URLAUB IN DER KARIBIK - ST. LUCIA

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Urlaub auf St. Lucia - Karibikinsel mit Flair

Die Pitons sind das Markenzeichen der Insel. Foto: St. Lucia Tourist Board

Die Pitons sind das Markenzeichen der Insel. Foto: St. Lucia Tourist Board

Traumziele gibt es in der Karibik fast so viele wie Sand am Meer, trotzdem ist das Eiland St. Lucia etwas Besonderes. St. Lucia gehört zu den Kleinen Antillen und liegt südlich von Martinique und nördlich von St. Vincent. Zu den Windward Islands gehörend (die in Deutschland als "Inseln über dem Wind" bezeichnet werden) ist sie ein toller Ort für Segler und Wassersportler. Die jährliche Durchschnittstemperatur beträgt 26 Grad, von Mai bis August wird die Karibikidylle jedoch durch kurze Schauer getrübt, denn dann ist Regenzeit. Das besondere Klima sorgt für eine reichhaltige Flora, die sich durch wilde Orchideen, Bougainvillea, Hibiskus, Regenwälder sowie Bananen- und Kakaoplantagen auszeichnet. In der tropischen Natur St. Lucias sind verschiedene exotische Vogelarten beheimatet.

 

Die Landschaft der nur 44 Kilometer langen und 23 Kilometer breiten Insel unterteilt sich in paradiesische, feinsandige Strände und sanfte, bewaldete Hügel, die von Flusstälern durchzogen werden. Das Wahrzeichen der Insel sind die 800 Meter hohen Zwillingsberge "Pitons" in der Nähe von Soufriére, dem ältesten Ort der Insel. Dazwischen liegt ein aktiver Vulkan, der auch von innen besichtigt werden kann.

 

Die Hauptstadt und größte Stadt ist Castries, im Nordosten der Insel. Hier sollte man sich den morgendlichen Markt nicht entgehen lassen. Neben einheimischen Früchten wie Bananen und Brotfrucht gibt es fangfrischen Fisch zu kaufen. St. Lucia konnte sich trotz Modernisierung und florierendem Tourismus viel von seiner Ursprünglichkeit bewahren. So gibt es noch immer Leuchttürme, Fischerdörfer, Piratenverstecke und alte Forts, die von erbitterten Kämpfen zwischen französischen und britischen Kolonialisten zeugen.

 

Nachdem Briten und Franzosen lange um die Insel gekämpft hatten, fiel St. Lucia 1814 schließlich den Briten zu. Die Amtssprache ist daher Englisch, doch die Einwohner St. Lucias – die zu 90 Prozent Nachfahren afrikanischer Sklaven sind – sprechen zudem ein französisches Kreolisch, das Patois genannt wird. Außerdem tragen viele Orte der Insel französische Namen und hier und dort entdeckt man noch Einflüsse der alten viktorianischen Architektur der Franzosen.

 

Fazit: St. Lucia ist eine gut erschlossene Karibikinsel, die neben komfortablen und oft luxuriösen Hotels auch viele in ihrer Ursprünglichkeit erhaltene Orte bietet.

 

Daniela Hesse


 
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