URLAUB AUF SRI LANKA - WESTKÜSTE
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Bade-Urlaub an der Westküste Sri Lankas
Sri Lankas Westküste besticht durch zahlreiche attraktive Badeorte. Von Negombo bis Hikkaduwa findet sich für jeden Geldbeutel etwas. Alle Strandurlaubsorte bieten eine breite Palette an Wassersport-Möglichkeiten.
Fünf Urlaubsziele sind besonders hervorzuheben:
Negombo
Nördlich der Hauptstadt Colombo, sechs Kilometer von internationalen Flughafen Katunayake entfernt, liegt Negombo. In Negombo, so sagt man, umweht einen inmitten zahlloser Kokospalmenhaine der Atem des offenen Indischen Ozeans. Strandurlauber schätzen die acht Kilometer lange, durchgehende Sandküste Negombos. Im Strandbereich gibt es Dutzende Hotels, Gästehäuser und Restaurants. Für jeden Geschmack und Geldbeutel ist etwas dabei.
Auffällig sind die zahllosen Kirchen an der Küste, die den nach wie vor unerschütterlichen Katholizismus der Bewohner bezeugen. Die Christianisierungsbemühungen der portugiesischenen "Kolonialherren" waren seinerzeit so erfolgreich, dass Negombo den Beinamen "kleines Rom" erhielt. Durch die Stadt führt ein küstenparalleler Kanal, der von den Niederländern gebaut wurde. Die Lage der Stadt am nördlichen Ausgang der 15 Kilometer langen Negombo Lagune prädestiniert sie zur Hafenstadt. Außer vom Tourismus lebt Negombo hauptsächlich vom Fischfang.
Mount Lavinia
Mount Lavinia ist ein südlicher Vorort der Metropole Colombo und gleichsam ihr "Hausstrand". Nach hierhin entflieht man "der Hitze der Stadt". Der Strand von Mount Lavina zählte schon zu Kolonialzeiten zu den bekanntesten im Lande. Der Sand ist weich, die Wellen des Meeres ruhig, das Wasser klar. Für Urlauber gibt es viele preiswerte Snackbars. Gehobenere Ansprüche bedient das auf einem Felsvorsprung thronende Mount Lavinia Hotel. Es wurde 1877 erbaut und war lange das "Strandhaus" des britischen Gouverneurs Edward Barnesbis - bis dessen Regierung an seinem locker-verschwenderischen Lebensstil Anstoß nahm und ihn zum Verkauf des Palais drängte.
Kalutara
Kalutara liegt 40 Kilometer westlich von Colombo an der Mündung des Kalu Ganga (Schwarzer Fluß), der hier wie ein mächtiger Strom wirkt. Der palmengesäumte Sandstrand Kalaturas ist malerisch. Wo am recht schmalen Küstenstreifen noch etwas Platz ist, schmiegen sich Fischerhütten an das kräftige Gebüsch der Pandanusbäume.
Auf dem örtlichen Markt soll es die besten Mangos auf der Insel geben. Zudem ist der Ort ein Zentrum der Kokosfaser-Korbmacherei, die sich auf die zahllosen Kokospalmen im Küstenbereich stützt. Auch der einheimische Palmenwein, der Toddy, wird in Kalutara produziert. Viele der hohen Palmenbäume sind mit Kokoseilen untereinander verbunden, auf denen sich sog. "toddy tappers", Palmenwein-Zapfer, akrobatisch fortbewegen.
Beruwela und Bentota
Die benachbarten Urlaubsorte Beruwela und Bentota gelten als die berühmtesten Sri Lankas. Seichte palmengesäumte Strände und vorgelagerte Riffs machen die bei Aluthgama nahtlos ineinander übergehenden Orte zu einem Mekka für Pauschalurlauber. Zahlreiche Hotels und Restaurants für jeden Geschmack und jede Preisklasse finden Urlauber entlang der zauberhaften Sandstrände. Auch für Wassersportler gibt es viele attraktive Möglickeiten wie Schnorcheln, Wasserski, Surfen und Boot fahren.
Der Küste von Beruwala sind mehrere Felsinselchen vorgelagert, die als Wellenbrecher wirken und soganzjähriges Schwimmen erlauben. Südlich von Bentota gibt es im Fischerdorf Kosgoda eine Schutzstation für Schildkröten, in der jährlich Tausende Tiere in großen Gehegen aufgezogen werden, um sie vor ihren natürlichen Feinden zu schützen. Nach erfolgter Aufzucht werden die Reptilien in den Ozean entlassen.
Hikkaduwa
Der Badeort Hikkaduwa, 98 Kilometer südlich von Colombo gelegen, besticht durch die Vielfalt seiner Hotels, Restaurants, Geschäfte und Badestrände.
Hikkaduwa ist aber vor allem ein El Dorado für Unterwasserfreunde. Hauptattraktion ist das maritime Schutzgebiet vor der Küste, das einen Korallengarten und zahllose Tropenfische beherbergt. Jeder Urlauber sollte sich ein Glasbodenboot mieten oder eine Taucherbrille schnappen, um die phantastische Unterwasserwelt vor Hikkaduwa zu erkunden. Oft kann man neben Meeresschildkröten schwimmen. Für echte Unterwasserfreunde sollte es selbstverständlich sein, keine Korallen, Muscheln oder andere Riffprodukte zu kaufen, da man so den Raubbau an den Korallenriffen unterstützt. Professionelle Taucher können Ausflüge zu Schiffswracks und in die Tiefen des Indischen Ozeans unternehmen.
Anmerkung:
Leider hat sich in Hikkaduwa in den letzten zehn Jahren ein besonders übler, auf Kinderprostitution ausgerichteter Sextourismus entwickelt. Hier sollte jeder gegenüber Landsleuten, die entsprechenden "Reisemotiven" folgen, "Null Toleranz" walten lassen.



