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Schlittelparadies Schweiz - die schönsten Strecken auf einen Blick

Schlittlfreunden in der Schweiz. Foto: MySwitzerland.com

Strahlend blauer Himmel, knirschender Schnee unter den Kufen und der Fahrtwind im Gesicht – was kann es Schöneres geben, als eine rasante Schlittenfahrt durch tiefverschneite Landschaften. In der Schweiz ist das Schlitteln längst zum Vergnügen für Groß und Klein geworden. Zahlreiche Winterferienorte locken mit kilometerlangen Rodelbahnen – und für den Transport zwischen Start und Ziel ist ebenfalls gesorgt. Über 150 verschiedene Schlittelanlagen stehen Kufenflitzern zur Auswahl. An jeder Ecke werden in den Schweizer Ferienorten die passenden Gefährte vermietet. Neben dem traditionellen Davoser Holzschlitten stehen in diesem Winter auch Airboards oder Snowtubes bei Schlittlern hoch im Kurs.

 

Ein Eldorado für Schlittler ist die Junfrau Region. Hier warten 48 Kilometer Rodelbahnen auf die Kufenflitzer, darunter die längste Schlittelstrecke der Schweiz - die 15 Kilometer lange Strecke zwischen Faulhorn und Grindelwald ist eine echte Herausforderung. Ein unvergessliches Abenteuer erlebt man auch in Bergün-Preda. Nach einer spektakulären Fahrt mit der Rhätischen Bahn rodelt man ausgelassen die rund 5 km lange Albula-Passstrasse hinunter.

 

Die längste Schlittelbahn der Westschweiz liegt in La Tzoumaz, unweit von Verbier. Mit der Gondelbahn fahren Schlittler hinauf nach Soleyres (2.354 m ü. M.). Von der Bergstation führt ein zehn Kilometer langer, nur für Rodler reservierter Weg hinunter ins Dorf.

 

Der größte Rodelschlittenpark der Schweiz öffnet dagegen in Leysin in den Waadtländer Alpen seine Pforten. 10 Pisten, spektakuläre Streckenverläufe und jede Menge Schnee garantieren ultimativen Rodelspaß. Natürlich lassen auch die anderen Ferienorte keine Wünsche in Sachen Schlitteln offen. Je elf Kilometer messen die Schlittelwege in Saas Grund (Wallis) und Fideris (Graubünden). Lange Fahrten versprechen die beiden Bündner Schlittelwege in Savognin (9 km) und in Vals (8 km).

 

Ganz romantisch ist eine nächtliche Schlittelpartie. So lädt beispielsweise Les Diablerets zum Rodelspaß bei Mondschein oder mit Stirnlampe ein. Nach der sieben Kilometer langen Fahrt durch die kalte, klare Winternacht gibt es am Ziel heißen Glühwein zum Auftauen.

 

Jeden Winter kommen neue Schlittelanlagen dazu oder es werden bestehende Strecken verlängert. Auf der Madrisa oberhalb von Klosters führt eine Schlittelbahn über eine Länge von 8,6 km nach Saas hinunter. Und auch auf der Rigi finden Wintersportler künftig einen neuen, vier Kilometer langen Schlittelweg, der von Rigi-Kulm nach Rigi-Klösteri führt. Auch in Leukerbad (1,5 km) oder auf dem Stoos findet man neue Anlagen.

 

Schlitteln beschränkt sich in der Schweiz aber längst nicht mehr auf die traditionellen Davoser Holzschlitten. Als der letzte Schrei gilt Airboarden: Hier saust man auf einer Art Hightech-Luftmatratze mit Spitzengeschwindigkeit von 80 Stundenkilomtern bäuchlings die Hänge hinunter. Wer Lust bekommen hat, ist in Belalp oder in Crans Montana genau richtig. Eine weitere Variante des Schlittelns ist das Snowtubing. Auf breiten Gummireifen rutscht man auf speziell präparierten Bahnen. Eine Hochburg dafür ist Leysin mit dem Tobogganing Park.

 

Weitere Informationen bei Schweiz Tourismus im Internetseite unter www.MySwitzerland.com.

 


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