ESSEN UND TRINKEN - URLAUB IM SCHLARAFFENLAND

Reisedauer: 7 - 10 Nächte
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      Urlaub im Schlaraffenland - gibt es das?

      Schlaraffenland - Seehecht mit Spargel

      Schlaraffenland - Seehecht mit Spargel. Fotos: Hans-Joachim Franzen

      Eins vorneweg, das Schlaraffenland gibt es nicht wirklich, obwohl so manches Fremdenverkehrsamt so tut als ob seine Region das reine Schlaraffenland ist.

      Aber keiner kann die erste Voraussetzung für das echte Schlaraffenland erfüllen: Alles umsonst.

      Trotzdem kann man sich im Urlaub wie im Schlaraffenland fühlen, wenn man erstens bereit ist alle Sorgen hinter sich zu lassen und den Tag einfach nur zu genießen. Zweitens, man sollte bereit sein kleine Schönheitsfehler zu übersehen, so da wären: Die Autobahn in der Ferne, welche das Landschaftsbild zerschneidet, die eine oder andere Mücke beim Picknick, den Regenschauer oder die Qualle am Strand.

      Eine der wichtigsten Voraussetzungen bieten allerdings doch einige Urlaubsregionen: Gute und frische Spezialitäten in großer Vielfalt, zum Beispiel frisches Obst, Gemüse und Salate, leckere Meeresfrüchte und Fische, eine große Käseauswahl, hochwertige Wurst- und Fleischwaren

       

      Urlaub im Schlaraffenland - Picknick im Grünen

      Eine schöne Aussicht gehört dazu

      Eine schöne Aussicht gehört dazu

      Außerdem sollten gutes Wasser, gesunde Obstsäfte, in der Region erzeugte Spitzenweine und leckere Liköre und Spirituosen nicht fehlen.

      Des weiteren sollte es im Schlaraffenland natürlich Grün sein und auch im 21. Jahrhundert sollte die Region frei von großen Umweltskandalen sein. Dioxin in der Luft, Müll auf Feldern oder Quecksilber in Flüssen sind Dinge, die mit dem Begriff Schlaraffenland nicht zusammenpassen.

      Jetzt grenzen wir mal ein. Damit der Artikel nicht zu lang wird, stellen wir uns das Schlaraffenland als Picknick im Grünen vor und schließen alle Regionen aus in denen es wichtige Zutaten nicht gibt: Skandinavien, die arabischen Länder, weite Teile Afrikas und Asiens fallen wegen fehlender Weine zum Essen aus. Italien fällt wegen weiträumiger Verteilung von Sondermüll auf Feldern ebenfalls aus. Da auch Meeresfrüchte dazu gehören, sollten die passenden Regionen am Meer liegen. Damit viele Produkte wachsen können, müsste es eine Region mit ausreichend Feuchtigkeit sein. Da das wirkliche Schlaraffenland sehr versteckt liegt, müsste das Land - vielleicht ist es ja nur klein - in einer Region liegen in der es eher ruhig zugeht.

       

      Ehemaliges Fischerhaus, ein guter Platz für ein Picknick

      Ehemaliges Fischerhaus, ein guter Platz für ein Picknick

      Weil das Schlaraffenland ein Traumland ist und Träume irgendwann vorbei sind, kann und sollte es jeder für sich definieren. Also meines würde an einem schönen Sommertag auf einer Wiese in einer abgelegenen Bucht Nordspaniens liegen, im Baskenland oder vielleicht Galicien. Eine Picknickdecke müsste im Gras ausgebreitet sein, dahinter ein Tisch, ein Stuhl, eine Flasche Txakoli oder Albariño stünde im Weinkühler bereit.

      Auf dem Tisch dürften sich frische Blattsalate und knackiges Gemüse befinden, alter Aceto Balsamico Tradizionale di Modena, frisches Brot, bestes Olivenöl, ein Dutzend Austern, Hummer, Miesmuscheln, Scheidenmuscheln, Meeresschnecken, gedämpfter Seehecht, Teigtaschen mit Bacalao-Füllung, ein Pilzrisotto, einige Wachteln, Gänseleber und ein Ochsenkotlett vom Holzkohlengrill. Etwas Käse, Birnen, Mango, Papaya, Ananas, Kaffee, Petit Four und ein alter Cognac würden den Aufenthalt, der sich den ganzen Tag hin ziehen dürfte, abrunden.

      Ein kleiner Spaziergang zwischendurch, ein Bad in der Brandung, ein Nickerchen im Schatten und einige Kapitel eines anspruchsvollen, aber angenehm zu lesenden Buches dürften nicht fehlen.

      Der Erholungseffekt eines solchen Schlaraffenlandbesuches wäre hoch und durch die Einmaligkeit so eines Tages, auch unbedeutend für den Umfang der Taille.


       
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