WELLNESSURLAUB
Wellness in der Schweiz - eine der uralten Traditionen des Landes
Nicht erst die Römer wie so oft behauptet wird, nein bereits die Kelten und auch ihre Vorfahren kannten die heilende und entspannende Wirkung der frischen Luft, diverser Heilkräuter, Anwendungen und des Wassers. Das Wasser nicht gleich Wasser ist, das war dem Menschen zu allen Zeiten bewusst. Und so pilgerten die Menschen an Orte, an denen heilendes Wasser oder entspannendes warmes Thermalwasser aus der Erde trat.
Das Wissen um diese Heilquellen ist nie verloren gegangen, aber in den letzten Jahren hat sich doch vieles gewandelt und ist mit neuen Labeln versehen worden. Während es vor 50 Jahren noch reichte, wenn ein Hotel eine Sauna und ein schönes Schwimmbad vorweisen konnte und auf Wunsch ein Masseur oder eine Masseurin ins Haus kam, gehört im 21. Jahrhundert für viele Hoteliers, vor allem von Spitzenhotels, ein großer Wellnessbereich dazu.
Ein richtiger Wellnessbereich muss eine gewisse Größe haben. Zu den verschiedenen Saunen, Schwimmbecken und Räumen für verschiedene Spa- und Wellnessanwendungen gehören auch großzügige Ruheräume. Nichts ist für Gäste nerviger, als nach einem Saunagang o.ä. auf Tuchfühlung mit anderen Gästen ruhen zu müssen. Der ganze Wohlfühleffekt ist dann dahin.
Zum Wellness in der Schweiz gehört neben Sauna, Massage und diversen Spa-Anwendungen auch die traumhafte Natur des Landes. Ein echtes Wellnesshotel bietet heute auch immer asiatische Anwendungen an. Dazu gehören Thai-Massagen, bei der die Lebensenergiebahnen aktiviert werden sollen, entspannende Shiatsu-Behandlungen, LaStone-Relaxtherapie, bei der mit Lavasteinen und verschieden Ölen gearbeitet wird und Ayurveda-Anwendungen.
Nur Wellness zusammen mit sportlich aktiven Aufenthalten in freier Natur, sei es beim Wandern, Klettern, Reiten oder Mountainbiken, bringen einen hundertprozentigen Wohlfühleffekt. Im Winter werden die sportlichen Aktivitäten durch Alpinskifahren, Snowboarden, Langlauf oder Schneeschuhwandern ersetzt.


