ITALIEN - URLAUB IN UMBRIEN
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Urlaub in Spello: Kolonie unter Augustus und Konstantin dem Großen
Die frühe umbrische Siedlung war unter den Römern in der Zeit der Triumvirate bis zu Augustus zunächst eine Kolonie und wurde unter Konstantin dem Großen zur Kolonie Flavia Constans, wie der kaiserliche Bescheid Konstantins, der im Rathaus aufbewahrt wird, bezeugt. Im frühen Mittelalter war Spello eine Grafschaft des Herzogtums von Spoleto und im späten Mittelalter wurde die Siedlung als castrum zitiert. 1360 ernannte sich Spello zur freien Comune. Von 1389 bis 1583 unterstand der Ort der Herrschaft der Familie Baglioni aus Perugia. Im Anschluss daran wurde er Teil des Kirchenstaates, unter dessen Verwaltung er bis zu der Einigung Italiens blieb. 1829 erhielt Spello die Stadtrechte.
Porta Consulare
Die Porta Consulare aus römischer Zeit besteht aus drei Bögen und zeigt im oberen Teil drei Statuen, möglicherweise aus der Zeit der römischen Republiken oder der julisch-daudischen Dynastie, die aus der Gegend des Amphitheaters stammen.
Die Kapelle Tega aus dem 14. Jahrhundert beherbergt Fresken des 15. Jahrhunderts der Umbrischen Schule, unter anderem eine Darstellung der Kreuzigung, die Alunno zugeschrieben wird. Die Kirche S. Maria Maggiore aus dem 13.-14. Jahrhundert, die auf den Ruinen eines den Göttern Juno und Vesta geweihten Tempels erbaut wurde, verdient vor allem wegen der Cappella Baglioni, die 1501 von Bernardino di Betto, genannt Pinturicchio, mit Fresken ausgemalt wurde, eine Besichtigung. Von der Kirche hat man Zugang zur Pinakothek, in der zahlreiche Werke aus dem 13., 14. und 16. Jahrhundert ausgestellt sind.
Weitere Sehenswürdigkeiten
Die Kirche S. Andrea aus dem 13. Jahrhundert bewahrt Fresken der Schule Folignos aus dem 15. Jahrhundert, ein Freskenfragment aus dem 13. Jahrhundert, ein Kreuz aus der Zeit Giottos und ein Tafelbild des Pinturicchio.
Seitlich der aus drei Bögen bestehenden Porta Venere aus der Zeit des römischen Kaisers Augustus befindet sich der zwölfeckige Turm Torre di Properzio.
Vor dem Palazzo Comunale Vecchio, 1270 von dem Baumeister Prode erbaut, ist ein Brunnen aus dem 16. Jahrhundert zu sehen. In der Vorhalle sind einige archäologische Funde ausgestellt. Außerdem beherbergt der Palast die Bibliothek und das Geschichtsarchiv.
Elyptisch angeordnete Reste des antiken Amphitheaters Auf den Ruinen eines den Göttern Juno und Vesta geweihten Tempels steht heute die Kirche S. Maria Maggiore. Die Porta Consulare aus römischer Zeit besteht aus drei Bögen und zeigt im oberen Teil drei Statuen, möglicherweise aus der Zeit der römischen Republiken oder der julisch-daudischen Dynastie, die aus der Gegend des Amphitheaters stammen. Die Kapelle Tega aus dem 14. Jahrhundert beherbergt Fresken des 15. Jahrhunderts der Umbrischen Schule, unter anderem eine Darstellung der Kreuzigung, die Alunno zugeschrieben wird. Die Kirche S. Maria Maggiore aus dem 13.-14. Jahrhundert, die auf den Ruinen eines den Göttern Juno und Vesta geweihten Tempels erbaut wurde, verdient vor allem wegen der Cappella Baglioni, die 1501 von Bernardino di Betto, genannt Pinturicchio, mit Fresken ausgemalt wurde, eine Besichtigung. Von der Kirche hat man Zugang zur Pinakothek, in der zahlreiche Werke aus dem 13., 14. und 16. Jahrhundert ausgestellt sind. Die Kirche S. Andrea aus dem 13. Jahrhundert bewahrt Fresken der Schule Folignos aus dem 15. Jahrhundert, ein Freskenfragment aus dem 13. Jahrhundert, ein Kreuz aus der Zeit Giottos und ein Tafelbild des Pinturicchio. Seitlich der aus drei Bögen bestehenden Porta Venere aus der Zeit des römischen Kaisers Augustus befindet sich der zwölfeckige Turm Torre di Properzio. Vor dem Palazzo Comunale Vecchio, 1270 von dem Baumeister Prode erbaut, ist ein Brunnen aus dem 16. Jahrhundert zu sehen. In der Vorhalle sind einige archäologische Funde ausgestellt. Außerdem beherbergt der Palast die Bibliothek und das Geschichtsarchiv.
Die 1120 erbaute Kirche S. Lorenzo wurde mehrere Male und besonders zwischen 1500 und 1600, erneuert. Im Inneren befindet sich die Sakramentskapelle mit einem Tabernakel aus Marmor, Ende des 16. Jahrhunderts von Flaminio Vacca geschaffen ein Chorgestühl aus Holz mit Intarsien von 1533 und eine Holzkrippe aus dem 17. Jahrhundert.
Der Arco di Augusto stammt aus der Zeit der Triumvirate bis Augustus. In der Kirche und dem dazugehörigen Kloster S. Maria di Vallegloda, mit deren Bau 1320 begonnen worden war, sind ein Kreuzgang aus dem Jahre 1560 und Fresken aus dem 16. bis 17. Jahrhundert zu sehen. Die Ruine des Arco dei Cappuccini oder auch Porta dellArce stammt aus der voraugusteischen Epoche.
Das römische Amphitheater aus dem 1. Jahrhundert nach Christus war Teil einer großartigen Anlage, wo unter anderem auch religiöse Schauspiele und Feste begangen wurden. Heute sind von dem Komplex nur noch elliptisch angeordnete Überreste zu sehen.
Die romanische Kirche S. Claudio stammt aus dem 12. Jahrhundert. Der Innenraum ist durch zahlreiche Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert der Schule Orvietos und der Umbrischen Schule bereichert. Unweit davon befindet sich in einer typisch italienischen Parkanlage die Villa Fidelia aus dem 16. Jahrhundert, die im 18. und19. Jahrhundert restauriert worden ist. Hier wird die Sammlung Straka-Coppa, die Gemälde, Skulpturen und Antiquitäten umfasst, aufbewahrt.


