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Snowboard Urlaub
Die erste Snowboard ähnliche Erfindung wurde 1929 von Jack Burchett in den USA gemacht, indem er ein Brett aus Holz aussägte und seine Füße mit Wäscheleinen und Pferdezügeln absicherte. Das erste "Snowboard" war geboren.
Den endgültigen Durchbruch erlangte das Snowboard erst im Jahre 1970, als Dimitri Milovich, auf der Basis eines Surfboardes begann, ein Snowboard zu bauen. Angeregt von Milovich baut Jake Burton seit 1975 Snowboards mit gebogenem Holz oder Fiberglas.
Seit 1990 einen erlangte die Sportart einen unglaublichen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad. Eine regelrechte Jugendbewegung ist entstanden und seit 1998 ist Snowboarden sogar Olympische Disziplin.
Ausrüstung für das Snowboardfahren
Wer gedenkt das Snowboard fahren zu erlernen braucht eine Umfangreiche Ausrüstung. Angefangen bei der warmen Kleidung, braucht man zum Snowboarden das Snowboard mit einer Bindung und Snowboardschuhen.
Es gibt die verschiedensten Boardtypen. Die bekanntesten sind das Freerideboard, das Freestyleboard und das Raceboard. Für Anfänger empfiehlt es sich zunächst ein Freerideboard auszuprobieren, weil es sehr weich und vielseitig ist. Es eignet sich für das Fahren auf der Piste, aber auch für Tiefschneefahren und kleinere Tricks.
Ein Freerideboard wird weist mit einer Softbindung und dazu passenden Schuhen gefahren. Im Gegensatz zu Hardboots, die den Skischuhen sehr ähnlich sind, hat man in Ihnen mehr Bewegungsfreiheit und oft auch mehr Tragekomfort.
Beim Snowboardfahren empfiehlt es sich eine umfangreiche Sicherheitsausrüstung zu tragen, da man anders als beim Skifahren falls man fällt ein höheres Verletzungsrisiko an den Handgelenken und vor allem im Bereich des Rückens hat. Auch Kopf- und Schulterverletzungen sind nicht selten.
Handschuhe mit integrierten Schonern, wie beim Inlineskaten, ein Panzer zum Schutz der Wirbelsäule und ein auch einen Helm sollte man tragen.
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Grundlagen und Technik des Snowbordfahrens
Suchen sie sich einen Übungshang, der nicht zu steil ist. Ein Berg der keiner ist, bringt es allerdings auch nicht.
Versuche Sie erst ein bisschen Gefühl für Ihr neues Sportgerät zu bekommen indem Sie nur mit dem vorderen Bein in der Bindung etwas herum rutschen wie mit einem Roller. Laufen sie dann ein Stück den Berg hinauf, Lift fahren macht den meisten Anfängern etwas Probleme.
Zunächst heißt es Board anschnallen und quer zum Hang versuchen aufzustehen. Achtung, das Board immer mit der Laesh, also dem Kleinen Bändchen an der Bindung und dem Schuh sichern, sonst kann es zum gefärlichen Wurfgeschoss werden. Dabei steht man am besten zunächst auf der Backsidekannte (hintere Kante), also mit den Rücken zum Hang.
Die ersten Übungen sollten sein, langsam auf der Backsidekante und danach auf der Frontsidekante (Vordere Kante) langsam den Berg quer zum Hang herunter zu rutschen. Mit dieser Technik bremst man später auch.
Schafft man es beim Abrutschen auf den Kannten das Gleichgewicht gut zu halten kann es an die ersten Kurven gehen. So mancher Anfänger erleidet einige blaue Flecken und einige haben auch schon aufgegeben - glauben sie an sich! Locker bleiben ist das Wichtigste und es lohnt sich wirklich.
Sie müssen auf der Backside-Kante stehen, und das Gewicht auf das vordere Bein verlagern und langsam geht es los. Um eine Kurve zu fahren muss man etwas Schwung haben, also keine Scheu.
Haben Sie etwas Fahrt aufgenommen muss man um eine Kurve zu fahren das Gewicht kurz vom Board nehmen.
Also nochmal, sie stehen leicht in der Hocke auf der Backsidekante, mit dem Gewicht auf dem vorderen Bein und nehmen Schwung. Dann strecken sie Ihre Beine um das Gewicht kurz vom Board zu nehmen und drehen Ihren Oberkörper in die Richtung, in die sie die Kurve fahren wollen. Das Board dreht von alleine und sie müssen nach der Drehung wieder in die Hocke gehen und dann die Frontsitekannte belasten. Wichitg ist es, die Fallinie zu überwinden, also keine Angst Oberkörper drehen und natürlich nie das Gewicht nach hinten ;o)
Durch das belasten der anderen Kante wird die Drehung sicher abgeschlossen.
Im Tiefschnee sollte man das Gewicht ehr auf den hinterne Fuss verlagern, sonst bleibt man stecken.
Später und auf Buckelpisten kann man die Kanten auch mit gestreckten Beinen belasten und (auf dem Buckel) zum Entlasten des Snowboards die Beine anziehen.



