudi gibt es kein Straßennetz und elektrisch versorgt ist die Insel erst seit 1991. Filicudi zieht vor allem Freunde von Meerestieren an und Menschen, die dem Massentourismus nichts abgewinnen können.
Stromboli, Lipari, Vulcano, Salina
Stromboli ist bekannt für seinen Vulkan. Viele Tagesausflügler kommen zu Besuch, um die beeindruckenden Ausbrüche zu bewundern.
Vulcano lockt mit gesunden Dämpfen und Schlammbädern. Wer sich erst einmal an den Schwefelgeruch gewöhnt hat, der wird hier vieles entdecken können.
Salina ist die grünste aller Äolischen Inseln. Sie ist bekannt für ihre Kapern, für Wein und für Zitrusfrüchte.
Die größte äolische Insel ist Lipari. Sie ist das Verwaltungszentrum der Inseln und zieht die meisten Touristen an. Diese Insel lebt vom Fremdenverkehr und das ist auch nicht zu übersehen.
Ulrike Kraenz




Äolische Inseln