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Sithonía
Die zweite Halbinsel von Chalkidikí heißt Sithonía. Im Vergleich zu ihrer Schwesterinsel ist sie eine gebirgige Landschaft mit Wald- und Weideland.
Charakteristisch sind die abwechslungsreichen Küstenstreifen, versteckte Badebuchten, verlassene Sandstrände und malerische Häfen und Dörfer.
Sithonía ist von überdimensionalen Hotelanlagen und Massentourismus verschont geblieben, aber es finden sich eine Vielzahl an Zeltplätzen und kleineren Pensionen, außerdem Freizeit- und Unterhaltungsangeboten.
Unter anderem werden verschiedene Wandertouren zu umliegenden Berglandschaften und eindrucksvollen Felsformationen angeboten.
Ein interessanter Ort der Insel ist Metamórfossi.
Hinter dem Ortsnamen verbirgt sich ein biblisches Ereignis (Verklärung Christi auf dem Berg Tabor). In dem 400-Seelen-Dorf gibt es, neben Sandstränden und hübschen Parkanlagen, das Nonnenkloster Moni Ioánnou Prodrómou zu sehen.
Die modernen Gebäude und die Klosterkirche weisen auf einen traditionellen Baustil. Die freundlichen Nonnen laden Besucher zu Kaffee und Kuchen auf deren Gästeterrasse ein.
Mit rund 3000 Einwohnern ist Sikiá der größte Ort der Halbinsel. Die kleine Stadt liegt etwa drei Kilometer von der Küstenstrasse entfernt.
Auf Sithonía leben viele Familien noch von Fischfang, Viehzucht und Imkerei. Häuser und Geschäfte erinnern an die byzantinische Architektur, verziert mit geschmückten Kleingärten und Weinstockreben. In schmalen kühlen Gassen laden Cafés, Bars, Restaurants und Tavernen zum Enstspannen und Verweilen ein.
Weitere Sehenswürdigkeiten der Gemeinde ist die Kirche Ágios Athanássios oder Windmühlen am Strand Paralia Sikiás.
Text: Annina Harstick


