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Spanienreise (Teil III)

Galicien: In Ribadeo. Fotos: H.J.Franzen

In Ribadeo strebten wir, bzw. unser Bus,  dem Hügel Santa Cruz ausserhalb der Stadt zu. Von dort hatten wir einen wunderbaren Blick auf die Stadt Ribadeo und dem Ría del Eo. Dieser Hügel wird im Sommerhalbjahr gerne von den Einwohnern der Stadt zum picknicken und grillen genutzt.

 

Während eines Spaziergangs lernten wir die Stadt kennen. Ribadeao ist eine der bedeutendsten touristischen Ziele der Nordküste Spaniens und besitzt einen der Häfen mit der größten Tradition Galiciens.

Ribadeo

Blick über den Ría del Eo

Von seiner vornehmen Vergangenheit zeugt ein beachtliches Ensemble an mittelalterlicher und moderner Architektur. An erster Stelle ist die Pfarrkirche Santa Maria do Campo zu nennen, die ursprünglich zu einem Franziskanerkloster gehörte, das der Legende nach 1214 von einem Schüler des Heiligen Franz von Assisi gegründet worden sein soll. Aus dem Mittelalter stammen auch das Kloster der Heiligen Klara, das gegen Ende des 15. Jahrhunderts von Nonnen aus Oviedo gegründet wurde.

Nach dem Stadtbummel erwartete uns ein Mittagsmahl im Hotel de Ribadeo, einem bekannten Parador. Besonders lecker war ein Stockfischparfait mit Kartoffeljulienne und eine heimische Rotbarbenart.

 

Da das Wetter mitspielte, nahmen wir uns die Zeit den bekanntesten Strand der Küste, den Praia as Catedrais, zu besuchen. Dort angekommen konnten wir der Versuchung ins Wasser zu springen nicht wiederstehen. Es war erfrischend und nicht so kalt wie befürchtet. Der Strand und der Küstenabschnitt mit den bizarren Küstenformationen waren eine Wohltat für alle Sinne.

 

 

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Praia as Catedrais, der Kathedralenstrand

Praia as Catedrais

Praia as Catedrais, der Kathedralenstrand
Kathedralenstrand
Praia as Catedrais, der Kathedralenstrand
Strand bei Ebbe

Das Ehepaar Roux auf dem Weg nach Santiago

 

Die anschließende Fahrt führte zuerst westlich, immer an der Küste entlang. Schöne Strände und wilde Felsen wechselten einander ab. Nach einer halben Stunde bogen wir ab in Richtung Süden, in die Berge hinein. Erst im Städtchen Lourenzá machten wir eine Pause, besichtigten die Kirche San Salvador de Lourenzá und die Pilgerherberge des Ortes. 

 

Im Ort lernten wir das Ehepaar, Marianne und Dominique Roux aus dem berühmten Wintersportort Verbier (Schweiz), kennen. Da sie schon das dritte Mal die Tour machten, konnten sie uns viel über den Sinn des Wanderns auf dem Jakobswegs erzählen.

 

 

Typische Pilgerherberge mit Pilgerkreuz

Sicherlich könnte man auch auf anderen Pfaden zu sich finden, aber egal ob religiös oder nicht, diese uralten Pfade, die einfachen, sauberen und preiswerten Herbergen und die vielen kleinen und großen Sehenswürdigkeiten, sind etwas ganz besonderes. Die grandiose Landschaft ist eine weitere, angenehme Komponente der Reisen auf dem Jakobsweg.

 

Ein Jammer diese schöne Landschaft nicht wandernd erleben zu können, aber die Zeit drängte. Wir rauschten also plaudernd unserem nächsten Ziel, Lugo entgegen.

 

Zu Teil IV


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