SPANIEN - ASTURIEN

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Spanienreise (Teil II)

Dessert im Restaurant La Casona de Pio

Die herrliche Lage an der asturischen Steilküste und das malerische Örtchen Cudillero, bezauberten uns sofort, Urlaubsgefühle kamen auf. Wir wären am liebsten am Hafen sitzen geblieben, aber der Hunger rief, unsere Spanienreise musste weitergehen.

Im Restaurant "La Casona de Pio", wurde uns ein sehr leckeres Menü, mit passenden Weinen serviert.

Ob die Vorspeisen, das gefüllte Seehechtfilet mit einer Venusmuschel-Sauce oder das Dessert, jeder Gang war einmalig gut.

Inzwischen war der Nachmittag fortgeschritten und die Reise ging weiter, Richtung Westen. Nach einigen Kilometern bogen wir von der Hauptstrasse ab.

Dort erwartete uns, oberhalb des Strandes Playa de Cadavedo, ein wunderschöner Küstenabschnitt. Eine winzige Kapelle, nahe de Klippen gelegen, lockte uns an. Tausende von Pilgern auf dem Jakobsweg haben in den letzten 1000 Jahren hier verweilt und gebetet. Der Altar ist schlicht, aber reichlich mit Blumen geschmückt. Diese Kapelle, La Regalina, ist typisch für unzählige ähnliche auf den verschiedenen Routen des Jakobsweges.

 

Nach Osten und Westen konnten wir die Steilküste mit ihren Buchten kilometerweit einsehen, dahinter, nach und nach ansteigend, das Hügelland Asturiens und weiter im Süden dann die Berge. Das Grün des Landes und das Blau des Meeres waren nur durch das wilde Grau der Küste voneinander getrennt.

 

Hotel Torre de Villademoros.

 

Wir wanderten einige Kilometer den Jakobsweg entlang. Hier an der Küste von La Regalina über Villademoros bis Quintana, vorbei an malerischen kleinen Höfen, endlosen Hortensienhecken und romantischen Privathotels. Besonders empfehlenswert ist das Hotel Torre de Villademoros.

 

Aber auch einige Campingplätze oder Ferienhäuser bieten sich für einen längeren Urlaub an.

 

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Puerto de Vega

Vor Navia, in Tox checkten wir im Hotel Villa Borinquen (www.casonasasturianas.com)ein, von dort waren es nur 15 Minuten Fußweg zu dem kleinen Hafenort Puerto de Vega. Zwar waren am westlichen Rand des Ortes einige weniger hübsche 5-6 geschossige Häuserblocks zu sehen, aber der Ort selbst war malerisch wie fast alle kleinen Hafenstädtchen in Asturien.

 

Natürlich war wieder ein Tisch reserviert, im Restaurant La Marina del Purto de Vega (Tel: 985 648 038)

Auf dem Speiseplan standen Meeresfrüchte und als Hauptgericht eine Fischplatte mit diversen Fischarten, Fische, die wir in Deutschland nur aus Büchern kennen. Alle superfrisch und wohlschmeckend, raffinierte Saucen wären hier fehl am Platz gewesen.

Nach einem kräftigen Bauerntrester gingen wir bei Mondlicht zum Hotel zurück.

Der dritte Tag: Galicien

Castropol

Nach einer erholsamen Nacht und eines, trotz des üppigen Angebotes, spartanischen Frühstücks - das reichliche Abendmahl wirkte nach - machten wir uns auf den Weg.

In Navia legten wir einen kleinen Stopp ein, passierten La Caridad und Tapia de Casariego und besichtigten Castropol. Der Ort liegt auf einem Hügel direkt am Río Eo und ist in der Region als die "Weisse Stadt" bekannt. Einen besonders schönen Blick auf Castropol hat man von Ribadeo aus.

Die Weiterfahrt nach Ribadeo dauerte nur zwanzig Minuten. Dabei überfuhren wir die Grenze nach Galicien.

 

 


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