URLAUB IN DEN USA - KALIFORNIEN

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Essen wie Gott in Kalifornien – Fast Food war gestern

Ihre Vorstellung von Essen in den USA? Falsch gedacht! Foto: U. Vollmer

Essen in den USA hat im allgemeinen nicht den besten Ruf. Die Vorstellung sich bei einem mehrwöchigen Aufenthalt von nichts anderem als labbrigem Toastbrot und Fastfood-Burgern ernähren zu müssen, erfüllt viele Urlauber mit Grauen. Sicher, wer es drauf anlegt, kann sich bei einem Urlaub in Kalifornien auf das Klischee-Essen beschränken. Das hieße aber, dass man all den Köstlichkeiten, die der Bundesstaat zu bieten hat, bewusst aus dem Weg gehen müsste. Das Klima sorgt für eine reiche Vielfalt an saftigem Obst und Gemüse und der Pazifik für ausgezeichneten frischen Fisch.

 

Seit den Siebzigern bemühen sich die Kalifornier verstärkt, das kulinarische Potential ihrer Region voll auszuschöpfen – und das sehr erfolgreich. Gourmets weltweit verheißt der Begriff Californian Cuisine mittlerweile höchste Genüsse dank ökologisch einwandfrei aufgezogenem Grün- und Viehzeug. Das ist häufig leider nicht gerade billig, aber zumindest einmal sollte man sich in seinem Urlaub einen Abend mit kalifornischem Essen gönnen. Für alle anderen Tage, an denen man sein Urlaubstaschengeld nicht gar so großzügig verteilen möchte, haben wir auch etliche Tipps parat.

Restaurants in den USA: Allgemeine Ratschläge

Café in Los Olivos. Foto: California Tourism & Travel Commission

Café in Los Olivos. Foto: California Tourism & Travel Commission

Andere Länder, andere Sitten – das gilt auch für amerikanische Restaurants. In vielen Restaurants weisen Schilder mit dem Satz „Please wait to be seated“ darauf hin, dass der Gast vom Personal einen Tisch zugewiesen bekommt. Wer also gleich nach dem Betreten des Lokals ungefragt den nächstbesten Tisch in Beschlag nimmt, fällt unangenehm auf. Wer die Tischsitten der Amerikaner für barbarisch hält, sollte wissen, dass Amerikaner die Tischsitten der Europäer für übertrieben elitär und unpraktisch halten. Deshalb schneidet man hier lieber zuerst das Steak in kleine mundgerechte Stückchen, nimmt die Gabel in die rechte Hand und muss so das Essen nicht mehr für aufwändige Fleischschnitzereien unterbrechen. Ist doch viel praktischer so!

 

In vielen Restaurants gibt es bei der Bestellung von Wasser, Kaffee oder Limonade kostenlose refills. Auf die Art kann man sich literweise abfüllen, zum Preis eines einzelnen Getränks. Alkoholische Drinks dürfen erst an Leute über 21 abgegeben werden. Wer aussieht, als könnte er jünger als 30 sein, muss mit einer Ausweiskontrolle rechnen. Wenn man mit Essen und Service zufrieden war, sollte man weder an Lob noch an Trinkgeld sparen. Da die Bedienungen meist nur ein sehr geringes Grundgehalt bekommen, gilt ein Trinkgeld von 15 bis 20 Prozent als angemessen. Auf die Frage, wie es geschmeckt hat, mag ein „gut“ einen deutschen Kellner durchaus glücklich stimmen, in den USA gilt es als schlecht verpackte Kritik. Seien Sie also hemmungslos – sagen Sie, das Essen war „fabulous“, „fantastic“, „I loved it“.


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